Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl holte wichtige Punkte in Australien

Der drittletzte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Phillip Island / Australien statt. Die 4,4 km lange Strecke ist seit 20 Jahren Austragungsort für einen Grand Prix. Das Wetter ist auf der kleinen Insel im Australischen Frühling stets unbeständig. An den Trainingstagen war es meist trocken. Nur vereinzelt gab es Regenschauer. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing startete zunächst gut ins erste Training. Nach sieben Runden übernahm er die Führung. Im nächsten Umlauf fuhr ihm ein Konkurrent ins Vorderrad und er stürzte bei 190 km/h. Zum Glück blieb Philipp unverletzt, jedoch war seine KTM stark beschädigt. Die Mechaniker hatten alle Hände voll zu tun, um zum zweiten Training rechtzeitig fertig zu sein. Beeinflusst vom Trainingsrückstand schloss er die Freien Trainings nur auf dem 18. Platz ab. Im Zeittraining konnte er sich verbessern und holte sich mit einer Sekunde Rückstand den 13. Startplatz.  Am Sonntag Morgen regnete es, doch zum Rennstart trocknete die Strecke nahezu vollständig auf. Philipp hatte einen sehr guten Start und verbesserte sich gleich auf den neunten Rang. Doch der Ainringer tat sich zu Beginn schwer und war nach vier Runden nur noch an der 18. Stelle. Langsam fand er einen besseren Rhythmus und verbesserte sich auf den 13. Rang. Acht Runden vor Rennende setzte wieder Regen ein und es wurde abgebrochen. Da bereits zwei Drittel der Distanz erreicht waren, wurde das Rennen nicht mehr neu gestartet. So musste sich der KTM Fahrer mit vier weiteren WM Punkten zufrieden geben. Dennoch konnte er damit den Rückstand zum sechsten Gesamtrang auf zehn Punkte verringern. Wie schon in der Vorwoche, mussten nach dem Rennen gleich die Transportkisten gepackt werden. Am kommenden Wochenende geht es mit dem Grand Prix von Malaysia in Sepang weiter.

 

Philipp Öttl  nach dem Rennen:

„Es war ein schwieriges Wochenende, dass mit einen Sturz im ersten Training begann. Im Rennen tat ich mich besonders beim Überholen schwer. Ich konnte nicht so spät bremsen wie meine Konkurrenten. Ich hoffe, dass ich es kommende Woche in Malaysia besser hinkriege.“

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