Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriges Rennen für Philipp Öttl in Barcelona

Der sechste Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand in Barcelona statt. Der Grand Prix von Katalonien wird seit 1992 auf der Strecke in Montmelo ausgetragen. Über 155.000 Motorrad Fans kamen bei hochsommerlichen Temperaturen zu den Rennen der drei WM Klassen. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing ist bereits in der dritten Saison der einzige deutschsprachige Teilnehmer in der Klasse Moto3. Am ersten Trainingstag zeigte sich der 22-jährige in hervorragender Form. Mit nur 0,06 Sekunden Rückstand belegte er den dritten Rang. Dabei waren die ersten 20 Fahrer innerhalb einer Sekunde. Doch wie schon in Mugello, vor zwei Wochen, hatte der Ainringer Probleme diese Leistung im Zeittraining zu bestätigen. Am Ende belegte er mit 0,8 Sekunden Abstand den 18. Startplatz. Philipp hatte einen guten Rennstart, doch am Ende der Startgeraden verlor sein Motor Leistung und er viel auf den letzten Platz zurück. Als er das Motor Mapping wechselte, lief alles wieder normal, jedoch war schon eine Lücke zum Vorletzten. Es dauerte einige Runden bis er den Anschluss wieder herstellen konnte. Zu diesen Zeitpunkt waren die Abstände im Feld bereits ungewöhnlich groß. Somit war eine gute Platzierung nicht mehr möglich. Auch konnte Philipp seine Rundenzeiten aus dem Training nicht bestätigen. Durch unzählige Ausfälle war am Ende noch der 16. Rang möglich. In der Gesamtwertung belegt er den elften Rang. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Assen / Niederlande statt.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

«Im Moment ist nicht mehr drin», weiß Öttl. «Das Motorrad ist gut genug für den Sieg. Aber wenn es der Fahrer einfach nicht hinbekommt, dann kann das Team auch nicht helfen. Das Team arbeitet sehr gut. Im Moment liegt es an mir. Am Freitag klappt es noch, doch wenn es ernster wird, ist es schwieriger für mich. Daran muss ich zuhause arbeiten, dann können wir in Assen wieder stark sein. Das Problem mit dem Motor hatte ich nur direkt nach dem Start.  Im fünften und sechsten Gang brachte der Motor kurzzeitig keine Leistung. Das Rennen wäre sicher besser gelaufen, wenn das nicht passiert wäre. Ich muss mich jetzt aber auf Assen konzentrieren und die letzten drei Rennen vergessen», betont Philipp Öttl.

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