Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl startet von Platz in den GP von Katar

 

Zwölf Tage verbrachte das Team Schedl GP Racing im Wüstenstaat Katar. Zuerst fanden die finalen Testfahrten auf dem Losail International Circuit in Doha statt. Diese waren bereits von ungewohnt schlechten Wetter beeinflusst.

Die Trainings und Rennen zum Saisonauftakt werden traditionell in den Abendstunden unter Flutlicht ausgetragen. Gleich am ersten Trainingstag überraschte Philipp Öttl mit der Bestzeit. In einer Alleinfahrt, ohne Windschatten distanzierte der KTM Fahrer den zweitplatzierten um 0,25 Sekunden. Mit Rang drei bestätigte er tags darauf seine aufsteigende Form.

Nach dem es in Doha am Freitag in der Nacht und bis Samstag Nachmittag starke Regenfälle gab, mussten die Zeittrainings abgesagt werden. Obwohl die Strecke zum großen Teil bereits trocken war,  lief an vielen Stellen das Wasser vom Streckenrand über die Fahrbahn. Trotz aller Bemühungen bekam man die Strecke nicht trocken. Unter diesen Umständen war kein Training möglich. Für die Startaufstellung wurde das Resultat aus den drei freien Trainings herangezogen. Somit startete Philipp Öttl aus der ersten Startseihe vom zweiten Platz ins Rennen. Nach Austin / Texas im Vorjahr, wo er sich die Pole Position sicherte, war dies seine beste Startposition.

Philipp startete perfekt ins Rennen und setzte sich gleich an die zweite Position. Bis zu Rennmitte hielt sich der Ainringer immer unter den vier Erstplatzierten. Beim Versuch in der neunten Runde am Ender der Zielgeraden die Führung zu übernehmen geriet Philipp von der Ideallinie und viel auf Platz acht zurück. Mit großen Kampfgeiste versuchte er die verlorenen Plätze wieder gutzumachen. Doch fünf Runden vor Schluss berührte er sich mit einen Konkurrenten am Kurveneingang und beide kamen zu Sturz. Der junge Bayer konnte zwar seine KTM wieder starten, musste sie aber nach einer Runde an der Box abstellen. Somit blieb seine starke Leistung im Training und Rennen leider unbelohnt.

 

Philipp Öttl:

„Ich bin über den Ausfall sehr enttäuscht. Am Anfang konnte ich das Rennen mitbestimmen. Dennoch konnte ich aus dem Windschatten nicht überholen. Doch als der Gripp am Hinterrad nachließ, musste ich immer mehr in der Bremsphase riskieren. Irgendwann konnte ich dieses Defizit nicht mehr ausgleichen. Anderseits muss man sehen, dass wir das ganze Wochenende sehr konkurrenzfähig waren. Das stimmt mich positiv für das nächste Rennen in Argentinien. Wir werden jetzt alles analysiere, falls Notwendig Änderungen machen und dann wieder angreifen.“

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Öttl Motorsport