Neue Strecke für Philipp Öttl in Magny Cours

Die siebte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Magny Couse statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team sind die 17 Kurven der 4,4 Kilometer langen Strecke Neuland. Erstmals in dieser Saison kommt er auf eine für ihn völlig neue Strecke. Der 24-jährige liegt auf dem vierten Gesamtrang in seiner ersten Supersport WM Saison. Dreimal stand er bereits als Dritter auf dem Podium. Eine weitere Verbesserung ist möglich, aber er darf sich auch gegenüber seinen Verfolgern keine Fehler leisten. In Frankreich sind erstmals wieder Zuschauer erlaubt, jedoch limitiere auf 5000 pro Tag.  Nach den beiden Rennen in Frankreich, geht es zum Saisonfinale nach Estoril in Portugal.

 

Philipp Öttl zum Rennen in Magny Cours:

„Das Rennen in Frankreich ist für meine stärksten Konkurrenten das Heimrennen. Da werde ich es als Streckenneuling nicht einfach haben. Doch ich habe mich gut vorbereitet und freue mich auf die Herausforderung. Ich hoffe wir haben konstante Bedingungen, sodass ich viele Runden im Training zurücklegen kann. Natürlich müssen wir auch mit unterschiedlichen Wetter um diese Jahreszeit rechnen. Mein Team hat zum Glück viel Erfahrung und somit hoffe ich, dass wir schnell eine passende Abstimmung für meine Kawasaki finden.“

Philipp Öttl in Barcelona zurück auf dem Podium

Die sechste Veranstaltung der Supersport Weltmeisterschaft wurde in Barcelona ausgetragen. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und war erstmals Austragungsort für die Rennen im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kannte die 4,6 km lange Strecke aus seinen Einsätzen in der Moto3 Weltmeisterschaft. Der erste Trainingstag verlief für Philipp sehr gut. Er verfehlte die Bestzeit nur um 0,2 Sekunden und platzierte sich auf den dritten Rang. Im Qualifying konnte er die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Dennoch platzierte er sich mit Rang sechs für die zweite Startreihe. Das erste Rennen war verrückt. Philipp startete sehr gut und zeigte starke  Überholmanöver, die ihn auf dem zweiten Rang brachten. Er war komfortabel auf Podiumskurs. Es ging um Rang zwei oder drei. Der Vorsprung auf den vierten betrug bereits drei Sekunden. Dann setzte starker Regen ein. Es herrschte Chaos und Philipp fuhr, wie die meisten zum Reifenwechsel an die Box. Währenddessen wurde das Rennen wegen zu viel Wasser auf der Strecke abgebrochen. Die Runde vor dem Abbruch wurde gewertet und Philipp wurde der achte Rang „zugeteilt“. Damit konnte der Ainringer nicht zufrieden sein. Am Sonntag hatte Philipp die Möglichkeit das verlorene Podium nachzuholen. Er startet gut und bog als vierter in die erste Kurve ein. Es gelang ihm eine unglaubliche erste Rennrunde die er auf Platz eins beendete. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen in dem sechs Fahrer um die Führung kämpften. Philipp fiel nie weiter als auf Platz drei zurück. Zur Halbzeit übernahm er erneut für zwei Runden die Führung. Im Endspurt konnte er nicht mehr ganz das Tempo der beiden Führenden halten und sicherte sich nach 30 Minuten sein drittes Podest in dieser Saison. Damit festigte er seinen vierten Gesamtrang. Das vorletzte Rennen findet in zwei Wochen in Magny Cours in Frankreich statt.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende in Barcelona:

„ Mit dem Freitag Training war ich sehr zufrieden. Auch das erste Rennen verlief zu Beginn perfekt. Ich hatte mich für den weichen Hinterreifen entschieden und diese Wahl schien die richtige zu sein. Leider hat der Regen das sichere Podium verhindert. Eigentlich hätte früher abgebrochen werden müssen, denn selbst mit Regenreifen war es nicht mehr möglich zu fahren. Das zweite Rennen war kein einfacher Job. Die erste Runde war unglaublich. Ich konnte sechs Positionen gut machen und die Führung übernehmen. Es waren spannende Zweikämpfe und in Führung zu sein ist immer eine schöne Sache. Ich bin sehr glücklich über das Podium, dass ich in den beiden vorherigen Rennen unglücklich verpasst habe. Vielen Dank auch an mein Team. Meine Kawasaki war an diesen Wochenende sehr konkurrenzfähig.“

Philipp Öttl fährt zuversichtlich nach Barcelona

Am kommenden Wochenende findet in Barcelona die sechste Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft statt. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und erstmals Austragungsort für die Rennen im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team liegt nach neun Rennen auf dem vierten WM Rang. 19 Punkte trennen ihn vom Dritten. Der 24-jährige kennt die 4,6 km lange Strecke aus seien Einsätzen in der Moto3 Weltmeisterschaft. Dies will der 24-jährige nutzen, um in der Gesamtwertung weiter aufzuschließen.

 

Philipp Öttl vor der Veranstaltung in Barcelona:

„Nach einer Woche Pause freue ich mich auf das nächste Rennen in Barcelona. Es ist die letzte Strecke im diesjährigen Kalender, wo ich bereits Erfahrungen sammeln konnte. Die nächste Strecke in Magny Course ist für mich neu und meine Erfahrungen in Estoril liegen schon acht Jahre zurück. Darum will ich die Chance nützen um möglichst viele Punkte in den beiden Rennen in Montmelo zu sammeln. Diese sollte auch meiner Kawasaki gut liegen.“

Philipp Öttl verfehlt weiteres Podium nur knapp

Die fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand als Doppel Event in Aragon statt. Vor einer Woche wurden am gleichen Ort bereits die Rennen sechs und sieben ausgetragen. An diesem Wochenende kehrte der Spanische Sommer mit Temperaturen über 30 Grad zurück. Auch der Wind blies nicht mehr so stark, sodass die Rundenzeiten auf der anspruchsvollen Strecke in der Nähe von Alcaniz abermals verbessert wurden. Aber auch die Abstimmung musste auf die höheren Asphalt Temperaturen von über 50 Grad angepasst werden. Nachdem Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team am Freitag noch vieles aussortieren musste, überzeugte er nach Abschluss der Freien Trainings mit dem zweiten Rang. Im Zeittraining hielt er sich zu Beginn auf dem fünften Platz. Doch dann kam der Kawasaki Fahrer auf seiner schnellsten Runde zu Sturz, als ihm das Vorderrad wegrutschte. Zum Glück ist dem 24-jährigen nichts passiert. Seine Zeit reichte immerhin noch für den sechsten Startplatz. Unter diesen Umständen war das erste Rennen nicht einfach. Erst musste er wieder etwas Vertrauen aufbauen. Nachdem er als fünfter die erste Runde beendete, verlor zuerst etwas den Anschluss. Dann stellte er sich immer besser auf die rutschigen Bedingungen ein und verfehlte nach 15 Rennrunden den vierten Rang nur knapp. Unter diesen Umständen ein respektables Ergebnis. Beim zweiten Rennen kam Philipp nicht gut vom Start weg und beendete die erste Runde auf dem siebten Platz. Doch in den folgenden vier Runden gelangen ihn sehenswerte Überholmanöver und er verbesserte sich auf die dritte Position. Von da an führte er eine sechs Fahrer starke Verfolger Gruppe bis zur letzten Runde an. Er machte taktisch alles richtig, konnte jedoch einen Angriff vor der Zielkurve nicht mehr abwehren. Philipp beschleunigte aus der Zielkurve zwar besser, musste sich jedoch um 0,03 Sekunden geschlagen geben. Leider wurde seine Leistung nicht mit dem Podium belohnt. Durch seine Konstanz konnte der Ainringer seinen vierten WM Rang festigen. Die nächste Veranstaltung findet am 20. September in Barcelona statt.

 

Philipp Öttl nach der Veranstaltung in Aragon:

„Die zweite Veranstaltung hier in Aragon war für uns schwieriger. Hauptsächlich wegen der höheren Temperaturen. Dennoch hätte ich beinahe ein weiteres Podium geschafft. Der Sturz in Qualifying kostete Vertrauen und das musste beim Samstag Rennen erst wieder zurückkommen. Dies gelang mir im Rennverlauf gut und ich verpasste den vierten Rang nur knapp. Am Sonntag waren wir konkurrenzfähiger und ich konnte wieder um das Podium kämpfen. Ich spielte meine Stärken in den schnellen Kurven aus und konnte die Gruppe hinter mir halten. Gegen den Abgriff vor der letzten Kurve aus dem Windschatten konnte ich nichts machen. Leider ist der vierte Gang erst beim zweiten Schaltwechsel reingegangen. Das war die Entscheidung. Sonst wäre ich um eine Winzigkeit vorne gewesen.“

Weiteres Podium für Philipp Öttl in Aragon

Die vierte Veranstaltung mit den Rennen sechs und sieben zur Supersport Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Aragon statt. Es ist das einzige Doppel Event im diesjährigen Kalender, da in der kommenden Woche gleich die nächsten beiden Rennen auf der anspruchsvollen Strecke in der Nähe von Alcaniz stattfinden. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die fünf Kilometer lange Strecke sehr gut. Erstmals hat er dort  2012 in der Spanischen Meisterschaft teilgenommen. Später sammelte er gute Erfahrungen beim jährlichen Grand Prix. Das ganze Wochenende gab es schönes Spätsommer Wetter, auch wenn es am Morgen noch frisch war und  ständig starker Wind wehte. Am ersten Trainingstag musste Philipp noch einiges aussortieren und dennoch schloss er den Freitag auf Rang fünf ab. Am Samstag steigerte er sich um 1,3 Sekunden und erreichte den dritten Rang nach den Freien Trainings. Im Zeittraining verbesserte er sich um weitere 0,7 Sekunden und qualifizierte sich sensationell für den zweiten Startplatz. Im Samstagsrennen startete er sehr gut und beendete die erste Runde auf der zweiten Position. Am Anfang gab es viele Positionswechsel, sodass Philipp kurzzeitig auf den fünften Platz zurück fiel.  Als er sich wieder auf den dritten Rang nach vorne kämpfte, war schon eine Lücke von knapp 2 Sekunden auf die Führenden. Schnell konnte er den Rückstand auf eine Sekunde reduzieren, doch dann blieb der Abstand bis Rennende gleich. Der 24-jährige konnte sich mit seinem Kawasaki Team über das zweite Podium in dieser Saison freuen. Der Start zum Sonntags Rennen war nicht optimal und Philipp beendete die Start Runde auf dem vierten Rang. Bis kurz vor Rennende kämpfte der Ainringer in einer Vier Fahrer Gruppe um den zweiten Rang. Doch drei Runden vor Schluss verlor er den Anschluss und musste sich mit dem fünften Rang zufrieden geben. Dennoch zeigte sich der Kawasaki Fahrer nicht unzufrieden. In der Gesamtwertung hat er sich um einen Rang auf Platz vier verbessert und den Rückstand auf den Dritten auf 10 Punkte reduziert. Philipp wird nach einer kurzen Pause mit seinem Team alles analysieren, um am kommenden Wochenende wieder erfolgreich zu sein.

 

Philipp zum Wochenende in Aragon:

„Mit dem ersten Wochenende in Portimao bin ich zufrieden. Vor allem mit dem Qualifying und dem Podium am Samstag. Am Freitag haben wir noch aussortieren müssen, doch ab dem dritten Freien Training am Samstag Vormittag  waren wir sehr stark. Obwohl ich mir für Sonntag nochmals eine Steigerung vorgenommen habe, war es kaum möglich besser als Fünfter zu werden. Ich konnte zwar lange in der Gruppe um Platz zwei mithalten, aber über die Distanz konnte ich das Tempo nicht halten. Jetzt müssen wir die Daten analysieren um in der kommenden Woche möglichst noch stärker zu sein.“

Doppelveranstaltung für Philipp Öttl in Aragon

Die vierte und fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am letzten August- und ersten September Wochenende in Aragon statt. Es ist das einzige Doppel Event im neuen Kalender. Somit finden innerhalb einer Woche vier Rennen auf der anspruchsvollen Strecke in  der Nähe von Alcaniz statt. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die fünf Kilometer lange Strecke sehr gut. Erstmals hat er dort  2012 in der Spanischen Meisterschaft teilgenommen. Später sammelte er gute Erfahrungen beim jährlichen Grand Prix. Nach fünf Rennen liegt der 24-jährige auf dem fünften Gesamtrang. Nach seinem Podium in Jerez und einen etwas schwierigeren Wochenende in Portimao will der Kawasaki Werksfahrer wieder ganz vorne mitfahren um in der Tabelle weiter Punkte gutmachen.

 

Philipp Öttl vor der Doppelveranstaltung in Aragon:

„Nach der Pause hatten wir gleich drei Veranstaltungen hintereinander. Da war die zweiwöchige Pause jetzt ganz gut. Aber jetzt freue ich mich auf Aragon. Im Vergleich zu Portimao, habe ich dort viel mehr Streckenkenntnisse. Das sollte mir und meiner Kawasaki entgegenkommen. Ich habe mich gut vorbereitet und freue mich wieder mit meinem Team zu arbeiten.“

Kalender Up Date

Wie schon zu erwarten, wurde das für Anfang November datierte Rennen in Misano abgesagt. Dafür rückt als Saisonfinale ein zweites Rennen in Portugal nach. Am 18. Oktober ist in Estoril die achte Veranstaltung geplant. Erst zweimal wurde dort ein Rennen zur Supersport WM ausgetragen. Für die meisten Fahrer ist die Strecke Neuland und birgt somit noch mehr Spannung zum Saisonende.

Philipp Öttl zum Rennen in Estoril:

„ Ich freue mich über ein weiteres Rennen. Somit fahren wir in dieses Saison 15 Rennen bei acht Veranstaltungen. Meine Streckenkenntnisse in Estoril sind eher gering und liegen weit zurück. 2011 bin ich dort im Red Bull Moto GP Rookies Cup gefahren. Ein zweiter Rang war mein bestes Ergebnis. Zu Beginn der Sasion 2012 hatten wir dort auch einen Test. Aber das war alles noch mit einer 125er.“

Starkes Rennen von Philipp Öttl in Portimao

Die dritte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Portimao in Portugal statt. Die 5,5 Kilometer lange Berg-und Talbahn gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken und ist nicht leicht zu lernen. Nach der Hitzeschlacht von Jerez, herrschten an der Algarve angenehme Temperaturen um die 30 Grad. Philipp Öttl vom Team Kawasaki Puccetti Racing konnte die Strecke bei einen Test im Februar bereits kennenlernen. Dennoch überraschte er sein Team gleich mit einen fünften Rang im ersten Freien Training. Auch das Qualifying verlief mit dem sechsten Startplatz zufriedenstellend. Am späten Samstag Nachmittag fand der erste Lauf statt. Der 24-Jährige startete gut und verteidigte bis zur Rennhälfte seinen sechsten Rang. Jedoch verlor er nach einigen Runden den Anschluss an die Spitzengruppe und verlor einen Rang. Da am späten Samstag andere Bedingungen herrschten, passte die Abstimmung seiner Kawasaki nicht perfekt und er kämpfte immer wieder mit einen rutschenden Vorderreifen. Philipp bemühte sich Fehler zu vermeiden und den sicheren siebten Platz ins Ziel zu bringen. Nach dem Rennen wurden alle Daten analysiert und eine Strategie für den Sonntag festgelegt. Auch beim zweiten Rennen startet Philipp gut und übernahm sofort die fünfte Position. Anfangs konnte er gut folgen, doch dann schien es schwierig wie am Vortag und der Ainringer fiel auf den siebten Rang zurück. Doch der Kawasaki Fahrer hielt den Anschluss und die letzten beiden Runden griff er an. Mit gekonnten Überholmanöver kämpfte er sich den fünften Rang wieder zurück und brachte ihn mit knappen Vorsprung ins Ziel. Das nächste Rennen findet am 30. August in Aragon statt. Dort ist eine Doppelveranstaltung geplant, mit zwei Veranstaltungen innerhalb einer Woche.

 

Philipp Öttl nach den beiden Rennen in Aragon:

„Ich hatte in beiden Rennen einen guten Start. Doch im ersten Lauf tat ich mich im Vergleich zum Training sehr schwer. Ich konnte nicht umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Mit dem siebten Rang war ich nicht zufrieden, aber mehr war für mich unter diesen Bedingungen nicht möglich. In diesen Fall war es wichtig Punkte mit zu nehmen. Am zweiten Tag passte es viel besser. Meine Kawasaki passte wieder gut und ich konnte einen guten Rhythmus fahren. Am Rennende habe ich nochmals alles mobilisiert und die beiden Überholmanöver sind gelungen. Zusammenfassend war ich mit dem Qualifying und Lauf zwei zufrieden. Mein Team hat wieder super gearbeitet. Nach den drei Rennwochenenden freue ich mich auf die Pause bis Aragon zu hause.“

Philipp Öttl hofft auf weiteres Top  Resultat in Portimao

 

Nur eine Woche nach der Fortsetzung der Supersport WM in Jerez de la Frontera,  findet in Portimao an der Algarve der nächste Event statt. Das Autodromo Internationale do Alagarve ist nur wenige Kilometer von Portimao entfernt. Seit der Eröffnung 2008 wurde auf der 5,5 Kilometer langen Berg-und Talbahn in jedem Jahr ein Lauf zur Supersport WM ausgetragen. Die Strecke in gilt als sehr anspruchsvoll. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team konnte sie im Februar bei einen zweitägigen Test bereits kennenlernen. Nach dem Philipp Öttl letzte Woche in Jerez es bereits bei seinen  zweiten Rennen in der neuen Kategorie auf das Podium schaffte, ließ er einen starken vierten Rang am Sonntag folgen. Dadurch liegt er nach drei Läufen auf dem fünften Rang der Gesamtwertung. In Portugal will er an diese Leistung anknüpfen und sich weiter verbessern.

 

Philipp Öttl:

„In Jerez hatte sich unsere gute Vorbereitung für die Fortsetzung der WM bewährt. Ich hatte gut trainiert und das Vorbereitungsrennen in Misano was sehr hilfreich, um sich an alle Abläufe wieder zu gewöhnen. Die Tage in Jerez waren durch die Hitze, aber auch die beiden Rennen sehr anspruchsvoll. Da ist die kurze Pause  jetzt ganz gut. In Portimao bin ich erst einmal bei einen Test gefahren. Sie ist sehr technisch und nicht leicht zu lernen. Wir beginnen mit der Abstimmung vom Test und passen es den heißeren Wetterbedingungen an. Ich hoffe mein Gefühl für das Bike und die Reifen weiter zu verbessern und ein gutes Resultat zu erreichen.“

Erfolgreiches Wochenende für Philipp Öttl in Jerez

Nach fast fünf Monaten Pause wurde in Jerez de la Frontera die Supersport Weltmeisterschaft fortgesetzt. Nach dem einige Rennen abgesagt werden mussten, entschloss man sich an jeder Veranstaltung zwei Läufe durchzuführen. Wie zu erwarten herrschten in Südspanien das ganze Wochenende Temperaturen von 40 Grad. Eine besondere Herausforderung für Fahrer und Teams. Philipp Öttl vom Team Kawasaki Puccetti Racing kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht. In allen freien Trainings platzierte er sich zwischen Rang drei und vier. Diese Leistung konnte er auch im Qualifying am Samstag mit dem dritten Startplatz bestätigen. Das erste Rennen fand unter extremen Bedingungen statt. 42 Grad Luft – und  62 Grad Asphalttemperaturen stellten für Fahrer und Material extreme Bedingungen dar. Philipp startete gut in das 17 Runden Rennen und reihte sich an dritter Stelle ein. Das Tempo der ersten Drei war sehr hoch, so dass sie sich schnell von den Verfolgern absetzen konnten. Der 24 Jährige griff gleich zu Beginn immer wieder den zweitplatzierten an, doch fand keinen Weg vorbei. Zu Rennmitte konnte er das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und entschied sich, unter diesen heißen Bedingungen seinen dritten Platz zu sichern. Somit beendete der Kawasaki Fahrer bereits sein zweites Supersport Rennen auf dem Podium. Das zweite Rennen verlief zu Beginn sehr  ähnlich. Der Ainringer fuhr auf Rang drei, doch dieses Mal war es eine Gruppe von vier Fahrer die vorne weg fuhren. Bis Rennmitte verteidigte Philipp seinen Rang, doch bei einen Überholversuch kam er von der Linie ab und verlor wertvolle Zeit, die er nicht mehr aufholen konnte. Dennoch war er mit dem vierten Rang zufrieden, da es sehr leicht war, einen Fehler zu machen und zu stürzen. In der Gesamtwertung konnte er sich nach seinen Ausfall in Australien durch die beiden Ergebnisse auf den fünften Rang verbessern. Schon am kommenden Wochenende geht es mit den nächsten beiden Rennen in Portimao an der Agave weiter.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Jerez:

“Ich freue mich sehr, dass ich es bereits bei meinen zweiten Rennen in der Supersport WM auf das Podium geschafft habe. Schon in Australien hatte ich ein gutes Gefühl mit meiner Kawasaki und den Pirelli Reifen und dachte ich kann es schaffen. Im Training haben wir gut gearbeitet und der Startplatz in der ersten Reihe war eine gute Ausgangslage. Im ersten Rennen bin ich ruhig geblieben und habe Fehler vermieden. Es war wichtig, nach dem Ausfall in Philip Island möglichst viele Punkte zu sammeln. Durch die Hitze war es schwierig das Limit einzuschätzen, da konnte man schnell einen Fehler machen. Mit dem vierten Rang im zweiten Lauf war ich nicht ganz zufrieden. Dennoch konnte ich viel lernen, was mir in den nächsten Rennen sicher helfen wird. Jetzt freue ich mich auf ein paar Tage Pause und dann auf das Rennen in Portimao.“

 

Finales Testrennen für Philipp Öttl in Misano

Kawasaki Puccetti Racing hat den zweiten Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Misano ausgewählt um sich mit dem gesamten Team auf die Fortsetzung der Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in Jerez de la Frontera vorzubereiten. Nach fast fünf Monaten Pause konnte Philipp Öttl erstmals wieder seine Kawasaki ZX6R Rennmaschine einsetzten und mit dem Team an der Abstimmung arbeiten. Aber auch die Reifenmischungen auf Renndistanz kennenlernen, war einer der wichtigen Punkte die auf dem Plan standen. Im Zeittraining am Samstag Morgen qualifizierte sich Philipp für den sechsten Startplatz. Beim ersten Lauf gelang kein perfekter Start und er verlor einige Positionen, die er jedoch schnell wieder gut machen konnte. Als er wieder auf Rang sechs lag war bereits eine kleine Lücke nach vorne, die er nicht mehr schließen konnte. Nach 16 Runden überquerte er mit sieben Sekunden Rückstand auf Platz sechs die Ziellinie. Aus den Erfahrungen des ersten Rennens, wurde das Setting an der Kawasaki angepasst und Philipp wusste auch wo er sich verbessern kann. Mit Rang drei im Warmup und der bis dahin besten Zeit konnte man bereits den nächsten Schritt machen. Auch im zweiten Rennen lief es besser. Philipp verstand es besser die Reifen zu nutzen und konnte dieses Mal die ganze Distanz einen guten Rhythmus fahren. Nach Rang sieben am Start verbesserte er sich auf den fünften Rang und fuhr bis Rennende in der Spitzengruppe. Da sein Team außer Wertung mitfuhr riskierte er am Ende kein Überholmanöver um mischte sich nicht in die Entscheidung ein. Somit überquerte er auf Rang fünf nach 16 Runden die Ziellinie. Für Philipp und sein Team war es ein gelungener Abschlusstest für die WM in Jerez.

 

Philipp Öttl nach den beiden Rennen in Misano:

“Wir haben uns die vier Tage in Misano kontinuierlich verbessert. Ich habe mein Rennmotorrad für fünf Monate nicht gefahren und bin dankbar für dieses nützliche Training und die gewonnenen Erfahrungen. Für mich war es neu, die weichen Reifenmischungen bei hohen Temperaturen zu fahren. Es war unglaublich welch guten Gripp die Reifen bieten. Selbst im zweiten Rennen habe ich das ganze Potential noch nicht konstant genutzt. Diese Erfahrung wird mir nächste Woche in Jerez nützlich sein. Dort wird es voraussichtlich nochmals 10 Grad heißer sein.“

Finale Vorbereitung für Philipp Öttl

Am ersten August Wochenende wird die Supersport Weltmeisterschaft mit dem zweiten Lauf in Jerez de la Frontera fortgesetzt. Philipp Öttl vom Puccetti Kawasaki Racing Team hat sich bestmöglich für die Rückkehr vorbereitet. Insgesamt war er bei fünf Trainingseinsätzen mit seiner Kawasaki ZX6R unterwegs. Zweimal war er auf dem Pannoniaring, je einmal in Spielberg, Brünn und in Oschersleben. Als finalen Test hat sein Team beschlossen, am Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Misano teilzunehmen. Dieses findet nur eine Woche vor dem WM Lauf in Jerez statt. Dabei sollen sich die Fahrer wieder an die Abläufe im Team und an die Rennbedingungen gewöhnen. Das Team kann bereits ab kommenden Donnerstag trainieren und am Wochenende zwei Rennen fahren. Somit hofft man bestmöglich für die Wiederaufnahme der Weltmeisterschaft gerüstet zu sein.

Philipp Öttl zu seiner Vorbereitung und dem Rennen in Misano:

„Ich kann es kaum erwarten endlich wieder ein Rennen zu fahren und mit meinem Team zu arbeiten. Ich habe in der Pause nicht aufgehört zu trainieren und bin fit. Zum Glück konnte ich mit meinem Trainingsbike auf mehreren Strecken fahren. Die Umstellung auf mein Rennmotorrad sollte nicht groß sein und ich fühle mich bereit für die beiden Rennen in Misano. Sollte auch der WM Lauf im November dort durchgeführt werden, ist es auch eine gute Vorbereitung.“

Der neu gestaltete Kalender für 2020 ist offiziell

WM Promoter Dorna hat jetzt den neuen Kalender 2020 für die Superbike- und Supersport-Weltmeisterschaften veröffentlicht. Die lange Pause aufgrund der Corona Pandemie endet am 31. Juli, wenn auf der Rennstrecke in Jerez de la Frontera die zweite Runde der Supersport Weltmeisterschaften nach Phillip Island ausgetragen wird. Von Spanien aus reisen die Teams weiter nach Portugal zum Autodromo do Algarve in Portimao, wo die dritte Runde vom 7. bis 9. August ausgetragen wird. Darauf folgt am 30. August und 6. September eine Doppelveranstaltung im Motorland Aragon in der Nähe von Alcaniz in Spanien. Die Superbike- und Supersport-Teams bleiben dann für die sechste Runde in Spanien, die vom 18. bis 20. September auf der Strecke Catalunya in Barcelona ausgetragen wird. Nach einer einwöchigen Pause geht es vom 2. bis 4. Oktober nach Magny-Cours in Frankreich. Für die achte Runde, die in Argentinien auf der Strecke San Juan Villicum stattfinden soll, gibt es noch keine endgültige Bestätigung. Gleiches gilt für das Saisonfinale 2020, das möglicherweise in Italien auf dem Misano World Circuit ausgetragen wird. Mögliche Rennen in Donington Park in Großbritannien, in Assen in den Niederlanden und in Losail in Katar müssen noch definiert werden. In der Supersport-Kategorie werden nun jeweils zwei Rennen pro Wochenende stattfinden. Das erste am Samstagnachmittag und das zweite am Sonntagmittag.

 

Philipp Öttl zum neuen Kalender:

„Ich freue mich, dass nach der ersten Ankündigung von drei Veranstaltungen jetzt weitere in den Kalender aufgenommen wurden. Auch ist es super, dass jetzt in der Supersport Weltmeisterschaft zwei Rennen am Wochenende stattfinden. Das hebt den Stellenwert der Meisterschaft noch weiter an. Auch wird die Konstanz damit noch wichtiger, was in der Vergangenheit stets eine meiner Stärken war.“

Philipp Öttl trainiert in Spielberg

Vom 22.-24. Mai hatte Philipp Öttl die Möglichkeit auf der Grand Prix Strecke in Spielberg zu trainieren. Nach einer drei monatigen Pause konnte er erstmals wieder mit seiner Kawasaki ZX6R auf einer Rennstrecke trainieren und Einstellungen testen. In erster Linie ging es darum, sich wieder in Form zu bringen. An allen drei Tagen waren die Bedingungen sehr gut. Bei meist Sonnigen Wetter stiegen die Temperaturen am zweiten Tag sogar auf 25 Grad. Nur am Sonntag war es frischer und windig. Insgesamt legte Philipp 126 Runden zurück, was 550 km entspricht. Am späten Sonntag Nachmittag fuhr er konstant seine besten Zeiten. Mitte Juni sind weitere Rennstreckentrainings geplant.

 

Philipp Öttl:

„Es war sehr erfreulich endlich wieder auf dem Rennmotorrad zu trainieren. Wichtig war ein gutes Gefühl für das Limit zu bekommen und sich jeden Turn zu steigern. Das ist mit sehr gut gelungen. Es waren einige starke Fahrer da, sodass die Trainingsqualität sehr hoch war. Mit dem Ergebnis war ich zufrieden und freue mich auf meinen nächsten Einsatz auf der Rennstrecke.“

Philipp Öttl vor der Rückkehr auf die Rennstrecke

Nach fast 3 Monaten Pause kehrt Philipp Öttl zu seinem ersten Training auf die Rennstrecke zurück. Seit dem Auftakt zur Supersport Weltmeisterschaft Anfang März in Australien, waren wegen der Corona Krise kein Rennstrecken Training mehr möglich. Jetzt kann er von Freitag bis Sonntag drei Tage mit seiner Kawasaki ZX6R in Spielberg trainieren. Bis dahin hat sich der 24-jährige mit Mountainbike, Rennrad, Motocross und Krafttraining fit gehalten.

 

Philipp Öttl:

„Ich freue mich riesig, endlich wieder auf der Rennstrecke zu trainieren. Es war die längste Pause die ich je hatte. Ich will optimal vorbereitet sein, wenn die Saison hoffentlich im August fortgesetzt wird. Dafür habe ich schon mehrere Trainings auf verschiedenen Rennstrecken geplant. Aber auch weitere Supermoto und Motocross Einheiten habe ich in mein Training mit eingebaut. Neben dem Training habe ich auch viel Zeit in der Werkstatt verbracht und eine KX 450 für das Supermoto Training aufgebaut.“

Änderungen im Terminkalender der SSP WM

 

 

 

 

 

 

Nach dem Saisonauftakt in Australien musste der nächste Event in Katar wegen dem Corona Virus auf einen noch nicht bestätigten Termin verschoben werden. Auch der Europaauftakt in Jerez wurde auf ein neues Datum im Oktober verlegt. Ebenfalls das Rennen in Magny-Cours.

 

Sturz verhindert Top Resultat in Australien

Der Auftakt zur Supersport Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Phillip Island – Australien statt. Nach sechs Jahren in der Moto3 WM und einer Saison in der Moto2 Klasse hat der 23-jährige für diese Saison zum Kawasaki Puccetti Team gewechselt. Dort fährt er in der hart umkämpften Meisterschaft eine Werks Kawasaki ZX6R. Die Strecke auf der Insel in Australien kennt der Bayer sehr gut. Vor dem offiziellen Training hatten die WM Teams Anfang der Woche bereits zwei Test Tage zur Verfügung. Für Philipp stand von Anfang an eine gute Rennabstimmung und das aussortieren von Fahrwerksteilen im Vordergrund. Nach den Freien Trainings belegte er mit einer Sekunde Rückstand den neunten Rang. Im Qualifying verringerte er den Abstand auf 0,7 Sekunden und verbesserte sich auf den respektablen sechsten Startplatz. Da der Reifenverschleiß in Phillip Island sehr groß ist und der Reifenhersteller kein Risiko eingehen wollte, wurde die Renndistanz von 18 auf 16 Runden verkürzt. Außerdem musste nach spätestens zehn Runden, jeder zumindest den Hinterreifen wechseln lassen. Die richtige Strategie könnte durchaus eine Rolle spielen. Philipp startete gut und reihte sich auf dem fünften Rang ein. In der ersten Runde verlor er zwar einen Rang, doch ab Runde drei hatte er seinen Rhythmus gefunden und verbesserte sich um zwei Plätze. Zur Rennhalbzeit kämpfte er um den zweiten Rang, nur der Spitzenreiter hatte bereits einen kleinen Vorsprung herausgefahren. Mit leerenden Tank wurde er mit seiner Kawasaki immer stärker. Doch dann kam er im Zeitkampf etwas von der Linie ab und rutschte ins aus. Zum Glück blieb alles heil und er konnte auch noch zur Box zurückkehren. Doch eine weiterfahrt war nicht mehr möglich. Sehr schade für den Ainringer, der damit ein mögliches Podium verlor. Seine steigende Form zeigte auch die drittschnellste Rennrunde. Bereits in zwei Wochen  findet in Doha / Katar das zweite Rennen statt.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende:

„ Es ist sehr ärgerlich, dass nach all den Trainings und Tests gerade im Rennen der erste Sturz passiere. Ich hatte einen guten Rhythmus und sah, dass ich schneller fahren kann. Im Training bin ich in dieser Kurve mehrmals etwas rausgetragen worden, war aber kein Problem. Im Rennen habe ich das Limit etwas überschritten. Ich bin froh über die Konkurrenzfähigkeit und enttäuscht, dass  ich diese Chance heute nicht für ein Top Resultat nutzen konnte. In Katar habe ich in zwei Gelegenheit dazu.“

Philipp Öttl vor Saisonauftakt in Australien 

Anfang dieser Woche absolvierten die Teams der Supersport und Superbike Weltmeisterschaft in Phillip Island ihre finalen Tests zur Weltmeisterschaft, bevor dort am Wochenende der Saisonauftakt stattfindet. Auch der abschließende Test verlief für den Klassenneuling Philipp Öttl vielversprechend. Der Kawasaki Fahrer absolvierte 120 Runden wobei er 533 km zurücklegte. Er arbeitete fleißig mit seinem Team an der Abstimmung der ZX6R. Vor allem am Fahrwerk, aber auch alle Reifenmischungen mussten für das Wochenende aussortiere werden. Der 23-jährige steigerte sich in jeder Session und platzierte sich am Ende auf dem sechsten Rang. Sein Rückstand betrug eine knappe Sekunde. Wobei er auf dem zweiten nur 0,3 Sekunden einbüßte. Für Kawasaki war er der bestplatzierte Fahrer seiner Marke.

Philipp Öttl:

„Dies waren zwei nützliche und wichtige Test Tage für das erste Rennen. Wir haben viel und gut am Motorrad gearbeitet. Zuerst haben wir uns auf die Gabel konzentriert. Am zweiten Tag konnten wir den Hinterrad Gripp verbessern. Jetzt verstehe ich auch besser mit neuen Reifen den Gripp zu nutzen. Das sollte mir beim Qualifying helfen. Ich fühle mich für mein erstes Rennen in der Supersport WM gut vorbereitet und freue mich wenn es am Freitag losgeht.“

Philipp Öttl schließt Saisonvorbereitung ab

Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team hat die Vorbereitung für seine erste Saison in der Supersport Weltmeisterschaft nahezu abgeschlossen. Seit Ende November bereitete er sich intensiv auf die neue Saison vor. Dafür verbrachte er die meiste Zeit in Valencia. Nur eine Woche nach dem Finale der Weltmeisterschaft 2019 begann er dort sein Training auf der Werks Kawasaki ZX6R. Insgesamt fuhr er 10 Tage auf der Rennstrecke mit seinen Trainingsmotorrad. Dazu kamen jeweils zwei Test Tage in Jerez und Portimao auf seinen Rennmotorrad. Lediglich Weihnachten verbrachte er den Winter zu Hause. In Spanien fand er perfekte Bedingungen vor. Bei durchgehend guten Wetter hat er auch noch mehrere Tage auf seinem Supermoto Motorrad an seiner Fahrtechnik gefeilt. Dazu kamen noch viele  Trainingseinheiten mit dem Mountainbike. Somit ist der 23 jährige wirklich fit für die neue Saison. In der kommenden Woche geht es nach Australien. Am ersten Märzwochenende findet in Phillip Island der erste WM Lauf statt. Zuvor testen nochmals alle Teams zusammen auf der anspruchsvollen Strecke.

 

Philipp Öttl zu seiner Saisonvorbereitung und zu seinen ersten Rennen in der Supersport Weltmeisterschaft:

„In Valencia hatte ich diesen Winter perfekte Trainingsbedingungen. Nicht nur das Wetter erlaubte täglich zu trainieren. Auch gibt es im nahen Umfeld mehrere Rennstrecken. Dadurch konnte ich das neue Motorrad gut kennenlernen. Dennoch ist mir klar, dass ich als Klassenneuling noch einiges verbessern kann. Das kann ich jetzt am besten, beim Test in Phillip Island mit Konkurrenz auf der Strecke. Nach all den Training, freue ich mich darauf, dass es endlich losgeht.“

Letzter Test in Europa für Philipp Öttl

Nach dem in der Supersport Weltmeisterschaft bereits am 1. März in Australien die Saison startet, bleibt den Teams nicht viel Zeit zum Testen des neuen Materials. Der einzige offizielle Test in Europa fand in Portimao an der Algarve Küste in Portugal statt. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team war es die Premiere auf der 4,7 Kilometer langen Berg-und Talbahn. Sie gilt als eine der schwierigsten Strecken im Kalender und bedarf unzählige Runden, um eine optimale Rundenzeit zu erreichen. Darum war es für den 23-jährigen wichtig, viele Runden zu drehen, um seine Streckenkenntnisse zu optimieren. Natürlich hatte er auch einige neue Teile und Abstimmungen an seiner Kawasaki zu testen. Nach Platz sieben am ersten Tag verbesserte sich der Ainringer um 1,3 Sekunden und rückte in der Gesamtwertung um einen Rang nach vorne. Nach den zweitägigen Test machte sich Philipp auf dem Weg nach Valencia, wo er sein Wintertraining bis Februar fortsetzen wird. Der abschließende Test vor dem Saisonauftakt findet dann bereits in Australien statt. Auf Phillip Island hat der Kawasaki Werksfahrer nochmals Gelegenheit, den letzten Feinschliff für sein erstes Rennen in der Supersport Weltmeisterschaft durchzuführen.

 

Philipp Öttl bereitet sich auf die neue Saison vor 

Philipp Öttl bereitet sich intensiv auf seine erste Supersport WM Saison vor. Bereits im letzten November konnte er in Valencia und Jerez vier Testtage auf seiner Kawasaki ZX6R absolvieren. Um optimale Trainingsbedingungen zu haben, entschloss sich der 23–jährige den Winter meist in Valencia zu verbringen. Dafür brachte er gleich nach seinen letzten Rennen im Herbst, seine Trainingsausrüstung nach Spanien. Neben Testtagen auf der Supersport Kawasaki trainiert er mit seiner Supermoto und dem Mountainbike. Neben den meist guten Wetterbedingungen profitiert er auch davon, dass viele seiner Kollegen aus der Weltmeisterschaft ebenfalls dort ihr Wintertraining absolvieren. So trainiert man immer mit den besten Fahrern zusammen. Für die Team Präsentation unterbrach er sein Training und reiste für einen Tag zur Bike Expo nach Verona. Dort stellte Kawasaki seine Fahrer und das Programm für die kommende Saison dem Publikum vor. Nach ein paar Tage zuhause geht es in der kommenden Woche mit dem letzten Test in Europa weiter. Zwei Tage testet Kawasaki, zusammen mit den anderen Teams der Weltmeisterschaft in Portimao. Philipp führt dann bis Mitte Februar sein Training in Spanien weiter, bevor es zum abschließenden Team Test nach Australien geht. Die Weltmeisterschaft startet am 1. März in Philipp Island.

Erfolgreicher Test in Jerez 

In Jerez konnte Philipp erstmals mit seinen Supersport WM Motorrad und seinem ganzen Team von Kawasaki Puccetti testen. Es herrschten perfekte Wetterverhältnisse an beiden Test Tagen. Wie schon in Valencia kam der 23 jährige von Beginn an gut klar. Er arbeitete an seinen Fahrstil, der Abstimmung und verglich verschiedene Federungskomponenten. Auch durfte er Reifen der nächstjährigen Konfiguration testen. Philipp lag fast den ganzen Tag an der Spitze und verfehlte als Tageszweiter die Bestzeit nur um 0,06 Sekunden. Damit hatte zu diesen frühen Zeitpunkt niemand gerechnet. Doch auch am zweiten Tag konnte der Klassen Neuling überzeugen. Er steigerte sich um 0,5 Sekunden und fuhr damit sogar schneller als auf seiner besten Moto2 Runde. Die Spitze lag wieder sehr eng zusammen.

Der Kawasaki Fahrer verfehlte erneut die Bestzeit mit 0,04 Sekunden Rückstand nur knapp. Auch seine Konstanz war beeindruckend. Während die Konkurrenz eine schnelle Runde schaffte, fuhr Philipp seine Zeit viermal hintereinander und war auch auf die Distanz sehr schnell unterwegs. Insgesamt legte er 120 Runden zurück und kam auf 540 Kilometer. Zusammen mit dem Test in Valencia waren das in vier Testtagen über 1000 Kilometer mit seinem neuen Arbeitsgerät. Der nächste Team Test findet in der dritten Januar Woche statt. Die nächsten drei Monate wird Philipp die meiste Zeit in Valencia verbringen, um dort mit seinem Trainingsmotorrad trainieren.

 

Philipp Öttl nach seinem ersten Test mit dem Kawasaki Werksteam:

„Wir hatten eine sehr gute Woche. Zuerst in Valencia mit dem Trainingsbike und dann in Jerez mit dem ganzen Team und meinen Einsatzmotorad für die Supersport WM. Ich kam von Anfang an gut zurecht. Die Kawasaki und die Pirelli Reifen vermitteln mir ein sehr gutes Gefühl und ich konnte ständig das Limit weiter verschieben. Jedes Mal wenn ich auf die Strecke ging wurde ich schneller. Jetzt freue ich mich auf zwei Wochen Pause zu Hause, bevor in Spanien mein Training fortsetze.“

Erster Test in Valencia für Philipp Öttl 

Nur eine Woche nach dem WM Finale in Valencia beginnt für Philipp Öttl am gleichen Ort die Vorbereitung auf die Supersport Weltmeisterschaft 2020. Der 23-jährige testet mit seiner neuen Kawasaki ZX6R zwei Tage auf der Grand Prix Strecke. Für den ersten Einsatz mit seinem Trainingsmotorrad steht ihm seine Mannschaft vom Kawasaki Puccetti Racing Team zur Seite. Am Mittwoch reist sein Team nach Jerez, wo er erstmals mit seinem Rennmotorrad testet. Dort trifft er auch erstmals auf einige Konkurrenten aus der Weltmeisterschaft. Leider kann verletzungsbedingt sein Team Kollege Lukas Mahias nicht teilnehmen. Mit dem Weltmeister aus der Saison 2017 hat er einen sehr starken und erfahrenen Team Kollegen.

 

Philipp Öttl vor seinem Einstand in der Supersport WM:

„Ich kann es kaum erwarten erstmals in Valencia und Jerez mit meiner Supersport Kawasaki zu fahren. Ebenso bin ich neugierig wie sich das Motorrad im Vergleich zur Moto2 verhält. Dies werden vier wichtige Testtage sein, wo ich Motorrad, Reifen und Arbeitsweise des Teams kennenlerne. Ich bin extrem motiviert und möchte bestmöglich meine Supersport Karriere starten.“

 

Philipp absolvierte bei perfekten Wetterverhältnissen 120 Runden wobei er 480 Kilometer zurücklegte. Es wurden Anpassungen an der Sitzposition gemacht und kleine Einstellarbeiten am Fahrwerk. Ansonsten lag der Schwerpunkt sich an das Fahrverhalten und die Pirelli Reifen zu gewöhnen. Die Reifen und die Leistungsentfaltung des 600 ccm Motors waren für Philipp der größte Unterschied zur Moto2. Nach nur einen Tag Pause wird er in Jerez zwei weitere Testtage absolvieren. Dieses Mal jedoch mit dem ganzen Kawasaki Werksteam und seinen Einsatzmotorrad für die Supersport Weltmeisterschaft 2020.

 

Philipp Öttl nach seinen ersten Test mit der Kawasaki ZX6R:

„Das waren zwei gute Tage in Valencia, ich habe viel gelernt“, erzählte Philipp. „Ich bin erst mal nur gefahren und habe Eindrücke gesammelt. Den größten Unterschied machen die Reifen aus, mit denen hast du wesentlich mehr Grip als mit den Moto2 Reifen. Der Pirelli ist ein gutmütiger Reifen, der gut hält, dann etwas abfällt und anschließend das Level hält. «Das Team hat viel Erfahrung, in Valencia waren mein Crew-Chief, mein Techniker für die Federelemente, der Motorenmann und Manuel Puccetti dabei.“, verriet Philipp. „Das Rennmotorrad ist sicher etwas anders, in Jerez geht es dann auch um die Zeit und Feinheiten der Umstellung. Mal sehen, um wie viel schneller der Rennmotor sein wird“.

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