Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriger Einstand für Philipp Öttl in der Moto2

 

Der erste Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand traditionell im Wüstenstatt Katar statt. Bereits zum 13. Mal begann die Saison auf dem 5,4 Kilometer langen Losail Internatonal Circuit in Doha. Dabei werden die Rennen in den Klassen Moto2 und MotoGP in den Abendstunden unter Flutlicht ausgetragen. Im Vergleich zu den Vorjahren war es mit 20 Grad ungewöhnlich kühl. Für Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 war es seine Prämiere in der Moto2 Kategorie. Die zweithöchste Klasse im Motorrad Rennsport ist mit fünf Weltmeistern extrem stark besetzt. Unter den 32 Teilnehmern sind 15 GP Sieger. Insgesamt haben diese Fahrer bereits 66 Rennen für sich entschieden. Eine große Herausforderung für Philipp, der immer noch in jedem Training am lernen und anpassen des Fahrstils ist. In den Freien Trainings betrug sein Rückstand immer zwischen zwei und zweieinhalb Sekunden. Im Zeittraining schaffte er mit 2,3 Sekunden Rückstand den 29. Startplatz. Leider schaffe er es nicht, seine besten Sektor Zeiten in einer Runde unterzubringen. Sonst wäre eine deutliche Steigerung möglich gewesen. Nach dem Rennstart gab es bereits in der ersten Kurve, unmittelbar vor Philipp eine Kollision, in der drei Fahrer verwickelt wurden. Die erste Runde beendete es bereits auf dem 21. Rang. In der zweiten Runde fuhr ihm ein Konkurrent in die Seite und der 22-jährige kam von der Strecke. Dabei verlor der KTM Fahrer fünf Sekunden und rutschte auf die 25. Position zurück. Im weiteren Rennverlauf konnte er mit konstanten Rundenzeiten noch zwei Ränge gutmachen und beendete sein erstes Moto2 Rennen auf dem 23. Platz. Gleich nach dem Rennen wurden die Frachtkisten für das folgende Rennen in Argentinien gepackt. Der zweite Lauf zur Motorradweltmeisterschaft findet am 31. März in Rio Hondo statt.

 

Philipp Öttl nach seiner Moto2 Premiere:

„Der Rennbeginn war chaotisch. Durch den Zwischenfall in der Startkurve und der Kollision in der zweiten Runde habe ich viel Zeit verloren. Außerdem hat sich das Motorrad komplett anders angefühlt als in all den Trainings zuvor. Erstmals hatte ich wirklich Schwierigkeiten mit dem Bike. Das alles hat dazu geführt, dass ich auch nicht Fehlerfrei gefahren bin. Ich kam in keinen guten Rhythmus. Bezüglich meiner KTM müssen wir alle Daten überprüfen, um herauszufinden wo die Probleme lagen. Nach dem wir jetzt fast einen Monat unterwegs waren, tut jetzt eine kleine Pause bis zum GP von Argentinien sicher gut. Dort will ich weiter daran Arbeiten um den nächsten Schritt vorwärts zu machen.“

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