Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Schwieriges Comeback von Philipp Öttl in  Brünn

Am vergangenen Wochenende ging die dreiwöchige Sommerpause der Motorrad Weltmeisterschaft zu Ende. Das zehnte Rennen fand in Brünn statt. Zum 50. Mal wurde der Grand Prix von Tschechien dort ausgetragen. Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 musste die letzten drei Rennen vor der Sommerpause wegen einer Gehirnerschütterung auslassen. Somit war seine Pause mehr als zwei Monate. Erwartungsgemäß verliefen die Trainings. Am trockenen Freitag belegte er noch die Ränge 26 und 29. Doch am Samstag im nassen Qualifying, war es besonders schwierig. Hier fehlte ihm zusätzlich die Regenerfahrung in der Moto2. Darum konnte er das Rennen nur vom 30. Startplatz aufnehmen. Zusätzlich kämpft er immer wieder mit der Abstimmung seiner KTM. Für das Warm Up am Sonntag morgen machte sein Team nochmals weitere Anpassungen die sich positiv auswirkten. Er konnte seine Rundenzeiten verbessern und fand ein besseres Gefühl. Wie schwierig die Moto2 Klasse ist, belegte die Startreihenfolge. Obwohl Philipp aus der letzten Reihe ins Rennen ging, war diese ausschließlich mit Grand Prix Siegern belegt. Die Startrunden beendete er auf dem 30.Platz. Im Laufe des 19 Runden Rennens konnte er einige Positionen gut machen. Nach knapp 40 Minuten überquerte er auf Rang 23 die Ziellinie. Damit konnte Philipp nicht zufrieden sein, auch wenn er eine lange Pause hatte. Bereits am kommenden Wochenende hat der 23-jährige die Möglichkeit sich zu  verbessern. Dann findet in Spielberg der Grand Prix von Österreich statt. Das Heimrennen des Ainringers.

 

Philipp Öttl  nach dem Rennen:

„Am Freitag hat es eigentlich ganz gut begonnen. Jedoch hatten wir an diesen Wochenende viele Abstimmungsprobleme. Erst im Warm Up haben wir einen Weg gefunden, dass mir meine KTM ein besseres Gefühl vermittelte. Das Rennen war schwierig, aber ich habe einige Erkenntnisse daraus gewonnen, auf denen ich kommendes Wochenende aufbauen kann. Ich freue mich auf mein Heimrennen in Spielberg und will mich dort weiter verbessern“

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