Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Platz neun für Philipp Öttl in Aragon

 

Der 14. Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am vergangenen Wochenende wieder in Spanien statt. Das Motorland Aragon, in der Nähe von Alcaniz, ist eine sehr moderne Anlage und erst seit 2010 im Grand Prix Kalender. Es war der dritte von vier WM Läufen, der in dieser Saison in Spanien stattfand. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing konnte in Aragon mit den Rängen fünf und sechs bereits zwei sehr starke Ergebnisse erreichen. Auch im Vorjahr belegte er nach zeitweiser Führung ein Top Zehn Resultat. Daher hat sich der 21-jährige auch für dieses Jahr wieder ein Top Ergebnis vorgenommen. Jedoch verliefen die freien Trainings nicht nach Wunsch. Philipp kam nie unter die besten zwanzig und musste am Samstag Morgen auch noch einen schweren Sturz wegstecken. Zum Glück blieb er dabei unverletzt. Auch im Zeittraining sah es lange nicht nach einer entscheidenden Verbesserung aus. Doch als es ernst wurde und es in der letzten Runde um die Startaufstellung ging, fuhr Philipp sehr entschlossen. Er verbesserte sich um fast eine Sekunde und belegte mit 0.89 Sekunden Rückstand den beachtlichen achten Startplatz. Am Sonntag Morgen war die Strecke in Nebel eingehüllt und das Warm Up musste um eine Stunde verschoben werden. Daraufhin wurde das Moto3 Rennen von 20 auf 13 Runden verkürzt. Philipp hatte einen perfekten Start und beendete die erste Runde auf dem sechsten Rang. In den folgenden Runden verbesserte er sich auf den vierten Platz. Die Spitzengruppe bildeten bis zu 18 Fahrer. In der Endphase wurde immer härter gekämpft und Philipp bremste in die erste Kurve zu spät. Bei diesem Missgeschick fiel er auf den neunten Rang zurück. In den letzten Runden konnte er keine Positionen mehr gutmachen und beendete mit 1,2 Sekunden Rückstand auf Platz neun das Rennen. In der Gesamtwertung konnte er seinen zehnten Rang festigen. Der Rückstand auf Rang sechs beträgt jedoch nur 15 Punkte. Der nächste Grand Prix findet in drei Wochen in Motegi / Japan statt. Es ist der erst von drei Übersee Rennen.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

„Die Trainings waren sehr schwierig. Ich habe eigentlich nur eine schnelle Runde geschafft. Aber die war im Zeittraining extrem wichtig. Positiv war, dass ich im Rennen das Tempo der Spitze mitgehen konnte und zu Rennbeginn Plätze gutgemacht habe. Ärgerlich war der Fehler, der mich dann wieder zurückgeworfen hat. Zu Rennende hatte ich auch mit dem Hinterrad Gripp zu kämpfen. Erschwerend kam dazu, dass sich die Verkleidung gelöst hatte und somit die Aerodynamik nicht mehr optimal war. Jetzt teste ich noch zwei Tage hier Aragon die neue KTM für die kommende Saison. Dann bereite ich mich für die drei Übersee Rennen vor.“

 

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