Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Starkes Heimrennen von Philipp Öttl am Sachsenring

Am vergangenen Wochenende startete Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing bei seinen Heim Rennen auf dem Sachsenring. Der Grand Prix von Deutschland wird seit 1998 auf der 3,8 km langen Strecke in der Nähe von Chemnitz ausgetragen. Knapp 200.000 Motorrad Fans pilgerten bei sommerlichen Wetter an die Traditionsstrecke. Nach vier schwierigen Rennen wollte der 22-jährige vor Heimpublikum zur gewohnten Form zurückfinden. Mit Rang drei beim ersten der drei Freien Trainings, stellte er seine Ambitionen unter Beweis. Am Nachmittag glänzte der KTM Fahrer sogar mit der Tagesbestzeit. Motiviert ging er ins Zeittraining bei dem er mit 0,5 Sekunden Rückstand den dreizehnten Startplatz erreichte. Damit war der Ainringer nicht zufrieden, lies sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Im Rennen startete er gut und verteidigte seine Position. Doch bereits in der dritten Kurve wurde er zu weit nach außen gedrängt und rutschte auf die 19. Position zurück. Doch anschließend startet Philipp seine bekannte Aufholjagd. Nach neun Runden lag er erstmals in den Punkterängen. Mit den besten Rundenzeiten schob er sich fünf Umläufe später in die Top Zehn. Zur Freude der deutschen Fans setzte er seine Überholmanöver fort und war neun Runden vor Rennende erstmals auf Rang fünf. Drei Runden später lag er sogar auf einen Podiumsplatz und das anfangs unvorstellbare schien möglich. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie und strapazierte die Reifen. Dadurch fiel er in der Schlussphase noch auf den achten Rang zurück. Sein Rückstand auf das Podium betrug im Ziel nur zwei Sekunden. In der Gesamtwertung verbesserte er sich um eine Position auf Rang zwölf. Zwei Punkte fehlen auf die Top Zehn. Nun folgt eine dreiwöchige Sommerpause, bis es am 5. August mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn weitergeht. Nur eine Woche später findet auf dem Red Bull Ring in Spielberg Philipps zweites Heimrennen statt.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

„Dieses Wochenende war ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Aber ganz sind wir noch nicht zurück, sonst wären wir heute auf dem Podest gelandet. Meine KTM hat wieder super funktioniert. In der Sommerpause werde ich weiter trainieren, aber auch ein paar Tage Erholung einplanen. In Brünn müssen wie in diese Richtung weiterarbeiten, dann kann es gut werden“.

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