Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Starker vierter Rang für Philipp Öttl im Regen

 

Am 10. September fand der 13. Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Seit 2007 wird der Grand Prix von San Marino auf der 4,2 km langen Strecke in Misano ausgetragen. Philipp Öttl vom Südmetall Schedl GP Racing Team konnte bereits drei Top 10 Plätze bei WM Läufen auf der Adria Piste einfahren. Nach den drei freien Trainings belegte der KTM Fahrer den siebten Rang. Lediglich im Zeittraining gelang ihm keine perfekte Runde und er musste sich mit dem 15. Startplatz zufrieden geben. Nach herrlichen Spätsommerwetter an den Trainingstagen, setzte pünktlich zum Warm Up am Sonntag morgen Regen ein. Philipp kam mit der nassen Piste gut zurecht und fuhr die zwölftbeste Zeit. Zahlreiche Stürze machten deutlich, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. Philipp startete gut ins Rennen und beendete die erste Runde auf den achten Rang. In der vierten Runde übernahm er bereits den fünften Rang. Doch dann kam er auf der rutschigen Strecke  beinahe zu Sturz und verlor zwei Ränge. Bei Rennhalbzeit verbesserte er sich auf Rang vier und kämpfte in einer Dreiergruppe um dem letzten Podiumsplatz. Die ersten beiden bereits einige Sekunden Vorsprung. Eingangs der viertletzten Rennrunde konnte der Ainringer abermals einen Sturz gerade noch verhindern. Damit verlor er endgültig die Chance auf einen Podiumsplatz. Nach 47 Minuten Fahrzeit kam er als starker vierter ins Ziel. 17 Fahrer sahen unter diesen extremen Bedingungen keine Zielflagge. Für Philipp war es die achte Zielankunft innerhalb der Punkteränge in Reihe. Allein in den letzten drei Rennen erreichte er 40 WM Punkte. Nur der Gesamtführende war in diesen drei Rennen erfolgreicher. In zwei Wochen geht es mit dem WM Lauf in Aragon/ Spanien weiter.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„Es war ein unglaubliches Rennen. Ab Rennmitte wurde es immer rutschiger und der Grenzbereich war schwer einzuschätzen.  Aber um vorne dabeizubleiben musste man auch etwas riskieren. Dabei nicht zu stürzen war die Herausforderung. Ich freue mich sehr, dass mir das gelungen ist.“

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