Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Letztes Moto2 Rennen für Philipp Öttl in Valencia

Nach vier Überseerennen kehrte die Motorrad Weltmeisterschaft zum Finale nach Europa zurück. Traditionell fand der letzte Lauf in Valencia statt. Die Strecke wurde 1999 erbaut und ist seitdem ununterbrochen Austragungsort für einen Grand Prix. Für Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 war es das 120. Rennen in der Motorrad Weltmeisterschaft. Nach sechs Jahren in der Klasse Moto3 und einen Jahr in der Moto2 Kategorie steht für den 23-jährigen in der kommenden Saison der nächste Wechsel an. Er fährt für das Kawasaki Werksteam in der Supersport Weltmeisterschaft. Beim Finale in Valencia wollte der Ainringer noch mal alles für ein starkes Rennen geben. An den Trainingstagen war es meist sonnig, jedoch besonders am Morgen noch sehr kühl. Der KTM Fahrer zeigte in den Trainings eine solide Leistung und verkürzte den Rückstand bis zum Zeittraining auf 1,5 Sekunden. Dennoch reichte es nur zum 26. Startplatz. Im Warm Up verbesserte sich Philipp erneut und verlor nur noch 1 Sekunde auf die Bestzeit. Wie so oft in dieser Saison misslang ihm die erste Runde total und er brauchte einige Runden um die verlorenen Positionen wieder gut zu machen. Dabei verlor er zu viel Zeit und konnte die große Gruppe vor ihm nicht mehr einholen. Dazu kam noch, dass die Renndistanz um 10 Runden verkürzt wurde. Positiv waren seine konstant guten Rundenzeiten, die erstmals in dieser Saison auf dem Level der Punkteränge waren. Auch wenn das mit dem 26. Platz nicht sichtbar wurde. Damit hatte Philipp alle seinen Moto2 Rennen im Ziel beendet.  Bereits kommende Woche startet für Philipp die Zukunft in der Supersport Weltmeisterschaft. Jeweils zwei Testtage in Valencia und Jerez stehen auf dem Plan. Da das erste Rennen bereits Anfang März in Australien stattfindet, ist die Winterpause sehr kurz. Diese wird Philipp zumeist in Valencia verbringen, um möglichst oft mit seinem neuen Motorrad zu trainieren.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

“Obwohl das Resultat am Wochenende es nicht gezeigt hat, habe ich einen Schritt nach vorne gemacht. Ich war näher an der Spitze dran und meinen Rundenzeiten waren konstanter. Ich hoffe ich kann von meinen Fortschritten in der Supersport Weltmeisterschaft profitieren. Es war kein einfaches Jahr, aber ich habe eine menge gelernt für die Zukunft. Ein großer Dank an das ganze Team die einen großartigen Job gemacht haben.“

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