Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl steigert sich beim Heimrennen

Am Wochenende fand in Spielberg mit dem Grand Prix von Österreich der elfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Knapp 200.000 Motorrad Fans konnten in allen Klassen spannende Rennen erleben. Für Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 ist das Rennen in Spielberg ein Heimspiel. Kein Fahrer in der WM hat eine so kurze Anreise. Nach einen schwierigen Comeback vor einer Woche in Brünn, lief es an diesen Wochenende deutlich besser. Nach den drei freien Trainings lag er mit 0.9 Sekunden Rückstand auf dem 23. Rang. Im Zeittraining konnte er diesen nochmals verringern und sicherte sich den 26. Startplatz. Damit lag er wieder auf einen Niveau wie vor seiner Verletzungspause. Auch erhielt er erstmals von KTM für den zweiten Trainingstag einen verbesserten Rahmen. Dieser half ihm, speziell am Kurvenscheitelpunkt das Motorrad leichter für den Kurvenausgang zu drehen. Nachdem es an den Trainingstagen immer trocken war, gab es am Sonntag Morgen Regenschauer. Im Warm Up wechselte Philipp als einer von wenigen für die letzten Minuten auf Slicks und überzeugte mit einer klaren Bestzeit. Im Rennen hatte der 23-jährige einen schlechten Start und beendete die erste Runde nur auf Rang 31. Doch dann konnte er seine gute Form auch im Rennen zeigen. Er fuhr starke Rundenzeiten und kam immer weiter nach vorne. Jedoch kämpfte er ab Rennmitte mit Vibrationen am Hinterrad. Dadurch hatte er Schwierigkeiten beim Einlenken in die Kurven. Er passte seinen Fahrstil bestmöglich an und konnte so seine Position gut verteidigen. Nach 23 Runden überquerte er mit dem geringsten Rückstand in dieser Saison auf Rang 22 die Ziellinie. Auch verlor er in seiner schnellsten Rennrunde nur 0,7 Sekunden auf den Sieger. Gleich am Montag testen alle Moto2 Teams einen weiteren Tag in Spielberg, um für den Grand Prix von England in zwei Wochen bestens vorbereitet zu sein.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„Dieses Wochenende war definitiv ein Schritt nach vorne. Nach dem Rennen in Brünn vor einer Woche haben wir einiges geändert. Alles zusammen hat mich auf einen guten Weg gebracht. Wir konnten den Rückstand deutlich verringern und waren konstant. Morgen beim Test will ich in diese Richtung weiter arbeiten und auch in Silverstone ein gutes Ergebnis erzielen.“

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