Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Enttäuschendes Rennen für Philipp Öttl in Spielberg

Am Wochenende fand in Spielberg mit dem Grand Prix von Österreich der elfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Mit knapp 207.000 Besuchern gab es einen neuen Saisonrekord. Obwohl es am Freitag Nachmittags und Samstags Früh zum Teil starke Regenfälle gab. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing wollte bei seinen Heimrennen an die starken Leistungen der vergangen Rennen, aber auch seinen Podiumsplatz vom Vorjahr anschließen. Mit den Rängen vier und fünf an den beiden Freitag Trainings untermauerte der 22 jährige sein Vorhaben. Beim Zeittraining war zu Beginn die Strecke noch nass. Doch bei Halbzeit gab es bereits eine schmale trockene Linie. Philipp entschied sich als erster für Slick Reifen. Zu Beginn war es noch schwierig, doch acht Minuten vor Ende setzte er sich erstmals an die Spitze. Dreimal wechselte er sich in den letzten Runden mit anderen Fahrern an der Spitze ab. Durch die immer besseren Streckenbedingungen fuhren dann alle in der letzten Runde ihre Bestzeit. Philipp musste gerade in der entscheidenden Runde einen Überholvorgang wegen gelber Flagge abbrechen. Somit konnte er sich nicht verbessern und rutschte noch von Platz zwei auf acht zurück. Dennoch eine gute Ausgangslage für das Rennen. Nach dem Rennstart verlor der KTM Fahrer in den ersten beiden Runden einige Plätze und viel auf Platz 15 zurück. Statt wie gewohnt nach vorne zu kommen, tat sich Philipp schwer den Anschluss zu halten. Seine Rundenzeiten waren zwar das ganze Rennen konstant, aber nicht schnell genug um aufzuholen. Somit kam er trotz großen Einsatz nach 23 Runden nur auf dem 14. Platz ins Ziel. In der Gesamtwertung belegt er den elften Platz. In zwei Wochen geht es mit dem Grand Prix von England in Silverstone weiter.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„Meine Erwartungen an das heutige Rennen waren sehr hoch. Doch ich habe gleich gespürt, dass ich nicht mithalten kann. Selbst im Windschatten konnte ich nicht folgen. Vielleicht war die Übersetzung zu lang. Wir müssen noch herausfinden woran das lag.“

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