Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Unverschuldeter Sturz für Philipp Öttl in Katar

Der erste Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand traditionell in Doha / Katar statt. Erstmals seit 2008 war es für die Klassen Moto2 und Moto3 kein Nachtrennen mehr. Es regnet zwar im Wüstenstatt selten, aber aus den Erfahrungen im Vorjahr wollte man kein Risiko eingehen. Ein Rennen unter Flutlicht im Regen beeinträchtigt die Sicht zu sehr. Dafür war es tagsüber bis zu 35 Grad heiß. Philipp Öttl kam an den Trainingstagen mit den Bedingungen gut zurecht. In der kombinierten Zeitenliste der drei freien Trainings schloss er auf Platz zehn ab. Wobei er seine Platzierung in jeden Training verbesserte und am Samstag Mittag auf Platz sechs fuhr. Das Zeittraining war wie immer von Windschatten Taktik geprägt. Im zweiten Exit setzte sich Philipp auf den zweiten Rang, nur 0,19 Sekunden hinter der Bestzeit. Die Entscheidung fiel in der letzten Runde. Philipp fuhr in den ersten beiden Sektoren Bestzeit, kam dann etwas von der Ideallinie ab und verlor 0,4 Sekunden. Einige Fahrer fanden einen perfekten Windschatten und verdrängten Philipp auf den achten Startplatz. Dennoch war es für das 18 Runden Rennen eine gute Ausgangsposition.  Um 16.00 Uhr Ortszeit wurde mit dem Moto3 Rennen die Motorrad WM Saison 2018 gestartet. Philipp hatte einen guten Rennstart und behauptete seine achte Position in den ersten Rennrunden. Das Feld war dicht beisammen und der 21-jährige fand einen guten Rhythmus. Doch bereits in der dritten Runde stürzte neben ihn ein Fahrer und riss den KTM Fahrer aus dem Rennen. Ein sehr unglücklicher Auftakt für den Ainringer, nachdem er und sein Team in allen Testfahrten und in den Trainings in Katar so erfolgreich gearbeitet hatten. In drei Wochen hat Philipp in Rio Hondo / Argentinien die nächste Möglichkeit die ersten WM Zähler einzufahren und eine Aufholjagd zu starten.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

„Den ganzen Winter habe ich mich perfekt vorbereitet und hatte große Erwartungen an das erste Rennen. Jeder will beim ersten Rennen gut abschneiden. Schade dass es bei mir mit einen Ausfall begonnen hat. Aber ich konnte nicht mehr ausweichen. Zum Glück habe ich mich nicht verletzt. Ich schaue nach vorne, raste ein paar Tage und bereite mich gut für den zweiten Lauf in Argentinien vor.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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