Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl setzt Aufwärtstrend auch in Brünn fort

Nach einer nur zweiwöchigen Sommerpause wurde die Motorrad Weltmeisterschaft mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn fortgesetzt. Seit 1987 wurde auf dem 5,4 km langen Kurs, mit Ausnahme von 1992 immer ein WM Lauf ausgetragen. An allen drei Veranstaltungstagen herrschten hochsommerliche Temperaturen von 35 Grad. Mit knapp 190.000 Motorrad Fans gab es um den Kurs kaum noch freie Pläzte . Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing wollte nach der Pause seine Aufholjagd in der Gesamtwertung fortsetzen. Gleich am ersten Trainingstag untermauerte der 22-jährige sein Vorhaben. Wie schon am Sachsenring gelang ihm die Tagesbestzeit. Doch auch im Zeittraining war der KTM Fahrer stark. Mit Rang vier verfehlte er die erste Startreihe nur um 0,02 Sekunden. Somit hatte Philipp eine sehr gute Ausgangsposition für das 18 Runden Rennen. Die Startrunde beendete er auf dem sechsten Rang. Bis Runde elf fuhr er immer zwischen Rang vier und sechs. Eine Runde später setzte er sich erstmals an die Spitze. Von da kämpfte Philipp bis ins Ziel um den Sieg mit. Als vierter ging er in die letzte Runde und wollte wie die Runden zuvor, an seinen starken Streckenabschnitten attackieren. Doch gleich am Eingang zur finalen Runde wurde er nach außen gedrängt und er rutschte auf den achten Rang zurück. Leider konnte der Ainringer auf den letzten Kilometern keinen Platz mehr gutmachen. Nach knapp 40 Minuten Fahrzeit überquerte er eine Sekunde hinter dem Sieger die Ziellinie. In der Gesamtwertung verbesserte er sich um zwei Ränge und liegt nun wieder in den Top Zehn. Bereits nächste Woche steht mit dem Grand Prix von Österreich in Spielberg Philipps Heimrennen auf dem Programm.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„ Nach Rang acht am Sachsenring habe ich mich in Brünn erneut gesteigert. Vor allem im Zeittraining habe ich alles richtig gemacht. Mit dem Rennen war ich bis zur letzten Runde sehr zufrieden. Ich hatte mit Rang vier in der finalen Runde eine  optimale Ausgangsposition. Leider konnte ich mein Vorhaben dann nicht in einen Podiumsplatz umsetzten. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Spielberg. Im Vorjahr konnte ich dort mit Rang zwei ein starkes Ergebnis feiern“

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