Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Starker fünfter Platz von Philipp Öttl beim Heim Grand Prix

Am  Wochenende fand auf dem Sachsenring das Heimrennen für die deutschen WM Fahrer statt. Der Sachsenring liegt knapp 30 km von Chemnitz entfernt. Seit 1998 wird auf der 3,8 km langen Strecke der Grand Prix von Deutschland ausgetragen. Trotz wechselhaften Wetter kamen 165.000 Motorradfans an den drei Tagen zur Traditionsstrecke. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing überzeugte bei den Freitags Trainings mit den Rängen drei und vier. Im Zeittraining lag Philipp vor dem letzten Exit auf Platz sieben. 15 Minuten vor Ende gab es einen leichten Regenschauer, doch die Strecke trocknete schnell wieder auf. So gab es in den letzten Minuten noch die Möglichkeit sich zu verbessern. Philipp schaffte noch vier Runden und die letzte war seine schnellste. Zwischenzeitlich war er auf Rang zehn  zurückgefallen, doch mit der Verbesserung schaffte er den siebten Startplatz, 0,6 Sekunden hinter der Bestzeit. Am Renntag war es dann durchgehend trocken. Gleich in der ersten  Rennrunde kollidierte der 21 jährige mit einen Konkurrenten und fiel auf Platz 11 zurück. Innerhalb weniger Runden verbesserte es sich um sechs Positionen. Seinen Verfolgern nahm er jede Runde einige Zehntel ab, bis sein Vorsprung auf drei Sekunden angewachsen ist. Doch die vier Fahrer fassende Führungsgruppe fuhr ebenso schnelle Rundenzeiten wie der Ainringer, sodass er diese nicht mehr einholen konnte. Nach 27 Runden beendete er sein Heimrennen auf einen starken fünften Rang. Nach Platz vier in Argentinien sein bestes Saisonergebnis. In der Gesamtwertung festigte er die zwölften Position. Nach vier WM Läufen in den letzten fünf Wochen, geht es nun in eine vierwöchige Sommerpause. Die zweite Saisonhälfte beginnt am 6. August mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn. Gleich eine Woche später kann sich Philipp auf sein zweites Heimrennen in Spielberg freuen.

Philipp Öttl:

„Die Kollision am Start hat mich zurückgeworfen. Sonst hätte ich die Chance gehabt, mit der Spitzengruppe wegzufahren. Zumindest konnte ich durch die guten Rundenzeiten meine Verfolger distanzieren. So ein Heimrennen ist schon etwas Besonderes mit den vielen Fans, aber auch mit zusätzlichen Aufgaben verbunden. Jetzt freue ich mich auf die Pause. Zu Beginn will ich noch trainieren aber dann auch etwas Urlaub machen.“

 

 

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