Kein leichter Saisonstart für Philipp Öttl in Australien

Traditionell startete die Superbike Weltmeisterschaft am letzten Februar Wochenende auf der Insel Phillip Island in Australien. In der 37-jährigen Geschichte fand zum 33. Mal ein Lauf auf der Grand Prix Strecke statt. Für Philipp Öttl vom Team GMT94 Yamaha war es der Auftakt in seine dritte Superbike WM Saison. Nach dem Markenwechsel hatte der einzige Deutsche WM Teilnehmer lediglich fünf Testtage, um sich mit dem neuen Material und Team einzuarbeiten. Am ersten Trainingstag war das Wetter wechselhaft mit starken Wind und einigen Regenschauer. Philipp verbesserte sich im Vergleich zum Test deutlich und belegte mit 0,47 Sekunden Rückstand den starken zehnten Rang. Am Samstag Morgen konnte der 27-jährige seine Zeit nochmal verbessern und schloss die Freien Trainings als bester Nichtwerksfahrer auf dem überzeugenden neunten Rang ab. Entsprechend hoch waren die Erwartungen vor dem Zeittraining. Doch mit den weichen Reifen fand Philipp kein Gefühl für das Limit und qualifizierte sich nur für den 18. Startplatz. Bei der Leistungsdichte keine gute Ausgangsposition für die Rennen. Im ersten Rennen konnte sich der einzige Deutsche WM Teilnehmer bis auf den 13. Platz vorkämpfen. Seine Rundenzeiten ließen noch auf weitere Platz Verbesserungen hoffen. Doch drei Runden vor Rennende hatte Philipp ein Problem mit dem Hinterreifen, sodass er auf Rang 16 knapp die Punkteränge verfehlte. Im Sprintrennen touchierte er gleich in der ersten Runden das Hinterrad eines Konkurrenten und fiel auf den letzten Platz zurück. Seine Aufholjagd brachte Philipp noch auf die 18. Position. Im zweiten Rennen startete Philipp sehr gut und schob sich auf den 14. Rang nach vorne. Jedoch musste das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen werden. Der Neustart wurde auf 11 Runden verkürzt. Der Yamaha Fahrer holte sich mit Platz 14 seine ersten WM Punkte. Dennoch konnte der Ainringer damit nicht vollends zufrieden sein. Das nächste Rennen findet in der dritten Märzwoche in Barcelona statt. Zuvor testen alle Teams noch auf der Strecke in Katalonien.

Philipp Öttl zum Superbike WM Auftakt in Australien:

„Der Saisonbeginn ist gemacht. Die Vorbereitung nach dem Wechsel zu Yamaha war mit fünf Testtagen sehr komprimiert. Davon hatten wir nur einen problemlosen Test in Jerez. In Portimao und hier in Phillip Island hatten wir unsere Probleme. Trotzdem konnten wir viel aussortieren und lernen. In den freien Trainings mit dem finalen neunten Rang haben angedeutet, dass Potential da ist. Bei dieser starken Konkurrenz muss alles perfekt passen, um unter den besten zehn zu sein. Es gelingt uns noch zu selten alle Puzzleteile zusammen zu fügen, was aufgrund der kurzen Zeit im neuen Team und Motorradwechsel normal ist. Da muss ich noch etwas geduldiger sein. Leider ist es mir nicht gelungen im Zeittraining wenigstens 0,3 Sekunden aus dem weichen Reifen zu holen. Denn wenn du auf Platz zehn losstartest schaut das Rennergebnis ganz anders aus. Keines der Rennen war perfekt. Dennoch wäre am Samstag Platz 12 möglich gewesen und ohne den Abbruch am Sonntag ebenfalls.  

Philipp Öttl startet in seine dritte Superbike WM Saison

Am letzten Februar Wochenende startet die Superbike Weltmeisterschaft in seine 37. Saison. Traditionell findet der Auftakt auf der Insel Phillip Island in Australien statt. Das Niveau der 24 Teilnehmer aus 14 Nationen ist nochmals gestiegen. 22 Fahrer standen bei einer Weltmeisterschaft schon auf dem Podium. Neun von Ihnen fuhren bereits in der MotoGP. Für Philipp Öttl vom Team GMT94 Yamaha ist es die dritte Saison in der Superbike WM. Sein zwölftes Jahr in einer Motorrad Weltmeisterschaft. Wie in den Jahren zuvor, ist der Ainringer der einzige Deutsche WM Teilnehmer. Vor dem WM Auftakt fand am Dienstag für alle WM Teilnehmer noch ein abschließender Test statt. Wegen Logistik Problemen bei der Reifenlieferung, wurde der Test auf einen Tag komprimiert. Dieser begann für den Yamaha Fahrer unglücklich. Nach nur 20 Runden beklagte er einen Motordefekt. Am Nachmittag konnte er die Testarbeit fortsetzten, musste jedoch eine weiteren Stopp, wegen eines Elektrik Problems einlegen. Auch hier arbeite das Team perfekt und konnte den Fehler finden. Dennoch fehlte dem 27-jährige wichtig Fahrzeit um die Yamaha R1 perfekt abzustimmen. Unter diesen Umständen musste man auch das Ergebnis bewerten. Rang 17 mit 1,4 Sekunden Rückstand. Jetzt bleibt bis Donnerstag Zeit die Testergebnisse auszuwerten und die Abstimmung zu verbessern. Der Saisonstart ist dann am Freitag mit dem ersten Freien Training. Nach dem Qualifying geht es am Samstag bereits mit dem ersten Rennen los. Am Sonntag folgt das Sprintrennen und der zweite Lauf. Beide Rennen können live auf Eurosport 1 um jeweils 6:00 Uhr früh verfolgt werden.

 

Philipp Öttl zum Saisonstart in Australien:

„Der Test in Australien war mit einen Tag sehr komprimiert. Nach dem Marken- und Team Wechsel wäre eine umfangreichere Vorbereitung sicher besser gewesen. Die technischen Probleme haben zusätzlich Fahrzeit gekostet. Aber das kann immer mal passieren. Unter diesen Umständen haben wir noch das Beste daraus gemacht. Wir haben gut zusammengearbeitet und eine ordentliche Basis gefunden. Jetzt müssen wir weiterarbeiten und schauen, dass wir in den Freien Trainings noch einige Schritte nach vorne machen. Es war auch erst der fünfte Tag auf der Yamaha und die Strecke war aufgrund des neuen Asphalts eine weitere Neuerung. Das Team versteht immer mehr was ich brauche und zusammen können wir uns am Wochenende weiter verbessern. Ich freue mich auf das erste Rennwochenende.“

Schwieriger Test für Philipp Öttl in Portimao

Nur drei Tage nach dem Test in Jerez, ging es für die Superbike WM Teams mit einen weiteren Zweitagestest in Portimao an der Agarve Küste weiter. 23 der 24 WM Starter nahmen an dem Test teil. An beiden Tagen war es sonnig und die täglich sieben Stunden Test Zeit konnte komplett genutzt werden. Der erste Testtag verlief für den Yamaha Neuling nicht gut. Probleme bei der Anpassung der Elektronik und ein früher Sturz erschwerten einen guten Rhythmus zu finden. Am Ende des Tages legte Philipp noch eine Renndistanz zurück, die zufriedenstellend verlief. Es dauerte jedoch bis zum zweiten Testtag mittags, bis man in der Abstimmung den richtigen Weg fand. Am übrigen halben Tag konnte Philipp seine Rundenzeiten deutlich verbessern. Für die letzten Schritte fehlte die Zeit, um konkurrenzfähig wie beim ersten Test in Jerez zu sein. Mit Rennreifen war der Yamaha Fahrer nahe dem Level, vom Rennen letzten Herbst. Insgesamt legte Philipp in den zwei Tagen 135 Runden zurück, was eine Distanz von 615 Kilometer entspricht. Übernächste Woche wird das Material nach Australien per Luftfracht versendet. Am letzten Februar Wochenende findet in Phillip Island der Auftakt zur Superbike Weltmeisterschaft statt. Nur wenigen Tage zuvor haben die Teams ihren finalen Zweitagestest am gleichen Ort.

 

Philipp Öttl zum Test in Portimao:

„Der erste Testtag mit der Yamaha in Portimao war einer meiner schwierigsten. Nach dem frühen Sturz sind wir mit der Abstimmung der Elektronik in die falsche Richtung gegangen und die Rundenzeiten sind deswegen nicht besser geworden. Erst als wir beschlossen haben auf den Finalen Stand von Jerez zurückzukehren, machten wir Fortschritte. Von da an bin ich jedes Mal schneller geworden. Auf Grund der wenigen Zeit konnten wir den Rückstand zur Konkurrenz nicht mehr aufholen. Dennoch haben wir einige Erkenntnisse gewonnen, die uns in Zukunft helfen werden. Jetzt werde ich mich bestmöglich auf den Test und das Rennen in Australien vorbereiten.“

Guter Start für Philipp Öttl mit Yamaha

Am Mittwoch startete Philipp Öttl mit einen zweitägigen Test in Jerez de la Frontera, in seine dritte Superbike WM Saison. Gleichzeitig war es für ihn die Premiere mit seinen neuen Team GMT94 und der Yamaha R1. Alle 14 Werksfahrer und Privat Teams nutzten die Testgelegenheiten auf der Grand Prix Strecke in Andalusien. Mit guten 20 Grad und Sonne waren die Bedingungen perfekt. Philipp ging als erster auf die Strecke und war mit 80 Runden einer der fleißigsten. Im Vordergrund stand das Motorrad kennenzulernen und Anpassungen vorzunehmen. Der einzige Deutsche WM Teilnehmer fand sich schnell zurecht und belegte am Ende mit 0,5 Sekunden Rückstand den 12. Rang. Das Superbike Feld ist 2024 noch enger zusammengerückt. Am zweiten Tag konnte Philipp bereits einige Teile wie eine neue Schwinge testen. Auch Änderungen an der Sitzposition wurden noch probiert. Der Yamaha Fahrer verbesserte sich um eine Sekunde, was seine schnellste je in Jerez erreichte Rundenzeit war. Damit bestätigte er seinen zwölften Rang vom Vortag. Insgesamt legte Philipp bei seinen ersten Test 138 runden zurück, was 610 Kilometer ergab. In der kommenden Woche geht es mit einen weiteren Zweitages Test in Portimao weiter.

 

Philipp Öttl zu seinen Test in Jerez:

Es war ein positiver erster Test mit dem Team GMT94 auf der Yamaha R1. Natürlich muss ich mich noch an einiges gewöhnen, um alle Vorteile der Yamaha auch in eine bessere Rundenzeit umzusetzen. Speziell am Kurveneingang ist noch Potential, dass ich noch besser nutzen kann. Um das Limit genau zu spüren, brauche ich noch etwas mehr Runden und Erfahrung. Das Team hat sehr gut gearbeitet und die Arbeitsweise gefiel mir. Mein Crew Chief versteht mich immer besser, um alle Möglichkeiten die die Elektronik bietet, richtig einzusetzen. Nun werden wir alles auswerten um beim zweiten Test in Portimao den nächsten Schritt zu machen.“

 

Testbeginn für Philipp Öttl in Jerez

In dieser Woche beginnt für Philipp Öttl in Jerez de la Frontera, mit den ersten Testfahrten, seine dritte Saison in der Superbike Weltmeisterschaft. Am Mittwoch und Donnerstag nutzen  alle WM Teams die Testgelegenheit auf der Grand Prix Strecke in Andalusien. Neben den 14 Werksfahrern aller fünf Hersteller, sind auch die stärksten Privat Teams mit dabei. Für Philipp ist es nach zwei Jahren im Team Go Eleven Ducati ein Neuanfang. Erstmals testet er in seinen neuen Team GMT94 die Yamaha YZF R1. Zu Jahresbeginn hat Philipp sechs Tage in Valencia mit seinem Trainingsmotorrad den Charakter der R1 kennengelernt. Doch das Superbike Rennmotorrad ist nochmals erheblich anders. Das niedrige Gewicht von 168 KG und über 230 PS Motorleistung verbessern die Rundenzeiten deutlich. Neben dem neuen Motorrad muss Philipp auch die Arbeitsweise des Teams kennenlernen. Sobald Philipp für seine R1 eine Basisabstimmung gefunden hat, wird das Team mit ihm auch verschieden Teile testen. Nach dem zweitägigen Test in Jerez, geht es für alle Teams weiter nach Portugal. In Portimao findet ein weiterer Zweitagestest statt. Die Superbike WM ist 2024 vom Fahrerniveau wieder enorm hoch. Von den 24 Fixstartern waren bereits 22 bei einer Weltmeisterschaft auf dem Podium. Acht Fahrer haben einen Weltmeistertitel und neun fuhren in der Klasse MotoGP.

 

Philipp Öttl zum Test Auftakt in Jerez:

„ Ich freue mich riesig auf den ersten Test in Jerez. Hoffentlich haben wir bei beiden Tests gutes Wetter und können die Zeit auf der Strecke perfekt nutzen. Wenn mir das Rennmotorrad ein ebenso gutes Gefühl vermittelt wie das Trainingsmotorrad, wäre das ein guter Beginn. Die R1 sollte konkurrenzfähig sein und die Eingewöhnungszeit nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Zunächst will ich das Team kennenlernen und eine gute gemeinsame Arbeitsweise entwickeln. Nach zwei Jahren in der Superbike WM kann ich einige Erfahrung mit einbringen.“

 

Gute Saisonvorbereitung von Philipp Öttl in Spanien

Auch in der kommenden Saison nimmt Philipp Öttl, als einziger Deutscher Teilnehmer an der Superbike Weltmeisterschaft teil. Nach zwei Jahren im Team Go Eleven Ducati wechselte der 27-jährige ins Team GMT94 Yamaha. Am 17. Dezember hat Philipp sein Material für das Wintertraining nach Valencia gebracht. Mit dabei seine neue Yamaha R1 und eine 450er Supermoto. Mit dem Supermoto Motorrad hat er in Chiva, auf einer Kart Strecke in der Nähe von Valencia, bis Weihnachten trainiert. Die Feiertage hat Philipp zuhause verbracht. Am 2. Januar hat er die Vorbereitung für seine dritte Superbike WM Saison in Spanien fortgesetzt. Vom 3. bis 9.Januar trainierte er mit seiner Yamaha R1 sieben Tage auf der Grand Prix Strecke in Valencia. Sein Fokus lag nach der Pause, auf fahrtechnischen Aspekten und wieder einen guten Rhythmus zu finden. Ebenso wichtig war es, die Eigenschaften der Yamaha kennenzulernen. Philipp kam mit seinem Trainingsmotorrad auf Anhieb gut zurecht und erreichte schnell ein hohes Niveau bezüglich Rundenzeiten und Konstanz. Insgesamt legte Philipp über 1000 km zurück. Die nächsten zwei Wochen wird Philipp sein Training zuhause fortsetzen, bevor es Ende des Monats mit den ersten Tests mit dem Superbike WM Motorrad losgeht. Philipp testet mit seinen Team GMT94 Yamaha ab 24. Januar für jeweils zwei Tage in Jerez de la Frontera und anschließend in Portimao. Danach wird das Material bereits nach Australien verschickt. Dort findet ein weiterer Zweitages Test statt. Die Superbike Weltmeisterschaft startet in Phillip Island am 24. Februar.

 

Philipp Öttl zu seinem ersten Training mit der Yamaha R1:

„ Mein erstes Training mit der Yamaha R1 war sehr gut. Wir hatten meist gute Bedingungen. Natürlich war es der Jahreszeit geschuldet, am Morgen frisch und teils auch windig. Doch wir konnten immer fahren. Die Basis der R1 passt mir sehr gut. Ich bin jeden Tag schneller geworden und habe immer ein besseres Gefühl für das Limit bekommen. Meine Vorgehensweise war die gleiche wie die zweite Saisonhälfte im Vorjahr. Das hat sich auch bei diesem Training bewährt. Ich war wirklich sehr zufrieden, auch was Konstanz und Rundenzeiten betraf. Jetzt setze ich mein Training zuhause fort und denke, dass ich gut für den ersten Test Ende Januar vorbereitet bin.“

Starkes Saisonfinale für Philipp Öttl in Jerez

Das Finale der Superbike Weltmeisterschaft fand auf der Grand Prix Strecke in Jerez de la Frontera statt. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati war es das erste Rennen mit dem Superbike auf der anspruchsvollen Strecke im Süden Spaniens. Zuvor hat er bereits in drei Unterschiedlichen Meisterschaften Siege in Jerez gefeiert.  Nach dem der einzige Deutsche WM Teilnehmer in den drei vorangegangen Veranstaltungen neunmal in den Top Ten landete, hat sich Philipp zum Saisonabschluss noch eine Steigerung vorgenommen. Diesen Anspruch unterstrich der Ducati Fahrer bereits am ersten Trainingstag, den er mit nur 0,5 Sekunden Rückstand auf dem sehr guten sechsten Platz abschloss. Wie immer stand in den Freien Trainings die Rennabstimmung und Reifenwahl im Vordergrund. Im Qualifying verlor der Ainringer nur noch 0,4 Sekunden auf die Bestzeit, was für den ausgezeichneten sechsten Startplatz reichte. Im ersten Rennen fiel Philipp jedoch in der Startrunde auf die zehnte Position zurück. Doch der 27-jährige nutzte seine gute Rennabstimmung und verbesserte sich bis kurz vor Rennende auf den fünften Rang. Leider verlor er diesen in der Schlussrunde und belegte mit nur zwei Sekunden Abstand zu einen Podiumsplatz den sechsten Rang. Beim Sprintrennen über zehn Runden konnte Philipp den guten siebten Platz ins Ziel bringen. Von diesen Startplatz ging der Ducati Fahrer in das zweite Rennen. Leider verlor Philipp in der Startrunde einige Positionen und fiel auf den 12. Rang zurück. Doch seine Aufholjagd, mit starken Überholmanövern und die besten Rundenzeiten im letzten Rennviertel brachten ihn noch bis auf den siebten Platz nach vorne. Dabei verlor er auf dem Sieger lediglich sieben Sekunden. Mit 124 Punkten beendete er seine zweite Superbike WM Saison auf dem 15. Gesamtrang. Im letzten Saisondrittel haben nur sieben Fahrer mehr Punkte, als Philipp erreicht. 15 Rennen beendete er unter den besten zehn, darunter zehn einstellige Resultate. Mit 22 Punkten war das Saisonfinale das erfolgreichste. Seine beste Platzierung war Rang fünf in Australien.

Philipp Öttl zum Saisonfinale in Jerez:

„Das Saisonfinale in Jerez war unser bestes in dieser Saison. Nicht nur bezüglich der erreichten Punkte, sondern auch wegen der geringsten Abstände zur Spitze und Podium. Außerdem konnte ich viele Fahrer überholen und habe mir die Rennen gut eingeteilt. Der Schlüssel war unsere gute Arbeit im Training und die starke Startposition in der zweiten Reihe. Bei den geringen Abständen ist das extrem wichtig. Mit dem guten letzten Saisondrittel habe ich mich für eine weitere Saison in der Superbike Weltmeisterschaft empfohlen. Ich hoffe wir können bald die Zukunft planen.“

Philipp Öttl will Saison in Jerez stark abschließen

Das Finale zur Superbike Weltmeisterschaft findet in Jerez de la Frontera statt. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati ist es das erste Rennen mit dem Superbike auf der Grand Prix Strecke in Andalusien. Jedoch ist Philipp dort seit 2010 regelmäßig Rennen gefahren und hat auch im Winter einige Tage trainiert. In drei Meisterschaften konnte der 27-jährige auf der anspruchsvollen Strecke schon gewinnen. 2011 sein erstes Red Bull Rookies Cup Rennen und ein Jahr später die Junioren WM. 2018 gewann Philipp den Grand Prix von Spanien in der Klasse Moto3. Gute Aussichten für sein letztes Rennen mit der Ducati. Zumal der einzige Deutsche WM Teilnehmer in den letzten drei Veranstaltungen, acht der neun Rennen in den Top Ten beenden konnten. Darunter fünf einstellige Ergebnisse.

Philipp Öttl zum Saisonfinale in Jerez:

„ Ich freue mich auf das Rennen in Jerez. Leider ist es das letzte mit meinen Team Go Eleven Ducati. Für das Saisonfinale habe ich mich gut vorbereitet. Zuletzt war ich noch in Italien beim Supermoto Training. Jerez ist eine Strecke die ich gut kenne, aber auch alle anderen haben dort Erfahrung. Die Erinnerungen an diesen Ort sind auf Grund der guten Resultate sehr positiv. Dennoch ist die Herangehensweise gleich wie die Rennen zuvor. Wir haben eine gute Grundabstimmung, die es uns erlauben sollte die Ergebnisse der vorherigen Rennen zu bestätigen. Im besten Fall noch zu steigern. Das ist mein Ziel für das Finale.“

Philipp Öttl auch in Portimao in den Top Ten

Der vorletzte Lauf zur Superbike Weltmeisterschaft fand in Portimao statt. Es ist bereits das dritte Rennen in September. Das Autodromo do Algarve ist seit 2008 Austragungsort für das Rennen in Portugal. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati hat die letzten sechs Rennen immer in den Top Ten beendet. Bei perfekten äußerlichen Bedingungen startete der einzige Deutsche Teilnehmer vielversprechend ins Wochenende. Nach Platz zehn am Freitag, schloss der 27-jährige die Freien Trainings am Samstag mit nur 0,3 Sekunden Rückstand, auf dem starken dritten Rang ab. Auch im Qualifying sicherte sich Philipp mit Platz neun einen Startplatz in der dritten Reihe. Der Start zum ersten Rennen gelang dem Ducati Fahrer nicht sehr gut und Philipp fiel auf die 14. Position zurück. Es dauerte einige Runden bis er seinen Rhythmus gefunden hatte und Plätze gutmachen konnte. Am Ende reichte es für den elften Rang, mit dem Philipp nach dem guten Training nicht zufrieden sein konnte. Von den Rundenzeiten war der einzige Deutsche WM Teilnehmer konkurrenzfähig, doch verlor er zu Rennbeginn zu viele Positionen. Auch im Sprintrennen über die halbe Renndistanz ging es zuerst nach hinten, bevor der Ainringer vier Plätze gutmachte und ein weiteres Top Ten Ergebnis einfuhr. Im zweiten Rennen fuhr Philipp erneut sehr kampfstark und bestätigte seine gute Form. Mit Platz neun und nur zwölf Sekunden Rückstand fuhr er sein bestes Ergebnis an diesem Wochenende ein. Nach einer dreiwöchigen Pause geht es Ende Oktober mit dem Saisonfinale in Jerez de la Frontera weiter.

Philipp  Öttl zu den Rennen in Portimao:

„ Insgesamt war ich mit dem Wochenende in Portimao zufrieden, auch wenn ich mir vom Resultat etwas mehr erwartet hatte. In den Freien Trainings haben wir sehr gut gearbeitet. Meine Qualifying Runde war nicht perfekt. Da alles sehr eng zusammen war, hätte ich einen besseren Startplatz rausfahren können. In den Rennen war ich in viele Positionskämpfe verwickelt und konnte mich gut durchsetzen. Leider sind mir meine Starts dieses Wochenende nicht so gut gelungen. Das hat meine Aufgabe erschwert. Dennoch wieder zwei Top Ten Plätze und der geringe Abstand zur Spitze stellen mich zufrieden. Nach den drei Rennen im September bin ich jetzt froh eine Pause zu haben, wo ich mich bestmöglich auf das Saisonfinale vorbereite.“

Philipp Öttl will in Portiamo positive Serie fortsetzen

Das vorletzte Rennen zur Superbike Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Portimao an der Algarve statt. Es ist bereits das dritte Rennen im September. Das Autodromo Internationale do Algarve ist nur wenige Kilometer von Portimao entfernt. Seit der Eröffnung 2008 wurde auf der 5,5 Kilometer langen Berg-und Talbahn in jedem Jahr ein Lauf zur Superbike WM ausgetragen. Die Strecke gilt als sehr anspruchsvoll. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati hat bei den letzten beiden Veranstaltungen alle Rennen in den Top Ten beendet. Mit 21 WM Punkten war das letzte Rennen in Aragon das erfolgreichste des 27-jährigen. Diese Serie will der einzige Deutsche WM Teilnehmer in Portugal fortsetzen. 

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Portiamo:

„ Portimao ist eine Strecke die mir sehr gut gefällt, wo wir auch im Frühjahr getestet haben. Meine Herangehensweise der letzten Rennen hat sich bewährt, daran wird sich nichts ändern. Am Freitag werden wir versuchen schnell eine gute Abstimmung zu finden, damit ich ein gutes Gefühl für die Strecke aufbauen kann. Auch die Reifenauswahl wird wieder sehr wichtig sein. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Wochenende. Ich bin sehr motiviert und will weitere starke Rennen fahren.“

Philipp Öttl holt in Aragon stärkstes Saisonergebnis

Der zehnte Lauf zur Superbike Weltmeisterschaft fand in Aragon statt. Das Motorland Aragon liegt in der Nähe von Alcaniz und ist seit 2011 Austragungsort eines WM Laufs. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati bestritt 2012 in der Spanischen Moto3 Meisterschaft sein erstes Rennen auf der Anspruchsvollen Strecke. Im Vorjahr gab er in Aragon seinen Einstand in der Superbike Klasse. Obwohl der Ducati Fahrer nicht an den Tests vor drei Wochen teilnehmen konnte, war Philipp von Beginn an konkurrenzfähig. In den Freien Trainings wählte er seine Rennreifen aus und arbeitete mit seinem Team an der Rennabstimmung. Er hielt sich immer unter den besten Zehn. Im Qualifying überzeugte der 27-jährige mit dem starken achten Startplatz. Ins erste Rennen startete Philipp sehr gut und verbesserte sich auf den siebten Rang. In den folgenden Runden überholte er zwei weitere Konkurrenten. Auf Platz fünf fahrend hielt Philipp den Kontakt zur Spitze. Erst in den letzten Runden verlor er etwas den Anschluss, und büßte noch eine Position ein. Mit Rang sechs holte er sein zweitbestes Superbike Ergebnis. Beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz war es Philipp nicht langweilig. In einer Gruppe von sechs Fahrern konnte er sich behaupten und erreichte als bester Nicht Werksfahrer den guten achten Platz. Im abschließenden zweiten Rennen musste der einzige Deutsche WM Teilnehmer abermals kämpfen und sich durchsetzen. Von Rang zehn nach dem Start wurde er gegen Rennende immer stärker. So konnte Philipp sich noch bis auf Platz sieben verbessern. Insgesamt war Aragon mit drei eistelligen Ergebnissen sein bisher bestes Superbike Wochenende. Bereits am kommenden Wochenende geht es in Portimao mit dem vorletzten Rennen weiter.

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Aragon:

„ Nach den drei Top Ten Ergebnissen in Frankreich, konnte ich mich in Aragon weiter steigern. In allen freien Trainings war ich konkurrenzfähig und wir haben die Abstimmung meiner Ducati immer weiter verbessert. Der gute Startplatz war die Basis für die einstelligen Rennergebnisse. Im Rennen war ich schon oft schnell, aber da bin ich von zu weit hinten gestartet. Dieses Wochenende hat allesgepasst. Die kommenden beiden Veranstaltungen will ich auf diese Weise fortführen.“

Philipp Öttl strebt in Aragon weitere Steigerung an

Der zehnte Lauf zur Superbike Weltmeisterschaft findet in Aragon statt. Es ist neben Barcelona und dem Finale in Jerez eines von drei Rennen in Spanien. Das Motorland Aragon wurde 2009 eröffnet. Die 5,1 Kilometer lange Strecke mit 17 Kurven gilt als sehr anspruchsvoll und hat eine knapp ein Kilometer lange Gerade. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati hat vor einen Jahr dort sein erstes Superbike Rennen bestritten. Zuvor ist er in Aragon seit 2011 in verschiedenen Rennserien am Start gewesen. Der 27-jährige hat vor einer Woche in Frankreich mit drei Top Ten Platzierungen überzeugt. Auch wenn am Sonntag einstellige Resultate zum Greifen nahe waren. An dieser Leistung will der einzige Deutsche WM Teilnehmer anschließen. Wenn möglich noch weiter nach vorne kommen.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Aragon:

„ Ich freue mich auf Aragon. Es wird sicher nicht einfach werden, da die meisten Teams dort vor drei Wochen getestet haben. Dennoch glaube ich, dass wir mit der Grundabstimmung die wir haben, den Rückstand schnell aufholen können. Ich werde es genauso angehen wie vor zwei Wochen in Magny Cours. Dort musste ich auch einen Trainingsrückstand aufholen und war bereits im ersten Training konkurrenzfähig. Wie immer werden wir am Freitag auf eine gute Rennabstimmung arbeiten. Wenn uns das gelingt kann ich gute Resultate erreichen.“

Drei Mal Top Zehn für Philipp Öttl in Magny Cours

Mit dem neunten Rennen in Magny Cours ging die Superbike Weltmeisterschaft in das letzte Saisondrittel. Die 4,4 Kilometer lange Rennstrecke in Nevers ist seit 2003 Austragungsort für einen WM Lauf in Frankreich. Nach dem es in den letzten Jahren meist kalt und regnerisch war, war es in diesen Jahr mit Temperaturen bis 35 Grad ungewöhnlich heiß. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati war es wichtig, nach der sechswöchigen Sommerpause schnell ein gutes Gefühl für seine Ducati Panigale zu finden, um eine gute Abstimmung zu erarbeiten. Das ist dem 27-jährigen gut gelungen. Die Freien Trainings schloss Philipp auf dem guten neunten Rang ab. Beim Zeittraining qualifizierte er sich für den elften Startplatz. Die Startrunde im ersten Rennen beendete er auf dem zwölften Rang. Philipp verbesserte sich schnell auf den zehnten Platz. Seine Verfolger konnte er distanzieren und den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Bei Rennmitte machte er noch eine weitere Position gut und überquerte mit nur 12 Sekunden Rückstand auf dem Sieger als neunter die Ziellinie. Sieben Werksfahrer konnte der einzige Deutsche Teilnehmer hinter sich lassen. Im Sprintrennen über die halbe Renndistanz bestätigte Philipp mit Rang zehn seine gute Form. Dabei musste er vom 14. Platz aufholen und fuhr in der zweiten Rennhälfte die gleichen Rundenzeiten wie der Sieger. Auch im zweiten Rennen musste der Ainringer aufholen. Von Platz 15 zu Beginn, verbesserte sich Philipp auf eine weitere Top 10 Platzierung. Den achten Rang verfehlte er nur um 0,4 Sekunden. In zwei Wochen findet in Aragon das zweite Rennen im September statt.  

Philipp Öttl zum Wochenende in Magny Cours:

„Trotz der langen Pause ohne Tests, habe ich schnell einen guten Rhythmus gefunden. In den Freien Trainings haben wir eine gute Abstimmung gefunden und die Reifen auf Distanz geprüft. Auch mit dem Qualifying war ich zufrieden. In den Rennen waren meine Rundenzweiten sehr gut, sodass ich immer unter die besten zehn kam. Leider haben wir im Sprintrennen den wichtigen neunten Rang nur knapp verpasst. Auch im zweiten Rennen am Sonntag war der achte Rang sehr nahe. In den kommenden drei Rennen werde ich versuchen diesen kleinen Schritt noch zu machen. Dann kann ich auch unter die besten sechs kommen.“

Letztes Saison Drittel beginnt in Magny Cours

Nach einer sechswöchigen Sommerpause geht die Superbike Weltmeisterschaft in das letzte Saison Drittel. Die achte Veranstaltung findet am kommenden Wochenende in Magny Cours statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati ist es das vierte Mal, dass er auf der 4,4 Kilometer langen Strecke an einen WM Lauf teilnimmt. Der einzige Deutsche WM Teilnehmer hat sich mit Motocross und zuletzt in Italien mit Supermoto Training vorbereitet. Im Vorjahr startete Philipp mit nur 0,55 Sekunden Rückstand aus dem Qualifying vom 10. Startplatz. In den Rennen erreichte er die Plätze 8 und 11. Beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz platzierte sich der 27 jährige auf dem 12. Rang. Das Wetter soll mit über 30 Grad sehr heiß werden. Mit Aragon und Portimao folgen noch zwei weitere Rennen im September.

 

Philipp Öttl zum Wochenende in Magny Cours:

„ Es ist wichtig nach der Pause, schnell wieder ein gutes Gefühl für meine Ducati zu entwickeln um mit dem Team eine gute Abstimmung zu finden. Auch wenn viele Fahrer in der Pause testen konnten, glaube ich, dass wir mit unserer Basisabstimmung aus den letzten Rennen schnell den Anschluss finden werden. Ich werde wie immer mein Bestes geben und freue mich auf die Arbeit mit meinen Team in Magny Cours.“

Viel Pech für Philipp Öttl in Most

Die achte Veranstaltung der Superbike Weltmeisterschaft fand in Most statt. Die 4,2 Kilometer lange Strecke in der Tschechei war zum vierten Mal Austragungsort eines WM Laufs. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati ist es fast ein Heimrennen. Keine Rennstrecke im WM Kalender, liegt so nah an der Deutschen Grenze. Das ganze Wochenende war das Wetter wechselhaft. Bei den Freien Trainings arbeitete Philipp mit seinem Team an der Abstimmung für die Rennen. Mit nur 0.2 Sekunden Rückstand schloss der Ducati Fahrer diese auf dem sehr guten fünften Rang ab. Philipp war unter allen Bedingungen konkurrenzfähig. Doch beim wichtigen Zeittraining passierten ihm in wenigen Runden zwei Stürze, sodass er sich nur für den 24. Startplatz qualifizierte. Zum ersten Rennen setzte Regen ein, der erst zum Start aufhörte. Philipp entschied sich mit seinem Team für einen Regenreifen vorne und einen Intermediate für hinten. Zu Rennbeginn eine gute Entscheidung. Der Ainringer verbesserte sich in den ersten Runden bis auf den zehnten Rang. Doch bei abtrocknenden Bedingungen verlor er jede Runde bis zu 5 Sekunden auf die besser bereifte Konkurrenz. Kurz vor Ende musste er wegen des Vorderreifens aufgeben. Auch beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz war das Glück nicht auf Philipp´s Seite. In der Schikane nach dem Start stürzten zwei Fahrer vor ihm und Philipp konnte nicht mehr ausweichen. Wenigstens konnte er seine Ducati zur Box zurückbringen und nahm mit zwei Runden Rückstand das Rennen nochmals auf, um Daten für das zweite Rennen zu sammeln. Die beste Leistung erbrachte der einzige Deutsche WM Starter im finalen Rennen. Philipp startete gut und verbesserte sich in der ersten Runde um sechs Positionen. Mit starken Rundenzeiten kämpfte er sich nach vorne. Am Ende reichte es nach 22 Runden für den guten 13. Rang. In der Gesamtwertung liegt er auf dem 15. Platz. Die WM wird erst am zweiten September Wochenende in Magyn Cours fortgesetzt. Dafür finden dann die letzten vier Veranstaltungen innerhalb von sechs Wochen statt.

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Most.

„ Ich bin sehr zuversichtlich nach Most gereist. Mir gefällt die Strecke sehr gut und es ist fast ein Heimrennen, mit vielen Deutschen Fans. Bei den Freien Trainings waren wir auf einen sehr guten Weg und machten uns berechtigte Hoffnungen auf einen guten Startplatz und somit auf eine gute Ausgangslage für die Rennen. Doch nach dem enttäuschenden Zeittraining hatten wir kaum eine Chance auf ordentliche Resultate. Die Falsche Reifenwahl am Samstag und der unverschuldete Sturz im Sprintrennen hat die negative Serie fortgesetzt. Dafür war der Punkterang beim letzten Rennen vom letzten Startplatz ganz ordentlich. Dennoch war es ein sehr enttäuschendes Wochenende. In der Sommerpause werde ich mich bestmöglich auf das letzte Saisonviertel vorbereiten.“

 

 

Fast Heimrennen für Philipp Öttl in Most

Am kommenden Wochenende findet in Most in Tschechien, die achte Veranstaltung zur Superbike Weltmeisterschaft statt. Es ist nach Donington und Imola das dritte Rennen im Juli. Das Autodromo Most ist erst zum dritten Mal im Kalender der WM. Die 4,2 Kilometer lange Strecke mit 21 Kurven wurde 1983 erbaut. Nach dem Event in Most ist nochmals eine längere Pause, bis die Weltmeisterschaft im September in Frankreich fortgesetzt wird. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati ist es das zweite Mal mit dem Superbike in Most. Im Vorjahr erreichte der einzige Deutsche Teilnehmer, in den drei Rennen zwei 14. Range und einen 8. Platz. Nachdem sich der Ducati Fahrer in Misano und Donington in den Top Zehn etabliert hatte, ist der Plan diese Leistung zu bestätigen.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Most:

„Most ist fast ein Heimrennen für mich. So nah ist kein Superbike Rennen und viele unserer Sponsoren werden vor Ort sein. Wichtig ist es, wieder auf das Level zu kommen, wo wir in Misano und Donington waren. Im Vorjahr waren wir in Most nicht so schlecht, doch dieses Jahr sollten wir auf der Motorradseite etwas besser sein. Ich werde mich bestmöglich darauf vorbereiten, um Top Zehn Ergebnisse zu erzielen.“

Schwierige Premiere für Philipp Öttl in Imola

Die Superbike Weltmeisterschaft ging mit der siebten Veranstaltung in die zweite Saisonhälfte. Das Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola feierte sein 70-jähriges Bestehen. Die Superbike WM hat auf der Formel 1 Rennstrecke eine lange Tradition. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati war es eine Prämiere. Am Freitag stand das Erlernen der anspruchsvollen Strecke und die Abstimmung an seiner Ducati Panigale auf dem Programm. Nach anfänglicher Eingewöhnung verbesserte sich der einzige Deutsche Teilnehmer vom 19. auf den 13. Rang in den beiden Trainings. Beim Zeittraining hatte Philipp viel Pech. Er stürzte gleich in der ersten Runde, weil er einen Konkurrenten ausweichen musste. Philipp schaffte es noch seine Ducati an die Box zurückzubringen. Nach der Reparatur hatte er gerade noch eine Runde, was für Startplatz 18 reichte. Für die Umstände gut, aber keine gute Ausgangslage für die Rennen an diesen Wochenende. Zum Start stieg die Temperatur auf 36 Grad und der Asphalt war 60 Grad heiß. Philipp beendete Startrunde auf Rang 19, doch nach sechs Runden hatte er auf Platz 17 liegend einen Motorschaden. Beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz, startete Philipp sehr gut und konnte gleich einige Plätze gut machen. Am Ende verteidigte er seine Position erfolgreich. Mit dem 12. Platz konnte der Ducati Fahrer zufrieden. Beim zweiten Rennen wurde es schwieriger. Bei den hohen Temperaturen fand er keinen Weg ausreichend Gripp zu finden. Der Ainringer gab nicht auf und erkämpfte sich mit dem 15. Rang den letzten WM Punkt. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende. Die Umstände am Samstag erschwerten das Ganze. Bereits in zwei Wochen ist im Tschechischen Most das dritte Rennen im Juli.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Imola:

„Meine Prämiere in Imola war erwartungsgemäß nicht einfach. Dennoch konnte ich in den Freien Trainings ständig Fortschritte machen und mich an die Bedingungen anpassen. Es war schon eine herausfordernde Strecke, speziell mit dem Superbike. Dazu kamen Temperaturen nahe 40 Grad. Der Sturz im Zeittraining hat einen besseren Startplatz gekostet. Danke an meine Mechaniker, die in fünf Minuten meine Ducati reparierten und mir wenigstens noch eine Runde ermöglichten. Sonst hätte ich vom letzten Startplatz in die Rennen gehen müssen. Nach dem Pech im Samstagsrennen, lief es im Warum Up und Sprintrennen deutlich besser. Mit den zweiten Rennen konnte ich vom Resultat nicht zufrieden sein, obwohl ich zu keinen Zeitpunkt aufgegeben habe und mein Bestes für den letzten Punkt gegeben habe. In nur eineinhalb Wochen geht es in Most weiter. Ich werde mich gut vorbereiten, um wie zuletzt in Misano und Donington wieder unter die besten Zehn zu kommen.“

Premiere für Philipp Öttl in Imola

Die Superbike Weltmeisterschaft geht mit den siebten Event in die zweite Saisonhälfte. Erstmals seit 2019 wird wieder ein Lauf auf dem Autodromo Internationale Enzo e Dino Ferrari in Imola ausgetragen. Es ist nach Misano die zweite Veranstaltung in Italien. Die Superbike WM hat auf der Formel 1 Strecke eine lange Tradition. Für das Team Go Eleven Ducati von Philipp Öttl, ist es das zweite Heimrennen. Für den 27-jährigen ist es eine Premiere. Er tritt erstmals auf dem knapp über 5 Kilometer langen Traditionskurs an. Leider waren keine Test- oder Trainingsfahrten zuvor möglich. Keine leichte Aufgabe für den einzigen Deutschen WM Teilnehmer. Philipp hat die letzten vier Rennen jeweils unter den besten Zehn beendet. Lediglich der Ausfall in Donington, wenige Meter vor dem Ziel, hat die Serie unterbrochen. Dennoch hat der Ducati Fahrer einen klaren Aufwärtstrend zu verzeichnen. Für Imola hat sich der Ainringer einstellige Ergebnisse vorgenommen.

 

 Philipp Öttl vor der Veranstaltung in Imola:

„Imola ist eine neue Strecke für mich. Sie gilt als nicht gerade einfach zu erlernen. Dennoch freue ich mich auf diese Herausforderung. Ich habe mich bestmöglich darauf vorbereitet. Mein Ziel ist es, an die Leistungen von Donington anzuschließen und alle Rennen unter den besten Zehn zu beenden. Ich werde versuchen schnellstmöglich mit der Strecke klarzukommen, damit wir zeitig eine gute Abstimmung für die Ducati finden. Dann sollte ich auch in Imola konkurrenzfähig sein.“

Philipp Öttl  bestätigt Aufwärtstrend in Donington

Die sechste Veranstaltung der Superbike Weltmeisterschaft fand in Donington statt. Die Rennstrecke in Mittelengland ist seit 1988 Austragungsort der WM. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati startete zum zweiten Mal auf dem anspruchsvollen Traditionskurs. Das letzte Rennen in Misano schloss der 27-jährige auf dem neunten Rang ab. Sein Ziel war an diesen Leistungen anzuschließen. Am ersten Trainingstag ist dies dem Ducati Fahrer gut gelungen. Er schloss den Freitag mit 0,1 Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang ab. In der kombinierten Zeitenliste nach den drei Freien Trainings belegte der Ducati Fahrer den sehr guten vierten Platz. Im Zeittraining unterlief Philipp auf seiner besten Runde ein kleiner Fehler und er musste sich mit 0,6 Sekunden Rückstand mit dem elften Startplatz zufrieden geben. Philipp fuhr ein starkes erstes Rennen. Nach dem er sich von Rang zwölf auf Platz neun verbessert hatte, kam er mit starken Rundenzeiten der Spitze näher. Doch dann ereilte den einzigen Deutschen WM Teilnehmer ein Motordefekt nur wenige Kurven vor dem Ziel. Beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz verteidigte Philipp seine elfte Startposition. Jedoch kollidierte er in der zweiten Runde mit einen Konkurrenten und fiel auf die 13. Position zurück. Am Ende verbesserte sich der Ainringer noch auf den 10. Platz. Auf Grund des Sprintergebnisses startete Philipp vom 13. Startplatz in das zweite Hauptrennen. Dieses musste gleich in der ersten Runde wegen eines Sturzes, indem drei Fahrer verwickelt waren, abgebrochen werden. Beim Neustart nahm Philipp das Rennen von Rang 13 auf. Philipp erkämpfte sich nach 22 Runden einen weiteren Top Zehn Rang. Mit sehr guten Rundenzeiten und geringen Abstand zum Podium, bestätigte er seinen Aufwärtstrend der letzten beiden Veranstaltungen. Bereits in zwei Wochen geht es in Imola in die zweite Saisonhälfte.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Donington:

„In Donington konnten wir mit den beiden zehnten Plätzen den Aufwärtstrend seit Misano bestätigen. Leider hatten wir beim ersten Rennen einen Motordefekt und wurden für dieses Rennen nicht belohnt. Wir waren bei allen Rennen nur wenige Sekunden hinter einen Podest Platz im Ziel. Das Niveau ist dieses Jahr unglaublich hoch. Trotz starker Rundenzeiten und geringen Abständen ist es nicht einfach unter den besten Zehn zu sein. In Zukunft müssen wir uns noch 2 bis 3 zehntel Sekunden pro Runde verbessern, dann können wir unter die besten fünf kommen. In zwei Wochen geht es in Imola weiter. Eine neue Strecke für mich, doch ich werde mich bestmöglich vorbereiten.“

Saisonhalbzeit für Philipp Öttl in Donington

Nach einer dreiwöchigen Pause wird in Donington Park die sechste Veranstaltung zur Superbike Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Rennstrecke in Mittelengland hat eine lange Tradition in der MotoGP und Superbike Weltmeisterschaft. Im Gründungsjahr der Superbike WM 1988, wurde auf der vier Kilometer langen Strecke, die erste Veranstaltung der bisher 35-jährigen Geschichte der Weltmeisterschaft ausgetragen. Mit dem Rennen in England ist Saisonhalbzeit. Es folgen im Juli noch zwei weitere Rennen in Imola und Most. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati sammelte erstmals im Vorjahr Erfahrungen auf der anspruchsvollen Strecke. Nach dem Aufwärtstrend beim vorherigen Rennen in Misano, will der 27-jährige daran anknüpfen und beständig in den Top Zehn punkten.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Donington:

„ Ich freuen mich nach der Pause auf das Rennen in Donington. Ich habe mich gut vorbereitet, zuletzt mit meinem Trainingsmotorrad auf dem Pannoniaring. In England wollen wir dort weitermachen, wie wir zuvor in Misano aufgehört haben. Das Ziel sind die Top Zehn. Die Stecke in Donington hat einen neuen Asphalt. Ansonsten kann ich auf den Kenntnissen aus dem Vorjahr aufbauen. Ich hoffe wir finden eine gute Abstimmung für meine Ducati, sodass ich von Beginn an Konkurrenzfähig bin. Wichtig ist es im Qualifying bestmöglich abzuschließen, um eine gute Ausgangslage für die drei Rennen zu haben.“

Steigerung bei Philipp Öttl in Misano

Der fünfte Lauf zur Superbike Weltmeisterschaft fand auf dem Circuit Marco Simoncelli in Misano statt. Für Philipp Öttl war es das zehnte Mal, dass er in einer Weltmeisterschaft in Misano an den Start ging. Zuvor war er bereits in den WM Klassen Moto3, Moto2 und Supersport am Start. Das Superbike Meeting in Italien ist auch das Heimrennen vom Team Go Eleven Ducati. Dafür bekam das Team weitere Unterstützung von Ducati. Die neuen Teile bewährten sich bereits am ersten Trainingstag. Philipp konnte dadurch vieles besser Beurteilen und die Abstimmung wurde genauer. Bei sommerlichen Bedingungen schloss der 27-jährige den Freitag auf dem 12. Platz ab. Am Samstag Morgen verbesserte sich der Ducati Fahrer um 0,8 Sekunden und schloss die Freien Trainings, in der kombinierten Zeitenliste, auf dem starken fünften Rang ab. Doch im Zeittraining hatte der einzige Deutsche Teilnehmer Pech. Auf seiner schnellsten Runde, die für die zweite Startreihe gereicht hätte, wurde das Training wegen eines Sturzes abgebrochen. Somit musste er vom 13. Startplatz ins Rennen. Keine guten Voraussetzungen bei der Leistungsdichte. Nach dem Start konnte Philipp seine Position behaupten, bis er einen Konkurrenten ausweichen musste und vier Plätze verlor. Im Anschluss konnte er noch drei Plätze gut machen und beendete das Rennen auf dem 14. Rang. Auf Platz zehn fehlten nur 1,5 Sekunden. Nach den Fortschritten in den Freien Trainings konnte man damit nicht zufrieden sein. In einem ereignisreichen Sprintrennen, über die halbe Renndistanz, konnte sich Philipp auf den zehnten Platz verbessern. Nur eine Position fehlte, um auch die Startposition für das zweite Rennen zu verbessern. Im zweiten Rennen zeigte Philipp eine weitere Steigerung. Nach Rang 13 am Start machte er gleich zu Rennbeginn einige Positionen gut. Zu Rennmitte war er bereits in den Top Zehn und kam nur sieben Sekunden hinter einen Podiumsplatz auf Platz neun ins Ziel. Eine deutliche Steigerung zu den drei vorangegangen Veranstaltungen. Anfang Juli geht es nach England zum sechsten Rennen in Donington.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Misano:

„Die Rennen in Misano waren ein deutlicher Schritt nach vorne zu den drei vorangegangen Veranstaltungen. Das neue Motorrad war ein lange erwarteter Fortschritt. Ich konnte Änderungen besser spüren und mein Team die Abstimmung verbessern. Der Fünfte Rang nach den Freien Trainings hat das deutlich gezeigt. Leider hatten wir im Qualifying mit dem Abbruch Pech und ich konnte unser Potential nicht in einen Startplatz in den ersten drei Reihen umsetzen. Bei der Leistungsdichte ist es dann schwierig noch Positionen gut zu machen. Im finalen Sonntagsrennen waren meine Rundenzeiten auf sehr guten Niveau und es ist mir in der Anfangsphase gelungen unter die besten Zehn zu kommen. Mit dem neunten Platz war ich zufrieden. Jetzt freue ich mich auf eine kurze Pause, aber ebenso auf Donington.“

 

 

Heimrennen in Misano für Team Go Eleven Ducati

Die fünfte Veranstaltung zur Superbike Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Misano an der Adria Küste statt. Mit 61 Rennen haben nur zwei weitere Orte mehr Superbike Rennen in der Historie ausgetragen. Für Philipp Öttl ist es das zehnte Mal, dass er bei einer Weltmeisterschaft in Misano an den Start geht. Fünf Rennen bestritt er in der Klasse Moto3, ein weiteres 2019 in der Moto2. Zwei weitere folgten in der Supersport Weltmeisterschaft, bevor er im Vorjahr in die Superbike WM aufstieg. Die beste Platzierung des 27-jährigen war ein vierter Platz 2017. bei einem Regenrennen der Moto3 WM. Es ist auch das Heimrennen von seine Team Go Eleven Ducati, dass nur wenige Kilometer entfernt in Cesena seinen Firmensitz hat. Vor drei Wochen konnte Philipp, zusammen mit den anderen WM Teams, zwei Tage auf dem 4,2 Kilometer langen Grand Prix Kurs testen. In den bisherigen acht Rennen war der Ducati Fahrer siebenmal im Ziel und war immer in den Punkterängen. Seine beste Platzierung war Rang fünf in Australien zum Saisonauftakt.

Philipp vor der Veranstaltung in Misano:

„ Gleich nach dem Rennen in Barcelona hatten wir einen zweitägigen Test in Misano. Der war sehr wichtig, da wir einiges zum Testen hatten. Beim Rennen in Misano werde ich auch unser neues Motorrad erstmals einsetzen. Ich konnte es beim Test kurz probieren. Der erste Eindruck war gut. Ich hoffe wir machen damit einen Schritt nach vorne. Es fehlt nicht viel, aber bei den geringen Zeitabständen kommt es auf jedes Detail an. Zuhause habe ich gut trainiert und mich ordentlich vorbereitet. Ich freue mich auf das Heimrennen meines Teams und bin optimistisch.“

Hartes Wochenende für Philipp Öttl in Barcelona

 

Zum vierten Mal fand eine Veranstaltung zur Superbike Weltmeisterschaft auf dem Grand Prix Kurs in Montmelo statt. Der Circuito de Barcelona-Catalunya liegt 20 km von Barcelona entfernt. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati hat die letzten elf Jahre regelmäßig, in verschiedenen WM Klassen auf dem anspruchsvollen Kurs Rennen bestritten. Der erste Trainingstag lief mit Platz 16 nicht wie erhofft. Die anderen Teams hatten vor drei Wochen einen zwei Tages Test absolviert. Dadurch war man mit der Abstimmung in Rückstand und musste diesen am Rennwochenende aufholen. Am Samstag morgen schloss der 27-jährige mit einer leichten Verbesserungo die Freien Trainings auf dem 15. Rang ab. Im Zeittraining konnte sich Philipp um eine Sekunde steigern und qualifizierte sich für den 15. Startplatz. Philipp klagte über zu wenig Gripp, auch wenn man sich auf den Samstag verbessert hatte. Die Rennen auf der Strecke in Montmelo sind mit hohen Reifenverschleiß verbunden. Es war wichtig die Reifen behutsam über die Distanz zu bringen. Im ersten Rennen verteidigte Philipp seine Startposition und verbesserte sich bis ins Ziel noch auf dem 11. Rang. Beim Sprintrennen über die halbe Renndistanz überquerte er zehn Sekunden hinter dem Sieger, als 13. die Ziellinie. Obwohl der Ducati Fahrer im zweiten Rennen seinen Rückstand weiter reduzieren konnte und seine beste Leistung zeigte, reichte es nur für die 14. Position. Diesen Rang hält der einzige Deutsche Teilnehmer auch in der Gesamtwertung. Kommende Woche sind zwei Testtage in Misano geplant, wo Anfang Juni das Heimrennen für das Team Go Elven Ducati stattfindet.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Barcelona:

„ Das ganze Wochenende war unerwartet schwierig für uns. Nach den guten Ergebnissen im Vorjahr hatte ich mir mehr erwartet. Ein Grund war der fehlende Test. Wir brauchten das ganze Wochenende um etwas näher an die Spitze zu kommen. Es sind zwar Fortschritte gelungen, aber sie waren zu wenig. Das Hauptproblem war der fehlende Gripp. Ich habe alles versucht und meine ganze Erfahrung eingesetzt, doch die Verbesserungen waren nicht wie erhoffte. Auch mein Team hat pausenlos an der Abstimmung gearbeitet um mir ein besseres Motorrad zu geben. Im zweiten Rennen am Sonntag konnte ich mich besser anpassen, doch im Ergebnis hat es sich nicht gezeigt. Es ist gut, dass wir vor dem nächsten Rennen in Misano, zusammen mit den anderen Teams testen. Somit habe ich gleiche Voraussetzungen.“

Philipp Öttl hat gute Erinnerungen an Barcelona

Am kommenden Wochenende findet in Barcelona die vierte Veranstaltung zur Superbike Weltmeisterschaft statt. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und seit drei Jahren Austragungsort für die Rennen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati kennt die Strecke sehr gut. Seit 2012 ist er in verschiedenen Rennserien jährlich dort gefahren. Jedoch haben die anderen Teams bereits einen Test in Montmelo absolviert. Philipp wird dafür nach dem Rennen in Barcelona in Misano testen. Die vorherige Veranstaltung in Assen hat gezeigt, dass bei der Leistungsdichte, ein besserer Startplatz und kompromisslosere erste Rennrunden nötig sind, um unter die besten Zehn zu kommen. Daran wird Philipp mit seinem Team in Barcelona arbeiten. Im Vorjahr erzielte der Ducati Fahrer mit Rang sechs im Sprintrennen, sein bestes Resultat. Beim Sonntagsrennen bestätigte Philipp mit Platz sieben, dass er in Montmelo konkurrenzfähig ist.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Barcelona:

„ In Barcelona hatten wir im Vorjahr ein gutes Wochenende. Wir werden versuchen so schnell als möglich, eine gute Abstimmung zu finden, um konkurrenzfähig zu sein. Der Reifenverschleiß auf dem Circuito di Montmelo ist immer sehr hoch. Darum müssen wir im Training auch Distanzen fahren, um die richtige Reifenentscheidung zu treffen. Aber auch die Ducati so abstimmen, dass sie mit den Reifen schonend umgeht. Das war letztes Jahr der Schlüssel zum Erfolg.“

Enge Rennen für Philipp Öttl in Assen

Nach einer sechswöchigen Pause fand in Assen / Niederlande der Europa Auftakt zur Superbike Weltmeisterschaft statt. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati, startet in Australien vielversprechend mit den Rängen fünf und sechs in seine zweite Superbike WM Saison. Beim zweiten Meeting in Indonesien hatte er Sturzpech. Am vergangenen Wochenende fuhr er für das Ducati Endurance Team noch das 24 Stunden Rennen in Le Mans, was er auf dem starken fünften Platz beendete. Für das Wochenende in Assen war die Wettervorhersage wechselhaft. Am Freitag konzentrierte sich Philipp mit seinem Team auf eine gute Rennabstimmung. Mit 0,9 Sekunden Rückstand belegte er den 15. Rang. Am Samstag Morgen war die Strecke nass, doch zum Qualifying trocknete es auf. Im Qualifying verbesserte sich der Ducati Fahrer um eine knappe Sekunde was mit 0,8 Sekunden Abstand für den 14.Startplatz reichte. Im ersten Rennen kam der einzige Deutsche Teilnehmer nicht optimal vom Start und fiel am Ende der ersten Runde auf die 19. Position zurück. Im Anschluss konnte Philipp mit guten Rundenzeiten sich bis auf den 14. Rang verbessern. Schade, denn seine Rundenzeiten hätten mit einen fehlerfreien Rennbeginn für eine bessere Platzierung gereicht. Im Sprintrennen, über die halbe Renndistanz, schaffte Philipp mit 12 Sekunden Rückstand zum Sieger erneut einen 14. Platz. Der zweite Lauf am Sonntag brachte eine Steigerung. Auch wenn der 26-jährige nach dem Start erneut auf die 17. Stelle zurückfiel, konnte er sich im Laufe des Rennens auf den 11. Platz verbessern. Speziell in der zweiten Rennhälfte konnte er aufgrund seiner sehr guten Rundenzeiten, viele Plätze gutmachen. In der Gesamtwertung belegt der Ainringer nach drei Veranstaltungen den 14. Rang. In zwei Wochen geht es in Barcelona in die vierte Runde.

 

Philipp Öttl zu den  Rennen in Barcelona:

„ Das Wochenende in Assen hat einmal mehr gezeigt, wie eng das ganze Feld zusammen gerückt ist. Das Niveau der Meisterschaft ist extrem hoch. Uns haben das ganze Wochenende 0,2 bis 0,3 Sekunden gefehlt. Wir konnten uns zwar jeden Tag steigern, doch erst am Sonntag konnten wir das Resultat verbessern. Unser Hauptproblem war der 14. Startplatz und der Verlust von Positionen in den ersten Rennrunden. Das Überholen war bei den geringen Abständen sehr schwierig. In der zweiten Rennhälfte waren meinen Rundenzeiten sehr konkurrenzfähig. Ohne die Probleme zu Rennbeginn wären bessere Platzierungen möglich gewesen. Daran müssen wir beim nächsten Rennen in Barcelona arbeiten, dann sollte es weiter nach vorne gehen.“

Platz fünf für Ducati bei den 24h von Le Mans

Am Wochenende fand zum 46. Mal das 24 Stunden Rennen von Le Mans statt. 54 Teams mit Fahrern aus 23 Nationen nahmen an dem Langstreckenklassiker teil. Über 100.000 Motorrad Fans kamen an die Traditionsrennstrecke an die Sarthe. Philipp Öttl nahm zum zweiten Mal an dem 24. Stunden Rennen teil. Nach einer fehlerfreien Leistung im Vorjahr, verpflichtete Ducati den 26-jährigen für das Ducati Endurance Team. Bereits bei den Testfahrten konnte Philipp mit der drittschnellsten Zeit überzeugen. Die Freien Trainings schloss der Ainringer auf dem starken zweiten Platz ab. Zusammen mit seinen Teamkollegen David Checa aus Spanien und dem Engländer Chaz Davies, qualifizierten sie sich für den sechsten Startplatz. Die Bedingungen waren durch die Kälte in der Nacht und Nebel am Morgen besonders schwierig. Immer wieder musste das Rennen unter gelber Flagge unterbrochen werden. Bei der verringerten Geschwindigkeit kühlten die Reifen aus, was zu weiteren Stürzen führte. Das Trio blieb jedoch fehlerfrei und arbeitete sich bis sechs Stunden vor Ende auf den hervorragenden zweiten Rang nach vorne. Aus Sicherheitsgründen wechselte das Team bei einen Stop die Kupplung, wobei zu viel Zeit verging und den Podiumsplatz kostete. Von Rang acht, arbeiteten sich die Ducati Fahrer bis ins Ziel nochmals auf den fünften Platz nach vorne. Nur 20 Sekunden fehlten auf den vierten Platz. Insgesamt legten sie in 820 Runden, 3432 Kilometer zurück. Bereits am kommenden Wochenende geht es für Philipp mit dem dritten Lauf zur Superbike Weltmeisterschaft in Assen weiter.

 

Philipp Öttl zu seinen zweiten 24h Rennen in Le Mans:

„Mein Zweites 24 Stunden Rennen war eine weitere besondere Erfahrung. Auch weil ich den Start fahren durfte und auch den letzten Turn ins Ziel. Leider haben wir bei jeden Tankstop im Vergleich zur Konkurrenz zehn Sekunden verloren. Das summiert sich bei 20 Stop und somit verloren wir immer wieder Zeit, die wir zuvor auf der Strecke gutgemacht haben. Ansonsten wäre es das erste Podium für Ducati in der Endurance Weltmeisterschaft geworden. Mit meiner fahrerischen Leistung konnte ich sehr zufrieden sein. Das sollte mir nach der langen Pause der Superbike WM, kommende Woche in Assen helfen. Somit habe ich schon einen guten Rhythmus.“

Philipp Öttl überzeugt bei Testfahrten zu 24h von Le Mans

Am kommenden Wochenende findet zum 46. Mal das 24 Stunden Rennen in Le Mans statt. 55 Teams mit Fahrern aus 23 Nationen nehmen an dem Langstreckenklassiker teil. Nachdem Philipp Öttl in einer Lastminute Aktion im Vorjahr einsprang und im Ducati Endurance Team eine fehlerlose Leistung bot, verpflichtete das Team Philipp für die diesjährige Ausgabe als Stammfahrer. Der 26-jährige bestätigte das Vertrauen bei den Testfahrten als schnellster im Team. Hinter Yamaha und BMW fuhr er die drittschnellste Zeit, noch vor den Weltmeistern der letzten beiden Jahre, Honda und Suzuki. Für den Superbike WM Fahrer vom Team Go Eleven Ducati ist es auch ein gutes Training für den nächsten WM Lauf in Assen, nur eine Woche später. Seine Teamkollegen sind David Checa aus Spanien und der Engländer Chaz Davies.

 

 

Philipp Öttl zu seinen zweiten Einsatz in Le Mans:

„ Dieses Jahr gehe ich mit einer etwas anderen Einstellung an das Rennen heran. Im Vorjahr wusste ich nicht was mich erwartet. Jetzt kann ich alles besser einschätzen. Ich weiß aber auch, wie anstrengend es ist. Bei den Tests waren wir sehr konkurrenzfähig. Unsere Ducati Panigale V4R ist sehr schnell. Auch sollten wir einen geringeren Benzinverbrauch als im Vorjahr haben. Das sollte uns nochmals weiter nach vorne bringen. Im Training müssen wir noch mit wechselhaften Wetter rechnen, doch für das Rennen sind die Aussichten ganz gut. Wichtig ist es kontant zu sein und keinen Fehler zu machen. Mit Chaz und David habe ich zwei sehr schnelle Team Kollegen. Für mich ist es aber auch gut, viele Runden auf einem Ducati Superbike zu absolvieren. Das hilft mir nach der langen Pause für den Europaauftakt der Superbike WM in Assen.“

Pech für Philipp Öttl in Indonesien

Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt in Australien wurde die Superbike Weltmeisterschaft in Indonesien fortgeführt. Zum dritten Mal war der Pertamina Mandalika International Circuit, auf der Insel Lombok Austragungsort für einen WM Lauf. Temperaturen von über 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit stellten besondere Anforderungen an die Fahrer. Wie im Vorjahr bot nur die schmale Ideallinie hohen Gripp. Nur wenige Zentimeter daneben war es sehr rutschig, was zu vielen Stürzen führte. In den drei Freien Trainings beendet Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati auf den Rängen 9, 16 und 10. Im Zeittraining konnte er sich für den 15. Startplatz qualifizieren. Nach dem Start zum ersten Rennen verbesserte sich der Ducati Fahrer gleich auf den zehnten Rang. Jedoch konnte er ab Rennmitte das Tempo nicht mehr halten und verlor noch drei Plätze bis ins Ziel. Am zweiten Tag war der Ainringer konkurrenzfähiger. Im Superpole Rennen verbesserte es sich von Platz 18 nach dem Start bis auf Rang 13 im Ziel. Beim zweiten Rennen war er bereits auf der zwölften Position mit Anschluss zur Spitze, als er in der sechsten Runde einen gestürzten Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und ebenfalls zu Sturz kam. Zum Glück blieb Philipp unverletzt, doch ein hoffnungsvolles Rennen war zu Ende. Somit konnte Philipp aus dem Wochenende nur drei Punkte mitnehmen und fiel in der Gesamtwertung auf Rang elf zurück. Die Weltmeisterschaft wird am dritten April Wochenende in Assen fortgesetzt.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Indonesien:

„Es war ein schwieriges Wochenende in Indonesien. Trotz des guten ersten Trainings, mit Rang neun, fehlte mir lange das Vertrauen in den Grenzbereich. Es hat bis Sonntag gedauert, bis ich mit den Bedingungen besser zurechtkam. Die Bedingungen waren in jedem Training unterschiedlich, sodass wir oft mit der Abstimmung hinterherhinkten.  Auch hatte ich im Qualiying Pech, als auf meiner schnellsten Runde ein Fahrer vor mir das Tempo verringerte und ich eine halbe Sekunde verloren habe. Da wäre ein besserer Startplatz möglich gewesen. Positiv ist, dass wir am Sonntag Fortschritte gemacht haben, auch wenn ich es nicht in ein gutes Resultat umsetzten konnte. Es ist gut, bis zum nächste Rennen etwas Pause zu haben. Dann nehme ich das Training wieder auf und bereite mich für das Rennen in Assen vor.“

Zweite Runde der Superbike WM in Indonesien

Kaum ist die Zielflagge beim Saisonauftakt in Australien gefallen, geht es am darauffolgenden Wochenende in Indonesien weiter. Der Austragungsort für die zweite Veranstaltung ist der Pertamina Madalika International Street Circuit auf der Insel Lombok. Die 4,3 Kilometer lange Strecke mit 17 Kurven wurde erst 2021 eröffnet. Es ist erst das vierte Rennen in Indonesien seit 1997. Indonesien stellt mit heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit besondere Anforderungen an die Fahrer. Auch der Strecken Belag war im Vorjahr sehr fordernd. Nur die Ideallinie bot guten Gripp. Wenige Zentimeter daneben war es unberechenbar rutschig. Das wurde auch Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati zum Verhängnis. Ein Sturz mit Verletzungspech hinderte Philipp an der Teilnahme am zweiten Renntag. Für dieses Jahr strebt der 26-jährige eine Bestätigung der guten Ergebnisse von Australien an. Nach dem Auftaktrennen liegt der einzige Deutsche Teilnehmer auf dem achten Gesamtrang.

 

Philipp Öttl zum WM Lauf in Mandalika:

„ Ich freue mich auf das Rennen in Indonesien. Die Woche in Australien, mit zwei Testtagen und der Rennveranstaltung war fordernd. Nach der langen Reise nach Indonesien, bin ich jetzt froh zwei Tage Pause zu haben. Die Strecke auf Lombok gefällt mir sehr gut, auch wenn wir es im Vorjahr nicht in entsprechenden Rennergebnissen zeigen konnten. Ich habe für meine Ducati in Australien ein gutes Gefühl entwickelt. Wenn wir die Abstimmung auf die geänderten Bedingungen gut anpassen, sollten wir auch auf dem Mandalika Circuit konkurrenzfähig sein.“  

Philipp Öttl begeistert mit Platz fünf in Australien

Traditionell startete die Superbike Weltmeisterschaft am letzten Februar Wochenende auf der Insel Phillip Island in Australien. In der 36-jährigen Geschichte fand zum 32. Mal ein Lauf auf der Grand Prix Strecke statt. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati war es der Auftakt in seine zweite Superbike Saison. In der Vorwoche hatten alle Teams nochmals die Gelegenheit ihre neuen Motorräder auf die flüssige Strecke abzustimmen. Philipp gelang das mit seinem Team sehr gut und erreichte die siebtschnellste Zeit unter den 24 WM Teilnehmern. Diese Leistung bestätigte der Ducati Fahrer auch in den Freien Trainings, die er mit nur 0,3 Sekunden Rückstand auf dem starken dritten Rang abschloss. Im Zeittraining sicherte sich der einzige Deutsche WM Teilnehmer den sehr guten fünften Startplatz. Sein bis dahin beste Startposition in der Superbike WM. Zum ersten Rennen begann es zu regnen. Philipp fehlt unter solchen Bedingungen noch die Erfahrung mit dem Superbike, um ebenso konkurrenzfähig wie im trockenen zu sein. Somit musste der Ainringer mit dem elften Rang zufrieden sein. Am Sonntag war es den ganzen Tag trocken. Im Sprintrennen über die halbe Renndistanz zeigte Philipp ein starkes Rennen und verfehlte auf Platz sechs im Ziel, das Podium nur um eine gute Sekunde. Ins zweite Rennen startete der Ducati Fahrer nicht so gut und fiel in den ersten Runden auf Rang elf zurück. Wie so oft in der Vergangenheit, startete Philipp mit Top Rundenzeiten eine Aufholjagd und er konnte den Anschluss zu der Gruppe, die um Rang vier kämpften herstellen. Dort setzte er sich gegen mehrere Weltmeister erfolgreich durch und schaffte nach 22 Runden den hervorragenden fünften Rang. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf den achten Platz. Ein sehr guter Saisonauftakt für den 26-jährigen. Bereits in der kommenden Woche findet auf der Insel Lombok die zweite Veranstaltung statt.

 

Philipp Öttl zum Superbike WM Auftakt in Australien:

„Bei den zweitägigen Test am Wochenbeginn arbeiteten wir an einer guten Rennabstimmung. Wir waren in jeder Session konkurrenzfähig und konnten uns immer weiter verbessern. Das Ergebnis unserer Arbeit konnte man am Rennwochenende in den Trainings sehen. Mit Platz drei am Freitag und den fünften Startplatz konnten wir mehr als zufrieden sein. Leider verhinderte der Regen im ersten Lauf eine Bestätigung dieser Leistung im Rennen. Dennoch habe ich mich immer besser gefühlt und konnte zwei Weltmeister und einen Ducati Werksfahrer hinter mir lassen. Die beiden Rennen am Sonntag waren etwas Besonderes. Erstmals konnte ich mit den Weltbesten Superbike Fahrer ganz vorne mitkämpfen. Mein Team hat hervorragende Arbeit bei der Abstimmung geleistet und so konnte ich auch am Rennende das Tempo hoch halten und Plätze gut machen. Am kommenden Wochenende geht es schon in Indonesien weiter. Unser Ziel ist, das Ergebnis von Australien zu bestätigen.“

Philipp Öttl startet in seine zweit Superbike WM Saison

Am letzten Februar Wochenende startet die Superbike Weltmeisterschaft in seine 36. Saison. Erstmals seit 2020 findet der Auftakt wieder am traditionellen Februar Termin in Australien statt. An dem Ort, wo vor nur 14 Wochen das Saisonfinale stattfand. Zum 32. Mal wird auf der Grand Prix Strecke in Philipp Island eine Superbike WM Veranstaltung ausgetragen. Für Experten ist das Starterfeld auf dem höchsten Level. Die 24 Teilnehmer kommen aus 14 Ländern. Acht traten schon in der MotoGP an und sieben Fahrer errangen insgesamt 16 WM Titel. 21 standen in einer Weltmeisterschaft schon auf dem Podium. Für Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati ist es seine zweite Superbike WM Saison. Im Vorjahr schloss er auf Rang 13, als bester Rookie ab, der nicht mit einen Werksmotorrad antrat. Es ist für den 26-jährigen die elfte Saison in einer Weltmeisterschaft. 2013 begann er als 16-jähriger in der Moto3 WM. Über die Klassen Moto2 und Supersport kämpfte er sich in die Superbike WM nach oben. Wie im Vorjahr ist Philipp der einige deutsche Teilnehmer. Am Wochenbeginn fand noch ein abschließender Zweitages Test für alle WM Teilnehmer in Phillip Island statt. Philipp zeigte eine starke Leistung und beendete den Test in der kombinierten Zeitenliste auf dem siebten Rang. Der Saisonstart ist dann am Freitag mit dem ersten Freien Training. Nach dem Qualifying geht es am Samstag bereits mit dem ersten Rennen los. Am Sonntag folgt das Sprintrennen und der zweite Lauf. Nur eine Woche später geht es mit der zweiten Veranstaltung auf der Insel Lombok in Indonesien weiter. Bei Servus TV werden wieder alle Rennen zur Superbike WM Live übertragen.

Philipp Öttl zum Saisonstart in Australien:

„Den zweitägigen Test in Phillip Island konnten wir sehr gut gebrauchen. Nach dem letzten Europa Test in Portimao, waren wir noch nicht perfekt vorbereitet. Es war wichtig, sich auf die Strecke wieder einzustellen und die letzten Einstellungen zu testen. Wir waren in allen vier Sessions sehr Konkurrenzfähig. Meine Bestzeit vom Qualifying, beim Rennen letzten November, konnte ich um 0.2 Sekunden unterbieten. Auch über die Renndistanz schafften wir gute Rundenzeiten. Für mich war es wichtig, ein gutes Gefühl für meine neue Ducati Panigale zu entwickeln. Das ist uns mit einer guten Abstimmung gelungen. Ich freue mich, dass es nach all den Vorbereitungen jetzt am Wochenende losgeht.“

Finaler Europa Test für Philipp Öttl in Portimao

Nur vier Tage nach dem Test in Jerez, ging es für die Superbike WM Teams mit einen weiteren Zweitagestest in Portimao an der Agave Küste weiter. 23 der 24 WM Starter nahmen an dem Test teil. An beiden Tagen war es sonnig und die täglich sieben Stunden Test Zeit konnte komplett genutzt werden. Nach den Erfahrungen des ersten Tests in Jerez, brachte das Team Go Eleven Ducati neue Teile für die Sitzergonomie für die 23er Ducati Panigale V4RS nach Portiugal. Als Referenz startete Philipp nochmals mit der Vorjahres Ducati. Bis Testhalbzeit fand sich Philipp mit der modifizierten Sitzposition am neuen Model gut zurecht. Am Nachmittag konnte mit der Abstimmung und testen neuer Teile begonnen werden. Am zweiten Tag setzte man nur Rennreifen ein, um die Elektronik bestmöglich an die neue Auspuffanlage anzupassen. Auch verglich Philipp eine neue Gabel und Schwinge. In der kombinierten Zeitenliste platzierte er sich als bester Ducati Privatfahrer auf dem 15. Rang. Seine Rundenzeiten über die Distanz waren bereits auf guten Niveau. Insgesamt legte der 26-jähirgen in 155 Runden über 700 Kilometer zurück. Übernächste Woche wird das Material nach Australien per Luftfracht versendet. Am letzten Februar Wochenende findet in Phillip Island der Auftakt zur Superbike Weltmeisterschaft statt. Nur wenigen Tage zuvor haben die Teams ihren finalen Zweitagestest am gleichen Ort.

 

Philipp Öttl zum Tesi in Portimao:

„Das wichtigste war, dass wir mit den neuen Teilen von Ducati die Sitzergonomie auf meine Körpergröße anpassen konnten. Das war Voraussetzung um an der Abstimmung zu arbeiten. Der Vergleich mit dem letztjährigen Bike war nochmals sehr wichtig, um zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im Anschluss konnten wir einiges aussortieren und beurteilen. Mit meinen Rennspeed war ich zufrieden. Dennoch gibt es beim nächsten Test in Australien noch viel zu tun. Als nächstes werden wir alle Daten auswerten und im Anschluss über Verbesserungen diskutieren. In Australien sollten wir dann auf einen höheren Level beginnen. Die beiden letzten Testtage sind sehr wichtig, da ich mich noch nicht hundertprozentig vorbereitet fühle.“

Saisonauftakt für Philipp Öttl mit Test in Jerez

In dieser Woche startete Philipp Öttl mit einen zweitägigen Test in Jerez de la Frontera, in seine zweite Superbike WM Saison. 19 Teilnehmer nutzten die Testgelegenheit auf der Grand Prix Strecke in Andalusien.  Neben den 14 Werksfahrern aller fünf Hersteller, waren auch die stärksten Privat Teams mit dabei. An beiden Tagen war es sonnig, doch die frischen Temperaturen ließen vor Mittag keine Aktivitäten zu. Philipp Öttl begann den Test mit seinem Vorjahres Bike, um nach der Pause mit gewohnten Material zu beginnen. Der 26-jährige war von Beginn an Konkurrenzfähig und hielt sich immer unter den besten Zehn. Er entwickelte schnell ein gutes Gefühl für die frischen Bedingungen. Am zweiten Tag als er auf die neue Ducati Panigale wechselte, mit einer unterschiedlichen Tank und Sitzkonfiguration, hatte Philipp Probleme, die richtige Position auf dem Motorrad zu finden. Trotz einiger Modifikationen, um eine vorübergehende Lösung zu finden, bekam Philipp nicht das Gefühl das er am Ende der Saison hatte. Für den Test in Portimao, in der kommenden Woche, bekommt das Team neue Teile, um für Philipp die richtige Fahrerposition zu erreichen. Dann kann es sich auch auf die Abstimmung und Testen neuer Teile konzentrieren. Insgesamt legte der einzige Deutsche WM Teilnehmer in 140 Runden 620 Kilometer zurück. In der kombinierten Zeitenliste beider Testtage belegte Philipp den 14. Rang.

 

Philipp Öttl zu seinen Test in Jerez:

„Der erste Testtag war sehr positiv. Wir begannen mit dem letztjährigen Model und ich war sofort konkurrenzfähig. Der zweite Tag war viel schwieriger. Die Sitzposition auf dem neuen Motorrad war sehr unterschiedlich. Ich hatte große Probleme die richtige Position einzunehmen, ebenso war beim Bremsen die ganze Kraft auf den Armen. Wir haben den ganzen Tag daran gearbeitet, konnten aber keine zufriedenstellende Lösung finden. Mit den Erfahrungen aus diesen Test, werden wir für Portimao versuchen eine Lösung näher am 22er Model zu haben. Ich habe nicht erwartet, dass wir ein solches Problem haben, doch bin zuversichtlich für den Test in der kommenden Woche. Dann können wir auch mit der Abstimmungsarbeit beginnen und neue Teile testen.“

Testauftakt für Philipp Öttl in Jerez

In dieser Woche beginnt für Philipp Öttl in Jerez de la Frontera, mit den ersten Testfahrten, seine zweite Saison in der Superbike Weltmeisterschaft. Am Mittwoch und Donnerstag nutzen nahezu alle WM Teams die Testgelegenheit auf der Grand Prix Strecke in Andalusien. Neben den 14 Werksfahrern aller fünf Hersteller, sind auch die stärksten Privat Teams mit dabei. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati hat sich mit seinen Trainingsmotorrad in Almeria und Valencia vorbereitet. An seiner neuen Ducati Panigale V4RS sind noch  nicht alle Verbesserungen für die neue Saison verbaut. Dennoch wird es für den einzigen deutschen WM Teilnehmer einiges zu Testen geben. Gleich im Anschluss geht es mit einen weiteren Zweitagestest in Portimao weitern. Die Superbike WM ist 2023 vom Fahrerniveau enorm hoch. Von den 24 Fixstartern waren bereits 21 bei einer Weltmeisterschaft auf dem Podium. Sieben haben bereits eine Weltmeisterschaft gewonnen und Acht haben MotoGP Erfahrung.

Philipp Öttl zum Test Auftakt in Jerez:

„ Ich freue mich riesig auf den ersten Test in Jerez. Ich habe mich den ganzen Winter intensiv vorbereitet und kann es kaum erwarten mit meinem Team wieder zu arbeiten. Zuerst will ich mich an meine neue Ducati gewöhnen und dann mit der Abstimmung beginnen. Ich hoffe wir haben an beiden Tests in Jerez und Portimao gutes Wetter und können die Zeit auf der Strecke gut nutzen.“

Philipp Öttl bereitet sich auf seine zweite SBK WM Saison vor

Die Winterpause für die Teilnehmer der Superbike Weltmeisterschaft ist sehr kurz. Nach dem letzten Rennen in Phillip Island und dem Saisonauftakt am selben Ort liegen nur drei Monate. In dieser Zeit müssen die Teams die neue Saison vorbereiten, Motorräder aufbauen und Tests absolvieren. Philipp Öttl vom Team Go Eleven Ducati brachte bereits Mitte Dezember seine Trainingsausrüstung nach Valencia. Noch im alten Jahr absolvierte er neben einigen Motocross Einheiten, mit seiner Ducati Panigale V4S ein Training in Almeria. Gleich zu  Jahresbeginn setzte er sein Training in Valencia fort. Bei perfekten Bedingungen trainierte Philipp sechs Tage auf der Grand Prix Strecke. Dabei hatte er mit den MotoGP Piloten Johann Zarco und Alex Rins perfekte Trainingspartner. Er absolvierte 200 Runden und erreichte sehr starke Rundenzeiten. Am kommenden Wochenende ist der 26-jährige bei der Team Präsentation in Italien. Im Anschluss geht es zu seinen ersten Superbike Test nach Jerez de la Frontera. Zwei Tage testet er dort seine neue Ducati Panigale V4RS. Nur wenige Tage später geht es in Portimao weiter. Danach wird das Material bereits nach Australien per Luftfracht versendet. In Philipp Island findet ein weiterer Zweitages Test statt. Dort werden alle WM Teilnehmer dabei sein. Am 24. Februar beginnt mit dem ersten Freien Training, die zweite WM Superbike WM Saison für den einzigen Deutschen Teilnehmer.

 

Philipp zur Saisonvorbereitung:

„Der erste Teil der Saisonvorbereitung für meine zweite Saison in der Superbike Weltmeisterschaft ist bereits erledigt. Wir hatten in Valencia sechs perfekte Tage, wo ich mich wieder an die Geschwindigkeit und Leistung gewöhnen konnte. Das wird mir für den ersten Test mit meinem Superbike Rennmotorrad helfen. Ich konnte viele Runden gemeinsam mit MotoGP Fahrer Johann Zarco trainieren wo ich einiges dazugelernt habe. Unserer Rundenzeiten waren auf demselben Niveau. Bisher habe ich die Vorbereitungszeit gut genutzt und bin mit den Resultaten zufrieden. Jetzt freue ich mich auf die Team Präsentation und im Anschluss auf die Arbeit mit dem Team und meinen neuen Ducati Superbike.“

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