Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl musste auf Start in Barcelona verzichten

Der siebte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand in Barcelona statt. Die Rennstrecke von Montmelo ist seit 1992 Austragungsort für den Grand Prix von Katalonien. Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 absolvierte in der Vorwoche einen zweitägigen Test in Brünn. Dort legte er 750 km zurück und arbeitete an einer besseren Basis Abstimmung für seine KTM und optimierte seinen Fahrstil für die Moto2 Klasse. Der 23-jährige startete sehr motiviert ins erste Training. Im Vergleich zu den vorherigen Rennen, standen hier in Barcelona nur zwei harte Reifenmischungen zur Verfügung. Der geringe Gripp wurde Philipp bereits in der zweiten Runde zum Verhängnis. Bei einen Highsider schlug er mit dem Helm auf dem Asphalt auf und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Der Arzt erlaubte ihm jedoch am zweiten Training teilzunehmen. Einerseits litt er unter den Sturzfolgen, auf der anderen Seite fehlten die Trainingsrunden vom Vormittag. Somit musste er sich mit 2,5 Sekunden Rückstand, mit dem 31. Rang abfinden. Leider hat sich Philipp von seiner Gehirnerschütterung für den zweiten Trainingstag nicht wie erhofft erholt. Ganz im Gegenteil. Er hatte noch mehr Schwierigkeiten sich zu konzentrieren. Gemeinsam wurde dann entschieden, dass Philipp nicht am Qualifying teilnimmt. Am Sonntag Morgen stieg Philipp für einige Runden nochmals auf seine KTM. Musste jedoch nach drei Runden eingestehen, dass eine Rennteilnahme keinen Sinn macht. Jetzt hat der zwei Wochen Zeit um sich für den Grand Prix der Niederlande in Assen zu erholen.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

„ Nach dem sehr guten Test in Brünn, war ich gut vorbereitet für die Veranstaltung in Barcelona. Vielleicht bin ich etwas zu motiviert die ersten Runden angegangen. Ich hatte trotz der harten Reifenmischung sofort ein gutes Gefühl hatte. Es ist natürlich sehr unglücklich, dass ich mir bei dem Sturz gleich eine Gehirnerschütterung zugezogen habe. Damit war für mich das Wochenende gelaufen. Wichtig ist, dass ich bis Assen und meinen Heimrennen eine Woche später auf dem Sachsenring, wieder fit bin.“

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