Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Spannendes Rennen in Silverstone für Philipp Öttl

Der zwölfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Silverstone / England statt. Die 5,9 km lange Rennstrecke hat eine mehr als 60 jährige Rennsportgeschichte und gilt als die schnellste im Grand Prix Kalender. Die über 128.000 Motorrad Fans konnten sich an allen drei Tagen über perfektes Wetter freuen. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing belegte nach den drei freien Trainings den starken sechsten Rang. Auch im Zeittraining war er bis zur letzten Minute auf diesen Rang. Wie so oft fiel erst in der letzten Runde die Entscheidung. Philipp konnte sich nicht mehr verbessern und rutschte auf den 14. Startplatz zurück. Der Rennstart verlief für den 21 jährigen nicht optimal und er beendete die erste Runde auf dem 17. Rang. Es dauerte bis zur sechsten Runde bis sich Philipp auf Platz 13 verbessern konnte. Die Spitzengruppe umfasste mehr als 20 Fahrer und die Positionen wechselten in jeder Runde mehrmals. Fünf Runden vor Rennende war der Ainringer erstmals in den Top 10. Sein Rückstand auf den Führenden war nur wenige Zehntel Sekunden. Philipp konnte sich noch um einen weiteren Rang verbessern, als in der vorletzten Runde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen werden musste. Somit musste sich der KTM Fahrer mit dem neunten Platz zufrieden geben. Sein Rückstand im Ziel auf den Erstplatzierten betrug nur eine Sekunde. Mit den weiteren sieben WM Punkten konnte er sich in der Gesamtwertung um einen Platz, auf Rang zehn verbessern. Damit hat er alle Rennen seit seiner Verletzungspause in den Punkterängen beendet. In zwei Wochen findet in Misano / Italien der Grand Prix von San Marino statt.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

 

„Ganz zufrieden bin ich mit dem neunten Rang nicht. Doch bei diesen Rennverlauf, mit den vielen Positionskämpfen, muss man erst mal das Ziel erreichen. Es war sehr anstrengend. In jeder Kurve wurde man attackiert. Gleichzeitig wollte man ebenfalls Positionen gut machen. Mit meinen Speed war ich das ganze Wochenende zufrieden. Auch meine KTM hat perfekt funktioniert. Das gibt mir Zuversicht für das nächste Rennen in Misano“

 

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