Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Rückschlag für Philipp Öttl im Rennen von Mugello

Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Mugello / Italien statt. Der 5,2 Kilometer lange Kurs in der Nähe von Florenz, gilt als einer der schönsten, aber auch schwierigsten. Seit 1991 wird der Grand Prix von Italien dort ausgetragen. Das ganze Wochenende konnten sich die über 150.000 Motorrad Fans über herrliches Sommerwetter freuen. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing kam am ersten Trainingstag bestens zurecht. Zu jeder Zeit gehörte er zur Spitze. Die beiden Trainings schloss er auf den Rängen drei und vier, mit jeweils 0,4 Sekunden Rückstand ab. Doch das Zeittraining gestaltete sich schwierig. Durch die 1,2 Kilometer lange Gerade ist es ohne Windschatten kaum möglich eine Top Zeit zu schaffen. Zu Trainingsmitte konnte sich Philipp auf Platz acht nach vorne schieben. Doch der letzte Versuch misslang. Die Strategie war sehr unglücklich und er hatte ohne Windschatten nur noch eine Runde zur Verfügung. Diese brachte keine Zeitverbesserung, so dass der 22-jährige noch auf dem 20. Rang abrutschte. Nach dem Start zum Rennen wurde Philipp in den ersten Kurven nach außen gedrängt und fiel bis auf die 29. Position zurück. Es dauerte bis zur Rennmitte bis der einzige Deutsche Teilnehmer erstmals in den Punkterängen lag. Fünf Runden vor Rennende hatte er 15 Plätze gutgemacht. Doch am Schluss unterliefen ihm einige Fehler und er rutschte noch auf den 19. Rang zurück. Nach dem guten Trainingsbeginn ein sehr enttäuschendes Resultat. In der Gesamtwertung belegt Philipp den zehnten Platz. In zwei Wochen geht es in Barcelona mit dem Grand Prix von Katalonien weiter.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„ Eigentlich hat das Wochenende sehr gut begonnen. Am Freitag bin ich in beiden Trainings Top Zeiten gefahren. Am Samstag wurde es dann schwieriger. Die höheren Temperaturen haben das Gefühl für die Strecke verändert. Ich brauchte im Rennen ungewöhnlich lange um weiter nach vorne zu kommen. Am Ende war ich total ausgelaugt und konnte kaum noch attackieren. Für Barcelona muss ich alles etwas überdenken, um die guten Leistungen im Freien Training auch in Qualifying und Rennen umzusetzen.“

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