Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriges Wochenende für Philipp Öttl in Le Mans

Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende  in Le Mans/Frankreich statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 17. Mal in Folge fand auf der Traditionsstrecke der GP von Frankreich statt. Nur zehn Tage nach seiner Operation am zweifach gebrochenen Schlüsselbein, trat Philipp Öttl zum ersten Training in Le Mans an. Regen und Kälte erschwerten die Bedingungen in allen drei freien Trainings. Um sich seine Kräfte einzuteilen, nutzte der 21-jährige nur die Hälfte der Trainingszeit. Im Zeittraining war die Strecke erstmals komplett trocken. Zur Trainingshälfte überraschte Philipp mit dem 11. Platz. In seiner Pause rutschte er auf Rang 28 zurück. Als er wieder bereit war, begann es leicht zu regnen, sodass er nochmals warten musste. Am Ende hatte er nur noch drei Zeitrunden, zu wenig um sich unter den momentanen Umständen zu verbessern. Das Warm Up am Sonntag morgen brachte mit Rang 19 leichten Optimismus. Philipp startete schlecht ins Rennen und viel auf die letzte Stelle zurück. Doch bereits in der zweiten Runde wurde das Rennen abgebrochen. Nahezu die Hälfte aller Fahrer rutschten auf einer Ölspur aus. Auch beim Neustart tat sich Philipp schwer. Erst zu Rennmitte wurden seine Rundenzeiten besser. Nachdem einige Fahrer vor ihm Fehler machten kam er auf Platz 21 ins Ziel. Immerhin konnte er seinen 12.WM Rang halten. In zwei Wochen findet in Mugello der Grand Prix von Italien statt. Bis dahin sollte ihn seine Verletzung nicht mehr so stark beeinträchtigen.

 

Philipp Öttl  nach dem Rennen:

„Das ganze Wochenende war schwierig. In den Trainings hatten wir die unterschiedlichsten Bedingungen. Nach dem Warm Up machte ich mir Hoffnungen auf einen Punkterang.  Ich bin im Rennen aber leider nicht so gut zurechtgekommen wie am Morgen. Ja, ich hatte schon mehr erwartet. Aber mit den ganzen Ölflecken war ich mir einfach nicht mehr sicher. Die Schmerzen waren gar nicht so schlimm, es war auch die Unsicherheit. Wegen der Verletzung musste ich einen Sturz vermeiden“

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