Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Enttäuschendes Ergebnis für Philipp Öttl in Le Mans

Am vergangenen  Wochenende fand in Le Mans / Frankreich der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „ 24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 18. Mal in Folge, fand auf der Traditionsstrecke der Grand Prix von Frankreich statt. Für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing ging es darum, nach Rang sechs in Austin und den Sieg in Jerez seine Aufholjagd weiter fortsetzen. An allen drei Veranstaltungstagen war das Wetter stabil und meist sonnig. Mit 207.000 Motorrad Fans gab es einen neuen Zuschauerrekord in Le Mans. Am ersten Trainingstag belegte Philipp mit einer halben Sekunde Rückstand den achten Rang. Im Zeittraining belegte der 22-jährige den elften Startplatz. Der Abstand zum schnellsten blieb auch am Samstag mit 0,53 Sekunden gering. Beim Rennen hatte Philipp einen guten Start. Jedoch wurde er in den ersten Kurvenkombinationen zweimal nach außen abgedrängt und der KTM Fahrer rutschte auf Rang 24 zurück. In den nächsten sechs Runden machte er pro Umlauf eine Position gut. Dann musste er eine Lücke von zwei Sekunden aufholen. In der elften Rennrunde hatte er die Gruppe eingeholt und lag auf Position 16. Bisher waren seine Rundenzeiten gleich wie an der Spitze doch im Pulk verlor er Zeit und die Spitzengruppe setzte sich weiter ab. So musste sich der einzige Deutsche Teilnehmer nach 22 Runden mit dem 15. Platz und einen WM Zähler zufrieden geben. In der Gesamtwertung belegt Philipp den achten Platz, nur einen Zähler hinter dem Sechstplatzierten.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

 

„Mit Rang 15 kann ich heute gar nicht zufrieden sein. Nach einem guten Start hatte ich, in den ersten beiden Kurven, mehrere Berührungen. Dadurch wurde ich auf Platz 24 zurückgereicht. Die Aufholjagt gestaltete sich dann schwierig. Wir hatten das ganze Wochenende einen sehr guten Rennspeed. Daher rechnete ich mit einem guten Rennen. Jetzt schaue ich nach vorne und will es in zwei Wochen in Mugello besser machen.“
 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Öttl Motorsport