Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriger Frankreich Grand Prix für Philipp Öttl

Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand in Le Mans statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „ 24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 19. Mal in Folge fand auf der Traditionsstrecke der Grand Prix von Frankreich statt. Für das Team Red Bull KTM Tech3 von Philipp Öttl war es das Heimrennen. Nach dem letzten Rennen in Jerez, hat der 23-jährige mit seinem Team, einen weiteren Tag dort getestet und dabei weitere Fortschritte gemacht. Sowohl beim Fahrstil als auch an der Abstimmung seiner Moto2 KTM. Das bestätigte auch der erste Trainingstag in Frankreich. Mit nur 1,1 Sekunden Rückstand belegte er den 23. Rang. Am Samstag Vormittag glänzte er sogar mit einen starken fünften Platz. Das Risiko kurz vor Trainingsende, unter wechselhaften Verhältnissen auf Slick Reifen zu wechseln, zahlte sich aus. Typisch für Le Mans, war auch in diesem Jahr das unbeständige Wetter. Am Samstag gab es kaum ein Training, wo nicht Regen und Slick-Reifen zum Einsatz kamen. Doch gerade beim Qualifying lief es für Philipp nicht nach Wunsch. Er fand auf seiner KTM keinen Gripp und musste sich mit dem enttäuschenden 32. Platz zufriedengeben. Nach all der Steigerung in letzter Zeit, war man darüber natürlich sehr enttäuscht. Zumindest blieb das Wetter am Renntag trocken. Philipp startete gut ins Rennen und machte in der Startrunde bereits vier Plätze gut. Zuerst verlor er etwas Zeit, doch nach einigen Runden fand er einen guten Rhythmus und fuhr starke Rundenzeiten. Nach 14 Runden war er bereits bis auf Rang 17 nach vorne gefahren. Nur noch wenige Sekunden trennten ihn von den Punkterängen. Doch dann verlor sein Hinterreifen immer mehr an Traktion und die Rundenzeiten verschlechterten sich merklich. Für Philipp ging es in den letzten zehn Runden nur noch darum, seinen Reifen zu schonen. Bis ins Ziel musste er noch zwei Konkurrenten ziehen lassen. Nach dem positiven Auftakt hatte sich Philipp und sein Team ein erfolgreicheres Rennen erwartet. In zwei Wochen geht es mit dem sechsten WM Lauf in Mugello weiter.

 

Philipp nach dem Rennen:

 

„ Nach dem guten Trainings am Freitag habe ich mir mehr erwartet. Seit dem Test in Jerez haben wir wirklich gute Fortschritte erzielt. Leider konnten wir es in Le Mans nicht in ein gutes Rennergebnis umsetzen. Wir hofften die weiche Reifen Mischung würde nicht so stark abbauen. Durch das wenige Trockentraining konnten wir das nicht ausgiebig probieren. Obwohl der härtere Reifen im Training langsamer war, wäre er im Rennen die bessere Wahl gewesen. Ich hoffe, dass ich vor Mugello noch einen Tag auf der Rennstrecke trainieren kann.“

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