Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Podium für Philipp Öttl beim Heimrennen in Spielberg

Nach einer fast 20-jährigen Pause fand nach 2016 zum zweiten mal wieder ein Motorrad Weltmeisterschaftslauf in Österreich statt. Wie schon im Vorjahr kamen wieder über 200.000 Motorrad Fans zum Red Bull Ring nach Spielberg in die Steiermark. Nach dem am Freitag noch einige Gewitter für schwierige Streckenverhältnisse sorgten, gab es für das restliche Wochenende perfektes Rennwetter. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing zeigte schon am ersten Trainingstag, dass er seinen starken fünften Platz aus dem Vorjahr verbessern will. Nach dem er den ersten Trainingstag mit Rang sechs abschloss, fuhr er am Samstag beim letzten freien Training auf den hervorragenden zweiten Rang. Nur 0,06 Sekunden trennten ihn von der Bestzeit. Im Zeittraining reichte es dann für den achten Startplatz, jedoch fuhr keiner der Konkurrenten so viele Topzeiten wie der 21-jährige KTM Fahrer. Auch bei den Top Speed Werten war seine KTM immer vorne dabei. Die erste Rennrunde beendete Philipp auf dem zehnten Rang. Doch bis Rennhälfte arbeitete er sich bis auf die zweite Stelle nach vorne. In den folgenden beiden Runden setzte er sich mit dem Führenden von den Verfolgern ab. Doch dann machte der Ainringer einen Fehler und rutschte an die siebte Stelle zurück. Doch Philipp gab nicht auf. Fünf Runden vor Ende holte er sich den zweiten Platz zurück. Der Erste war bereits um drei Sekunden enteilt. Der Bayer holte alles aus sich und seiner KTM heraus. Hielt das Tempo hoch und konnte seinen zweiten Rang bis ins Ziel halten. Ein grandioser Erfolg für Philipp und sein Team. In der Gesamtwertung verbesserte er sich auf den elften Rang, nur noch einen Punkt hinter den Top 10. In zwei Wochen geht es mit dem Grand Prix von England in Silverstone in die zwölfte Runde der Motorrad WM.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„ Ich habe im Rennen nur einen Fehler gemacht und dieser war entscheidend. Joan Mir und ich waren die schnellsten und wir haben uns bereits abgesetzt,  als ich mich verbremste und wieder ins Verfolgerfeld zurück fiel. Die elf Verfolger in den letzten vier Runden auf Distanz zu halten war ein hartes Stück Arbeit. Ich freue mich riesig den Sprung aufs Podium geschafft zu haben. Gerade hier bei unseren Heimrennen war es ganz besonders.“

 

 

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