Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Karriere-Beschreibung

 

 

 

Ein Highlight setzte Philipp bei seiner WM Premiere in Valencia, als er sich mit Rang elf seine ersten WM Zähler sicherte.

Philipp ist 17 Jahre alt und entwickelte sich im Supermoto zum Spitzenfahrer in den Meisterschaften. Er konnte 2008 in der Supermoto Junioren Meisterschaft in Österreich mit sieben Siegen den Titel gewinnen. Auch bei Gastauftritten in Deutschland stand er bei allen Rennen ganz oben auf dem Podest. Parallel dazu nahm er an acht Rennen zur Deutschen Minibike Meisterschaft teil. In dieser vom ADAC durchgeführten Rennserie gewann er vier Läufe. Zweimal belegte er Rang zwei. Der DMSB entdeckte das Talent für sich und nahm ihn in den Förderkader auf.

2009 nahm Philipp am ADAC Junior Cup teil. Mit zwei Siegen und drei weiteren Podesträngen verfehlte er den Gesamtsieg nur um drei Punkte. Aufgrund seiner Leistungen durfte er an Talentsichtungen von ADAC und Red Bull teilnehmen. Beide Einrichtungen fördern ihn bis heute

 

2010 errechte er in seiner Rookie Saison in der IDM 125 den vierte Gesamtrang. Selten zuvor gelang einen jungen Fahrer ein solcher Einstieg. Gekrönt wurde die Saison mit zwei Podiumsplatzierungen. Im Red Bull Moto GP Rookies Cup belegte Philipp den 18. Rang. Dabei konnte er viele Erfahrungen auf Internationalen Niveau sammeln.

 

2011 begann für Philipp viel versprechend. Gleich beim Auftakt zum Red Bull Moto GP Rookies Cup in Jerez überraschte er mit einen Sieg und zweiten Rang. Doch nur eine Woche später stürzte er bei einen Test auf dem Lausitzring und brach sich das Schlüsselbein. Es dauerte einige Zeit bis es sich davon erholte. Zu Saisonmitte war er wieder in Form und bewies dies mit einen weiteren Sieg bei seinen Heimrennen auf dem Sachsenring. Nach einen zweiten Platz in Misano verbesserte er sich noch auf den 4. Endrang.  Den gleichen Platz erreichte er in der Gesamtwertung der IDM. Mit zwei zweiten Rängen schob er sich im Endspurt noch vom neunten Platz nach vorne. 

 

2012 wechselte sein Team in die Spanische Meisterschaft und in die neue Moto3 Klasse. Sensationell gewann Philipp auf seiner Kalex-KTM das Auftaktrennen in Jerez. Mit fünf weiteren Spitzenrängen holte er sich am Ende den vierten Gesamtrang in der härtesten nationalen Meisterschaft.

Auch im Red Bull Moto GP Rookies Cup gab es in Silverstone einen Sieg und weitere drei Podiumsränge, die ihn zu Saisonhalbzeit an die Spitze der Gesamtwertung brachten. Ein technischer Ausfall, krankheitsbedingtes Fehlen in Brünn und Rennpech in Aragon ließen ihn jedoch auf den vierten Platz zurückfallen.

 

2013 stieg Philipp aufgrund seiner Leistungen in die Weltmeisterschaft der Klasse Moto3 auf. Er schloß seine erste WM Saison mit 34 Punkten auf dem 18.Gesamtrang ab. Zu den Höhepunkten zählte der sechste Platz in Aragon mit einen neuenn Rundenrekord. Insgeamt erreichte er vier Top Ten Platzierungen.  In der Rookies Wertung kam er auf den 2. Rang.

 

2014 konnte er erstmals seine hochgesteckten Ziele nicht erreichen. Mit 10 WM Punkten belegte er den 24. Endrang. Hoher Erwartungshaltung und gestärkte Konkurrenz erschwerten die Situation. Rang 11 beim Heimrennen auf dem Sachsenring war das beste Resultat.

 

2015: Mit einer positiven Saisonbilanz beendete Philipp Öttl vom Schedl GP Racing Team seine dritte WM Saison. Der konstanteste Fahrer im Feld belegte mit 73 Punkten den 15. Gesamtrang. In 13 Rennen holte der KTM Fahrer Punkte. In Indianapolis fuhr er erstmals mit Platz drei auf das Podium und bestätigte mit sechs weiteren Top 10 Rängen seine steigende Form.

 

2016: Trotz Verletzungspech erreichte Philipp 85 WM Punkte und mit Rang 12 seine beste Gesamtplatzierung. In Austin startete er erstmals von der Pole Position und kam im Rennen auf Platz vier ins Ziel. Dieses Ergebnis wiederholte er in Japan und sein Heimrennen in Zeltweg beendete er auf dem fünften Rang. Mehrmals verpasste er das Podium nur knapp. Wiederholt wer er einer der Konstantesten Fahrer im WM Feld.

 

2017: Teilnahme an der Motorrad WM der Klasse Moto3 im Südmetall Schedl GP Racing Team auf KTM.

 

 

 

 

 

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