Philipp Öttl # 65
Philipp Öttl # 65

Philipp Öttl vor seinen ersten Moto2 Grand Prix

Der Finale Test für die Motorrad Weltmeisterschaft fand vom 1.-3. März in den Klassen Moto2 und Moto3 in Doha / Katar statt. Dort wo am kommenden Wochenende der erste WM-Lauf stattfindet. Mit maximal 20 Grad war es ungewöhnlich frisch im Wüstenstaat. Durch den teilweise böigen Wind, fühlte es sich noch kälter an. Dreimal pro Tag konnte jede Klasse auf die Strecke und hatte insgesamt dreieinhalb Stunden Fahrzeit. Für Philipp Öttl vom Team Red Bull KTM Tech3 war es mit der Moto2 KTM der erste Test auf der anspruchsvollen 5,4 km langen Strecke. Wie schon beim vorherigen Fünftages Test in Jerez ging es für den Klassenneuling hauptsächlich darum die Moto2 Fahrtechnik weiter zu verbessern. Insgesamt legte der KTM Fahrer 146 Runden zurück, was einer Distanz von 788 km entspricht. Am ersten Tag betrug sein Rückstand noch drei Sekunden, welchen er am darauffolgenden auf zweieinhalb Sekunden reduzieren konnte. Doch am dritten Tag konnte er seine Zeit nur geringfügig verbessern, sodass sein Abstand zur Spitze wieder auf 2,9 Sekunden anstieg. Am Testende bedeutete das Rang 29. Jetzt bleibt dem Team bis zum kommenden Wochenende Zeit, um alle Daten auszuwerten und das Material für den ersten WM Lauf vorzubereiten. Die Startzeit für das Moto2 Rennen ist am kommenden Sonntag 16.20 Uhr.

Philipp Öttl nach den Vorsaison Tests:

„ Etwas einfacher habe ich mir den Umstieg schon vorgestellt. Doch die Moto2 gilt als die schwierigste Klasse und die Fahrtechnik ist sehr speziell. Man muss als Neuling sehr viel umstellen und sich neues aneignen. Das ganze Team arbeitet wirklich hart und die Briefings nach den Sessions sind umfangreich. Ich würde gerne schneller vorankommen und bin noch zu ungeduldig. Oft stelle ich was um, aber es dauert bis es in bessere Rundenzeiten resultiert. Die kurze Pause bis zum ersten Rennen ist jetzt gerade recht, da unsere acht Testtage innerhalb von nur 2 Wochen stattfanden. In den Trainings zu meinen ersten Moto2 Grand Prix will ich mich auf jeden Fall weiter steigern.“

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