Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriger Europa Auftakt für Philipp Öttl

Nach zwei freien Wochenenden fand in Jerez de la Frontera, das erste Europarennen zur diesjährigen Motorrad Weltmeisterschaft statt. Seit 1987 wird ununterbrochen der Grand Prix von Spanien auf der Strecke in Andalusien ausgetragen. Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 feierte seine größten Erfolge auf der Strecke in Südspanien. In drei Meisterschaften erreichte konnte er dort bereits gewinnen. Unter anderem im Vorjahr seinen ersten Grand Prix Sieg in der Klasse Moto3. Das ganze Wochenende herrschten sommerliche Verhältnisse, sodass über 150.000 Motorrad Fans zum Europa Auftakt kamen. Die Freien Trainings am Freitag schloss der KTM Fahrer auf dem 29. Rang ab. Obwohl sich Philipp am Samstag in beiden Trainings zeitlich verbesserte und den Rückstand auf 1,6 Sekunden verringerte, konnte er mit der Platzierung nicht zufrieden sein. Er musste sein viertes Moto2 Rennen vom 30. Startplatz in Angriff nehmen. Nach dem Start kam es gleich zu mehreren Stürzen, sodass noch in der ersten Runde abgebrochen wurde. Nach dem Neustart beendete Philipp die Startrunden auf dem 27. Rang. Bis zur Halbzeit konnte er sich um vier Ränge verbessern. Mehr war für den 23-jährigen nicht möglich. Mit 30 Sekunden Rückstand auf dem Sieger, überquerte er auf Rang 23 die Ziellinie. Insgesamt ein schwieriges Wochenende für Philipp, aber auch seinem Team. Sein Team Kollege kam nur eine halbe Sekunde vor dem Ainringer ins Ziel. Gleich am Dienstag geht es mit einen weiteren Testtag hier in Jerez weiter. Eine gute Gelegenheit für den Moto2 Rookie an seinen Fahrstil weiter zu feilen. Auch KTM wird neue Teile zum testen bringen. In zwei Wochen steht dann der Grand Prix von Frankreich in Le Mans auf dem Programm. Es ist das Heimrennen für Philipps Team Tech3.

 

Philipp Öttl nach dem Rennen:

„Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende. Für die engen Kurven habe ich mittlerweile eine gute Technik entwickelt. Doch in den schnellen verliere ich zu viel Zeit. Da passen die Abläufe noch nicht zusammen. Gut das wir hier am Dienstag noch einen Testtag haben. Da kann ich weiter neue Dinge ausprobieren, um für Le Mans besser vorbereitet zu sein.“

 

 

 

 

 

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