Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Platz neun  für Philipp Öttl in Austin

Die ersten drei Läufe zur Motorrad Weltmeisterschaft 2017 fanden auf drei unterschiedlichen Kontinenten statt. Vergangenes Wochenende ging es nach Nordamerika. Der GP der USA wird seit 2013 auf dem Circuit Of The Americas in Austin / Texas ausgetragen. Die 5,5 Kilometer lange Strecke bietet Platz für 120.000 Fans. Die Besonderheiten sind der Höhenunterschied von 42 m, eine 1200 m lange Gerade und mit 20 Kurven die meisten im ganzen GP Kalender. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing glänzte im Vorjahr mit seiner ersten Pole Position und einen vierten Rang im Rennen. Der aktuell WM Achte tat sich jedoch in den Trainings schwer. Nach Rang 11 am ersten Trainings Tag, schloss er das Zeittraining auf den 15. Platz ab. Für das Rennen arbeitete sein Team an einer besseren Abstimmung für die KTM Moto3 Maschine. Auch Philipp analysierte die Trainings und suchte nach Verbesserungen. Das man in die richtige Richtung arbeitete, zeigte sich am Sonntag Morgen im Warm Up. Philipp belegte mit 0,2 Sekunden Rückstand den zweiten Rang. Dabei war er sogar schneller als im Zeittraining. Beim Rennen konnte Philipp seinen Platz behaupten und kam als 15. aus der ersten Runde zurück. Der Ainringer machte sofort einige Plätze gut, doch nach drei Runden wurde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen. Beim Neustart endete die erste Runde wie zuvor. Wiederum holte Philipp auf, schloss alle Lücken und kämpfte in einer acht Fahrer starken Gruppe um den zweiten Platz. Erst die letzten beiden Runden verlor der KTM Fahrer etwas den Anschluss und überquerte als neunter die Ziellinie. In seiner schnellsten Rennrunde war er nur 0,02 Sekunden langsamer als der Sieger. In der Gesamtwertung verbesserte er sich um einen Platz auf Rang sieben. Am ersten Mai Wochenende kehrt der WM Tross zum Europa Auftakt nach Jerez de la Frontera / Spanien zurück.

 

Philipp Öttl:

„Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende. Erst  für das Warm Up fanden wir einen guten Weg bei der Motorrad Abstimmung. Auch ich konnte mich aus der Analyse der Trainings am Renntag verbessern. Im Rennen konnte ich schnell Plätze gut machen und die Lücke zur Spitzengruppe schließen. Nach den schwierigen Trainings kann ich mit meinen Rennen zufrieden sein. Auch die Rundenzeiten haben wieder gepasst. Nach drei  Überseerennen freue ich mich jetzt auf das Rennen in Jerez.“

 

 

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