Philipp Öttl beendet WM auf dem fünften Gesamtrang

Nach einer einmonatigen Pause, fand das Finale der Supersport Weltmeisterschaft in Indonesien statt. Der Austragungsort war der brandneue Pertamina Mandalika International Street Circuit auf der Insel Lombok. Die 4,3 Kilometer lange Strecke mit 17 Kurven wurde erst kürzlich eröffnet. Es war das erste Rennen einer Weltmeisterschaft in Indonesien seit 1997. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team war es das letzte Rennen in dieser Klasse und für Kawasaki. In der kommenden Saison steigt er mit Ducati in die Superbike Weltmeisterschaft auf. Die Freien Trainings am Freitag schloss der 25-jährige auf dem siebten Rang ab. Im Qualifying verkürzte er seinen Rückstand nochmals auf eine halbe Sekunde, was ihm den siebten Startplatz einbrachte. Pünktlich zur Aufwärmrunde zum ersten Rennen, begann es zu regnen und machte die ersten Runden mit Slick Reifen schwierig. Gerade da verlor Philipp zu viel Zeit und rutschte bis auf den 18. Rang zurück. Erst als er die Verhältnisse besser einschätzte und die Strecke wieder auftrocknete, fuhr er konkurrenzfähige Rundenzeiten, Doch da war die Lücke schon zu groß. Am Ende verbesserte er sich noch auf den zwölften Platz. Auch beim zweiten Rennen fiel er nach dem Start auf dem zwölften Rang zurück. Es dauerte einige Runden bis er einen guten Rhythmus gefunden hatte. Er kämpfte sich bis auf die achte Position nach vorne. Leider verlor der Ainringer in der letzten Runde noch einen Rang und beendete mit 13 Sekunden Rückstand als neunter sein letztes Rennen in der Supersport WM. In der WM Gesamtwertung belegte er als bester Kawasaki Fahrer den fünften Platz.

 

 Philipp Öttl zu seinen letzten Supersport WM Rennen:

„ In den Trainings hatte ich ein viel besseres Gefühl als noch vor einen Monat in Argentinien. Mit den Platzierungen und meiner Leistung im Freien Training und Qualifying, war ich unter diesen Umständen zufrieden. Die neue Strecke ist wirklich sehr gelungen. Sie ist sehr breit und extrem schnell. Im ersten Rennen hatte ich mit den Slick Reifen auf der nassen Strecke kein Gefühl. Es dauerte zu lange bis ich mich darauf eingestellt hatte. Mein zweiter Start war besser und ich konnte den achten Rang halten. Doch dann habe ich einen kleiner Fehler gemacht und fiel um vier Plätze zurück. Das Aufholen war dann sehr mühsam. Ich hatte mir etwas mehr erwartet von meinen letzten Supersport Rennen. Dennoch kann ich auch auf sehr gute Rennen mit sieben Podiumsrängen zurückblicken. Jetzt freue ich mich auf ein wenig Pause.“

Finales Rennen für Philipp Öttl in der Supersport WM

Nach einer einmonatigen Pause, findet das Finale der Supersport Weltmeisterschaft in Indonesien statt. Der Austragungsort ist der brandneue Pertamina Mandalik International Street Circuit auf der Insel Lombok. Die 4,3 Kilometer lange Strecke mit 17 Kurven wurde erst kürzlich eröffnet.  Es ist das erste Rennen einer Weltmeisterschaft in Indonesien seit 1997. Der einzige Deutsche Teilnehmer liegt zurzeit punktegleich mit dem Vierten auf dem fünften Rang der Gesamtwertung. Der Rückstand zum Dritten ist mit 34 Punkten bereits sehr groß. Mit nur einen Ausfall ist der 25-jährige der konstanteste Fahrer bisher. Insgesamt konnte er bereits sieben Podiumsplätze belegen.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Indonesien:

„ Es wird spannend sein eine Strecke kennen zu lernen, wo noch niemand zuvor gefahren ist. Es gibt also keine Daten und alle beginnen bei null. Es wird mein letztes Rennen in der Supersport WM und für das Kawasaki Puccetti Racing Team sein. Ich hoffe wir können es mit einen guten Resultat abschließen. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben. Die Anreise war schon sehr lange. Am Sonntag sind wir nach Jakarta geflogen. Nach zwei Tagen in einen Quarantäne Hotel ging es weiter nach Lombok wo wir am Mittwoch angekommen sind. Heute sind wir erstmals an der Strecke und werden uns für das Wochenende vorbereiten.“

Philipp Öttl mit Ducati in der Superbike WM

Philipp Öttl übernimmt vom mehrmaligen Vize Weltmeister Chaz Davies die Ducati Panigale V4-RS vom Team Go Eleven ab der Saison 2022.

Nach zwei hervorragenden Saisonen in der Supersport Weltmeisterschaft, wo er elf Podiumsplätze erreichte und die Saison 2020 auf der Kawasaki ZX-6R auf dem dritten Gesamtrang beendete, ist der 25-Jährige bereit für den Sprung in die höchste Kategorie. Philipp Öttl, der viel Erfahrung aus der Moto3 und einem Jahr in der Moto2 mitbringt, war sofort begeistert, als sich ihm die Gelegenheit bot, auf einer Ducati V4-RS in die Superbike WM aufzusteigen. Er ist entschlossen seinen Fahrstil anzupassen und den Aufstiege mit dem Italienischen Team zu meistern. Zwischen den Parteien besteht eine zweijährige Basisvereinbarung für die Saison 2022 und 2023, damit Philipp genügend Zeit hat, sich auf die neue Kategorie einzustellen. Das gemeinsame Ziel ist es, sich Rennen für Rennen zu verbessern und Philipp dabei zu helfen den richtigen Umgang mit der Ducati zu vermitteln. Von der Supersport Klasse bis zum Superbike ist es ein großer Unterschied, aber das Team Go Eleven wird Philipp die maximale  Unterstützung geben und alles Notwendige bereitstellen, um in kürzester Zeit die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Das Team und das gesamte technische Personal können es kaum erwarten, bei den ersten Tests der Saison auf die Strecke zu gehen, Philipp auf der Ducati Panigale V4-RS in Aktion zu sehen und mit der Arbeit für die nächste Saison zu beginnen!

WILLKOMMEN PHILIPP!

 

Philipp Oettl:

„Ich freue mich sehr, dass ich nach zwei erfolgreichen Saisonen in der Supersport Weltmeisterschaft mit Go Eleven den Schritt in die Superbike WM machen kann. Ich hoffe, dass ich schnell lerne, jedoch denke ich, dass dies mit einer guten Gruppe von Leuten und mit Go Eleven als Team möglich ist. Ich habe alle Möglichkeiten, gute Ergebnisse zu erzielen. Go Eleven war immer mein Wunschteam, seit Beginn der Gespräche für 2022. Ich kann es kaum erwarten, erstmals mit der Ducati zu fahren, um so viel wie möglich zu lernen. Ich will in die nächste Saison starten und mich Runde für Runde zu verbessern. Es ist sicherlich etwas Besonderes für einen Hersteller zu fahren, der in der Superbike WM eine so erfolgreiche Historie hat. Ebenso mit Go Eleven, eines der besten und erfahrensten Teams der letzten Jahre.“

 

Denis Sacchetti (Teammanager):

"Philipp hat in den letzten beiden Saisonen in der Supersport WM sehr gute Ergebnisse erzielt. Er ist jung und hat bereits Erfahrung in der Moto2 und Moto3 gesammelt. Nachdem ich ihn persönlich kennengelernt habe, hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Er ist ein sehr zielstrebiger Fahrer und hat bereits eine gute Arbeitsmethode, die sicherlich von seinem Vater Peter, dem großen Protagonisten der Vergangenheit des Motorradsports, weitergegeben wurde. Das ist sicherlich ein Mehrwert, der uns und ihm helfen wird. Dieses Projekt begeistert mich sehr. Es ist sicherlich eine tolle Herausforderung. Ich kann es kaum erwarten ihn auf unserer V4-RS zu sehen und die Arbeit mit ihm zu beginnen. Bei Go Eleven freuen wir uns alle, ihn bei uns zu haben, es spiegelt ein bisschen unsere Philosophie wieder, an junge Menschen zu glauben und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Philipp hat in der Supersport WM sein Potential gezeigt und einen Platz in der Superbike WM verdient.“

Willkommen in der Go Eleven-Familie, Philipp!"

 

Giovanni Ramello (Teambesitzer):

„Das Team Go Eleven ist mit dem Einstieg von Philipp Öttl wieder auf seinem Weg und seiner DNA zurückkehrt. Einen jungen Fahrer, in einem mehrjähriges Programm, das es uns ermöglicht, zusammenzuwachsen und zu versuchen, gute Ergebnisse zu erzielen. Ich habe die Leistungen von Philipp immer verfolgt als er in der Supersport WM fuhr und ich muss sagen, dass er mich viele Male positiv beeindruckt hat. Für den Mut, den Fahrstil und die Konkurrenzfähigkeit, die er immer in jedem Rennen gezeigt hat, obwohl sein Motorrad im Vergleich zu den Konkurrenten nicht immer mithalten konnte. Wir werden versuchen alles zu tun, um das hohe Leistungsniveau des Bikes zu sichern und unser Können unter Beweis zu stellen. Wir müssen die Rennen mit dem Spirit von Go Eleven, Professionalität, aber auch Spaß haben. Ich bin überzeugt, dass Philipp, ohne besonderen Druck, uns sein Können bei jedem Rennen zeigen wird und er trotz seines jungen Alters von der großen Erfahrung der letzten Jahre profitieren wird. Ich kann es kaum erwarten, mit der Arbeit für 2022 zu beginnen."

 

Philipp Öttl kämpft sich in Argentinien ins Ziel

Zum dritten Mal in der Historie der Supersport Weltmeisterschaft fand ein Rennen in Argentinien statt. Es war das erste Überseerennen, seit dem Lauf in Phillip Island in Australien im März 2020. Der San Juan Villicum Circuit ist nahe der Stadt San Juan und liegt in der Landesmitte. Cordoba ist 600 Kilometer entfernt.  Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team war die Strecke neu und er tat sich das ganze Wochenende schwer damit klar zu kommen. In den Freien Trainings erreichte er lediglich den 15. Rang. Im Qualifying ging es mit Platz 11 etwas besser. Im ersten Rennen verbesserte er sich nach dem Start auf die neunte Position. Doch im letzten Rennviertel verschlechterten sich seine Rundenzeiten und er verlor noch zwei weitere Ränge. Er bekam Probleme mit seinen linken Oberarm und konnte sich beim Bremsen nicht mehr abstützen. Auch im zweiten Rennen hatte Philipp kein Glück. Gleich nach dem Start stürzten zwei Fahrer vor ihm und durch das Ausweichmanöver fiel er auf den letzten Rang zurück. Der 25-jährige gab nicht auf und kämpfte sich bis auf die zehnte Position wieder nach vorne. Doch auch in diesen Rennen war sein größtes Handicap sein kraftloser Arm. In der letzten Runde verlor er noch zwei Plätze und überquerte als 12 die Ziellinie. In der Gesamtwertung liegt der Ainringer auf Rang fünf, punktgleich mit dem Vierten. In einen Monat finden in Indonesien die beiden letzten Rennen statt.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in San Juan:

„Argentinien war für mich das schwierigste Wochenende seit ich in der Supersport WM bin. Ich konnte bereits in den Trainings kaum mehr als drei Runden am Stück schnell fahren. Mein linker Oberarm hat geschmerzt und ich konnte mich beim Bremsen kaum abstützen.
Das ist über die Renndistanz natürlich immer schlimmer geworden. Dennoch habe ich mich bemüht und bin über die drei Tage auch immer besser mit der Strecke zurechtgekommen. Den Rückstand konnte ich stetig reduzieren.
Der Argentinien Trip war sehr anstrengend. Zum Glück bleibt Zeit zum regenerieren”.

 
 

Philipp Öttl kämpft um dritten Rang in der Gesamtwertung

Zum dritten Mal in der Historie der Supersport Weltmeisterschaft findet ein Rennen in Argentinien statt. Es ist das erste Überseerennen, seit dem Lauf in Phillip Island in Australien im März 2020. Der San Juan Villicum Circuit ist nahe der Stadt San Juan und liegt in der Landesmitte. Cordoba ist 600 Kilometer entfernt.  Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team ist die Strecke neu. Der einzige Deutsche Teilnehmer kämpft in den letzten beiden Saisonrennen noch um den dritten Rang in der Meisterschaft. Sein Rückstand beträgt 17 Punkte.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Argentinien:

„In Argentinien kenne ich nur die Strecke in Rio Hondo aus meiner Moto3 Zeit. Der San Juan Villicum Circuit wird eine neue Herausforderung für mich. Eine neue Woche, ein neues Spiel. Ich bin sehr motiviert ein gutes Resultat zu erreichen, um weiter um einen Top drei Rang in der Gesamtwertung zu kämpfen.“

Zwei schwierige Rennen für Philipp Öttl in Portimao

Die zehnte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand auf dem Autodromo Internationale do Algarve in Portimao statt. Es war nach Barcelona und Jerez, das dritte Event im Wochenrhythmus. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team holte sich mit seinem siebten Podium in Jerez, den dritten Rang in der Gesamtwertung zurück. Jedoch betrug sein Vorsprung lediglich ein Punkt. Wie im Vorjahr, war es für den einzigen deutschen WM  Teilnehmer nicht einfach auf der Strecke in Portugal. Nach dem achten Rang in den Freien Trainings qualifizierte er sich für den neunten Startplatz. Im ersten Rennen hielt sich der Kawasaki Fahrer  lange in der Führungsgruppe, immer zwischen Rang acht und zehn. Im letzten Renndrittel verlor er etwas den Anschluss und überquerte mit neun Sekunden Rückstand auf dem neunten Platz die Ziellinie. Das Warm Up am Sonntag Morgen war nass und Philipp erreichte den vierten Rang. Zum Rennen war die Strecke wieder trocken, mit einigen Nassen Stellen. Der zweite Lauf verlief ähnlich wie das Rennen am Samstag. Philipp war in der Spitzengruppe auf Platz neun. Als er einige male über den nassen Stellen über das Limit kam, verlor er den Anschluss. Am Ende reichte es für den achten Platz. In der Gesamtwertung hält er nun den vierten Rang. Das nächste Rennen findet am zweiten Oktober Wochenende in Argentinien statt.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Portimao:

„Es war kein einfaches Wochenende in Portimao. Ich hatte zwar ein gutes Gefühl mit meiner Kawasaki, dennoch gelang es mir nicht es optimal umzusetzen. Das Tempo an der Spitze war sehr hoch, aber ich war einfach nicht schnell genug. Im zweiten Rennen konnte ich zu Beginn gut mithalten. Doch dann kam ich zweimal fast zu Sturz und habe den Anschluss verloren. Wichtig war unter diesen Umständen Punkte mitzunehmen. Nach den drei Rennen im Wochenrhythmus ist es gut eine Woche zu Hause zu sein, bevor es nach Argentinien geht.“

Spannender Kampf um WM Podium

Nur eine Woche nach der Veranstaltung in Jerez de la Frontera,  findet in Portimao an der Algarve der nächste Event statt. Das Autodromo Internationale do Algarve ist nur wenige Kilometer von Portimao entfernt. Seit der Eröffnung 2008 wurde auf der 5,5 Kilometer langen Berg-und Talbahn in jedem Jahr ein Lauf zur Supersport WM ausgetragen. Die Strecke gilt als sehr anspruchsvoll. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team erreichte im Vorjahr die Ränge fünf und sechs. Nach seinem siebten Podium in Jerez holte er sich den dritten Rang in der Gesamtwertung zurück. Jedoch beträgt sein Vorsprung nur ein Punkt.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Portimao:

„ In Jerez waren wir wieder sehr stark. Ich war in allen Trainings vorne dabei. Diesen Schwung will ich nach Portugal mitnehmen. Die Strecke hat einen neuen Asphalt und sollte nicht mehr so holprig sein. Die Rundenzweiten werden schneller sein, als im Vorjahr. Ich hoffe wir finden eine gute Abstimmung für meine Kawasaki und sind konkurrenzfähig. Im Vorjahr tat ich mich noch etwas schwer. Doch mit mehr Erfahrung sollte es dieses Mal besser sein.“

Philipp Öttl überzeugt mit Rang zwei in Jerez

Die neunte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Jerez de la Frontera statt. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die Strecke in Andalusien seit 2010, als er dort in der Spanischen Meisterschaft antrat. In drei Meisterschaften hat der 25-jährige in Jerez bereits Rennen gewonnen. Auch in der Supersport WM verliefen die Trainings vielversprechend. Die Freien Trainings am Freitag schloss er als schnellster ab. Auch im Qualifying bewies er seine starke Form und schaffte seine erste Pole Position in dieser Klasse. Leider mussten wegen eines tragischen Unfalls in der Supersport 300 Klasse, alle weiteren Aktivitäten an diesen Tag abgesagt werden. Das Programm am Sonntag wurde beibehalten, sodass nur ein Rennen am Wochenende stattfand. Philipp startete ins Rennen gut und beendete die erste Runde auf dem zweiten Rang. Doch schon früh zeigte sich, dass er das Tempo des Führenden nicht halten kann. Jede Runde verlor er einige zehntel Sekunden. Doch seine Verfolger konnte er unter Kontrolle halten. Auch wenn der Vorsprung nur wenige zehntel Sekunden betrug, konnte er seinen Platz bis ins Ziel halten. Damit schaffte der einzige Deutsche Teilnehmer sein siebtes Podium in dieser Saison. Neben der zweitschnellsten Rennrunde und holte er sich auch den dritten Rang in der Gesamtwertung zurück. Eine überzeugende Leistung des Kawasaki Werksfahrers in Jerez. In der kommenden Woche geht es in Portugal weiter. Auf der Strecke in Portimao wird das dritte Rennen im Wochenrhythmus ausgetragen.

 

Philipp Öttl nach der Veranstaltung in Jerez:

„Obwohl die beiden Trainingstage meine erfolgreichsten in der Supersport WM waren, kam durch den tödlichen Unfall von Dean Berta Vinales keine Freude auf. Ich wusste, dass ich am Sonntag eine große Chance auf meinen ersten Sieg hatte. Doch gleich zu Beginn hatte ich Vibrationen am Vorderrad und ich dachte, es ist ein größeres Problem. Möglicherweise hat der Reifen ein Gummistück aufgesammelt, denn nach einigen Kurven war wieder alles in Ordnung. Dadurch habe ich etwas den Anschluss verloren. Eigentlich habe ich erwartet um den Sieg zu kämpfen, doch ich hatte keine Chance. Ich freue mich für das Team und über das Podium, aber auf der anderen Seite bin ich etwas enttäuscht. Ich hoffe für die restlichen Rennen weiter konkurrenzfähig zu sein um bis zum Finale um das Podium zu kämpfen.“

 

 

Philipp Öttl motiviert für Jerez

Unmittelbar nach dem Rennen in Barcelona machten sich die Teams auf den 1100 Kilometer langen Weg nach Jerez, wo am Wochenende die neunte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team verlor nach einen schwierigen Wochenende in Barcelona seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Sechs Punkte hat er Rückstand. Jerez ist für Philipp eine bekannte Strecke. Seit 2010 fährt er auf der Strecke in Andalusien Rennen. In drei Meisterschaften hat er in Jerez bereits gewonnen. Im Vorjahr erreichte er mit Rang drei sein erstes Supersport Podium. Nur eine Woche später geht es mit dem zehnten Event in Portimao weiter.

 

Philipp Öttl vor der Veranstaltung in Jerez:

„Ich mag die Strecke in Jerez mit den schnellen Kurven sehr. Ich konnte hier schon dreimal gewinnen und im Vorjahr erreichte ich mein erstes Supersport WM Podium. Wir werden unser Bestes geben und der Focus liegt auf dem ersten Freien Training. In Barcelona hatten wir wiederholt große Probleme mit dem Hinterreifen über die Distanz. Einige haben das besser gemacht. Neben einer verbesserten Abstimmung, werde ich mir die Rennen nochmals genau ansehen. Vielleicht kann ich auch meinen Fahrstil den Gegebenheiten noch besser anpassen. Ich werde versuchen einen Weg zu finden um in Jerez stärker zu sein.“

Schwierige Rennen für Philipp Öttl in Barcelona

Die achte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Barcelona statt. Der 4,6 Kilometer lange Circuito di Catalunya war im Vorjahr erstmals Austragungsort zur WM.  Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team fuhr seit 2012 jedes Jahr ein Rennen auf der anspruchsvollen Strecke. Im ersten Training am Freitag hielt er sich immer in den Top Drei und in der letzten Runde gelang ihm die Bestzeit. In der kombinierten Zeitenliste schloss er die Freien Trainings auf Rang fünf ab. Im Zeittraining qualifizierte sich der 25-jährige für den guten fünften Startplatz. Im ersten Rennen beendete er die Startrunde auf Rang drei, als es zu regnen begann. Alle Fahrer kamen an die Box zum Reifenwechsel. Philipp verteidigte seinen dritten Rang bis vier Runden vor Schluss. Als die Strecke auftrocknete verlor er noch zwei Positionen. Am Sonntag übernahm der Kawasaki Fahrer erneut die dritte Position nach dem Start. Die Führungsgruppe fasste sieben Fahrer und Philipp hielt sich meist auf Rang sechs. Wie schon so oft in dieser Saison baute der Hinterreifen im Vergleich zur Konkurrenz am Rennende früher ab und der Ainringer verlor noch zwei weitere Plätze. Mit acht Sekunden Rückstand überquerte er nach 18 Runden als achter die Ziellinie. Bereits in der kommenden Woche geht es mit einen weiteren Rennen in Spanien weiter. Die neunte Veranstaltung findet in Jerez de la Frontera statt.

 

Peter Öttl nach den Rennen in Barcelona:

„ Es war ein komisches Wochenende in Barcelona. Wir starteten gut mit der Bestzeit am Freitag Morgen, aber dann haben wir unseren Weg komplett verloren. Am Nachmittag hatte ich selbst mit neuen Reifen keinen Gripp. Das Qualifying war mit Rang fünf nicht perfekt, aber akzeptabel. Wir haben unterschiedliche Abstimmungen probiert, aber keine hat einen wirklichen Fortschritt gebracht. Ich habe versucht am Rennbeginn die Reifen zu schonen was Pirelli auch empfohlen hat. Aber die letzten Runden war ich komplett verloren und habe drei Positionen eingebüßt. Jetzt schaue ich nach vorne und hoffe in Jerez wieder konkurrenzfähiger zu sein.“

Philipp Öttl freut sich auf Barcelona

Am kommenden Wochenende findet in Barcelona die achte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft statt. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und war im Vorjahr erstmals Austragungsort für die Rennen im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team liegt nach 14 Rennen auf dem dritten WM Rang. Sechs Mal war er bereits auf dem Podium. Nur beim zweiten Rennen in Aragon hatte er einen sturzbedingten Ausfall. Damit ist der einzige Deutsche Teilnehmer, zusammen mit den zwei Erstplatzierten der konstanteste Fahrer.

 

Philipp Öttl vor der Veranstaltung in Barcelona:

„Barcelona ist eine Strecke die ich sehr gut kenne. Eine Kurve wurde im Vergleich zum Vorjahr geändert. Doch das sollte kein großes Problem darstellen. Ich freue mich auf jeden Fall, auch weil wir im Vorjahr dort mit einen Podest Platz sehr konkurrenzfähig waren. Wir haben jetzt drei Rennen im Wochenrhythmus. Es sind mit Barcelona und Jerez Strecken dabei, die zu mir und meiner Kawasaki gut passen sollten.“

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Philipp Öttl verfehlt Podium in Magny Cours nur knapp

Die siebte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Magny Couse statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Nach einen schwierigen Wochenende in Navarra war es für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team wichtig, wieder ein gutes Resultat zu erzielen. Vor allem im Blick auf den dritten Rang in der Gesamtwertung. Nach morgendlichen Regenschauern waren die beiden Trainings am Freitag trocken. Am Morgen belegte der 25-jährige mit 0.24 Sekunden Rückstand den fünften Rang. Am Nachmittag konzentrierte sich Philipp auf das absolvieren einer Renndistanz. Dennoch reichte es mit 0,58 Sekunden Rückstand für die achtschnellste Zeit. Im Qualifying verbesserte Philipp seine Zeit um 0,7 Sekunden. Durch einen Sturz im zweiten Versuch, konnte er sich nicht weiter verbessern und erreichte nur den neunten Startplatz. Rennen 1 musste nach der ersten Runde wegen eines Sturzes abgebrochen. Die Renndistanz wurde von 19 auf 12 Runden verkürzt. Philipp startete gut und war gleich sechster. Er zeigte eine starke kämpferische Leistung mit knappen Überholmanöver was ihn auf Rang vier brachte. Doch wie so oft, seit alle eine neue weichere Reifenmischung verwenden,  ließ der Hinterreifen Gripp im Vergleich zur Konkurrenz  zu früh nach. Somit verlor der Kawasaki Fahrer im Finish noch drei Ränge. Auch das zweite Rennen musste in der ersten Runde abgebrochen werden. Beim Neustart verbesserte sich Philipp gleich auf den fünften Rang. Nach einer weiteren Runde kämpfte er auf Platz vier liegend, bis zum Rennende um das Podium. Am Ende verfehlte er dieses um 0,2 Sekunden. In der Meisterschaft konnte er aufgrund seiner Konstanz den dritten Rang verteidigen. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Barcelona statt.

 

Philipp nach den Rennen in Magny Cours:

„Insgesamt war es kein leichtes Wochenende in Magny Cours. Vom Streckenlayout habe ich erwartet, dass es unserem Motorrad besser liegt. Der Sturz im Qualifying war auch nicht hilfreich. Unser größtes Problem in dieser Saison liegt im Reifenverschleiß mit der weichen Mischung. Solange wir das nicht in den Griff bekommen, sind Podiumsplätze außer Reichweite. Für das zweite Rennen konnte mein Team die Abstimmung etwas verbessern und ich habe mich an die Verhältnisse besser angepasst. Somit waren wir zumindest in Podest Nähe und der Abstand zum Sieger war mit 1,6 Sekunden übeschaubar.“

 

Philipp Öttl ist bereit für Magny Course

Die siebte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Magny Couse statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team waren die 17 Kurven der 4,4 Kilometer langen Strecke im Vorjahr Neuland. 2020 hat es an allen drei Veranstaltungstagen geregnet. Dieses Jahr könnte der Kawasaki Fahrer erstmals auf trockene Bedingungen in Magny Course treffen. Von den bisherigen zwölf Rennen stand der 25-jährige sechsmal auf dem Podest. Der einzige Deutsche WM Teilnehmer liegt auf dem dritten Rang der Gesamtwertung. Der Veranstalter lässt pro Tag 5000 Zuschauer zu.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Magny Cours:

„ Der Wetterbericht für Magny Course ist bedeutend besser als im Vorjahr. So kann ich die Strecke auch im trockenen kennenlernen. Der Streckenverlauf gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon auf die Arbeit mit meinen Team, um eine gute Abstimmung zu erarbeiten. Die Strecke könnte meiner Kawasaki besser liegen als zuletzt Navarra mit den vielen Erste Gang Passagen. Mein Trainingspensum habe ich etwas zurück genommen, um für das Wochenende perfekt vorbereitet zu sein.“

Philipp Öttl holt in Navarra trotz Schwierigkeiten ordentliche Ergebnisse

Der sechste Lauf zur Supersport Weltmeisterschaft fand in der Region Navarra statt. Der Circuito de Navarra liegt im Norden Spaniens und war erstmals Austragungsort eines WM Laufes. Die technisch anspruchsvolle Strecke ist knapp vier Kilometer lang und zum Teil sehr wellig. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kannte die Strecke aus der Moto3, als er dort 2012 in der Spanischen Meisterschaft fuhr. Außerdem war er im Mai zu zwei Trainingstagen mit seiner Kawasaki ZX6R dort. Erwartungsgemäß war es sehr heiß mit Temperaturen bis 35 Grad. Die hohen Temperaturen und die vielen erste Gang Passagen passten nicht optimal zum Charakter der Kawasaki. Aus diesen Grund war es für Philipp in den Freien Trainings nicht einfach eine passende Abstimmung und einen schnellen Rhythmus zu finden. Mit 1,1 Sekunden Rückstand reichte es nur zum 11. Rang. Am Morgen zum Qualifying steigerte sich der 25-jährige um unglaubliche 1,6 Sekunden und schaffte den siebten Startplatz. Zu Reihe eins fehlten nur 0,2 Sekunden. Nach dem Start zum ersten Rennen fiel Philipp auf die zehnte Position zurück. Bis Rennmitte verbesserte er sich auf Rang sieben. Mehr war für den Kawasaki Fahrer unter diesen Bedingungen nicht möglich. Zum Warm Up führte sein Team nochmals einige Änderungen am Fahrwerk und der Übersetzung aus. Diese bewährten sich im zweiten Rennen. Nach Platz zehn in der ersten Runde, verbesserte sich Philipp bis auf den fünften Rang. Im letzten Drittel verlor er in einer Gruppe mit sieben Fahrern einen Rang und überquerte mit 5 Sekunden Rückstand als sechster die Ziellinie. Seinen dritten Rang in der Gesamtwertung konnte der einzige Deutsche Teilnehmer verteidigen. In zwei Wochen geht es in Magny Cours in Frankreich weiter.

 

Philipp Öttl nach den Rennen in Navarra:

„Navarra war erwartungsgemäß ein schwieriges Wochenende für uns. Sieben erste Gang Kurven und hohe Temperaturen machten es meiner Kawasaki schwer. Durch den langen ersten Gang fehlte es an Beschleunigung und das Fahrwerk gab mir kein Vertrauen. So waren wir immer hinten dran. Dennoch konnten wir zum Qualifying einen kleinen Schritt machen. Im ersten Lauf war ich mit Platz sieben nicht zufrieden, aber mehr war mit unserem Paket nicht möglich. Erst zum Warm Up fanden wir einen Weg der uns in der Abstimmung nach vorne brachte. Erstmals hatte ich ein gutes Gefühl und konnte am Sonntag ein besseres Rennen fahren. Ich war in der Lage mitzukämpfen und Plätze gut machen. Wichtig war, dass wir auch unter diesen Umständen konstant Punkte holten. Das kann am Ende in der Meisterschaft entscheidend sein.“

Supersport WM erstmals in Navarra

Am kommenden Wochenende wird die Supersport Weltmeisterschaft mit der sechsten Veranstaltung in Navarra fortgesetzt. Der Circuito de Navarra liegt im Norden Spaniens und ist erstmals Austragungsort eines WM Laufes. Die Anlage wurde 2010 erbaut, ist knapp vier Kilometer lang und hat 15 Kurven.  Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die Strecke aus der Moto3, als er dort 2012 in der Spanischen Meisterschaft fuhr. Außerdem war er im Mai zu zwei Trainingstagen mit seiner Kawasaki ZX6R dort. Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll und in einigen Passagen  wellig. Voraussichtlich werden die Tage dort sehr heiß werden, was eine weitere Herausforderung an Fahrer und Teams wird. Philipp liegt zur WM Halbzeit auf dem dritten Rang der Gesamtwertung. Insgesamt startete er vier Mal aus der ersten Reihe. Bei den zehn Läufen stand er sechsmal auf dem Podium.

 

Philipp Öttl vor dem Rennen in Navarra:

„ Ich habe einige Streckenkenntnisse von Navarra. Eine moderne Anlage. Es gibt viele erste Gang Kurven und zum Teil ist der Belag sehr wellig. Insgesamt gefällt sie mir gut. Eine Herausforderung wird die Hitze sein, die zu erwarten ist.  Ich freue mich auf die Arbeit mit meinem Team und fahre optimistisch nach Navarra.

Starke Rennen von Philipp Öttl in Most

Die fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand erstmals auf dem Autodromo Most in Tschechien statt. Die 4,2 Kilometer lange Strecke mit 21 Kurven wurde 1983 erbaut. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kannte die Strecke nur von einen halbtägigen Training vor einen Monat. In den Freien Trainings probierte das Team verschiedene Einstellungen, was mehrere Boxenstopps verlangte. Dadurch fand Philipp nur langsam seinen gewohnten Rhythmus. Somit schloss er den Freitag auf dem siebten Rang ab. Doch die Arbeit zahlte sich aus. Im Qalifying konnte er auf Anhieb eine Sekunde schneller fahren und qualifizierte sich bereits zum vierten Mal in dieser Saison mit Rang drei für die erste Startreihe. Der Start zum ersten Rennen gelang dem 25-jährigen sehr gut. Am Ende der ersten Runde konnte er die Führung übernehmen. Bald konnte er sich mit zwei Konkurrenten leicht absetzen. Doch sieben Runden vor Ende wurde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen. Zu diese Zeitpunkt war der Kawasaki Fahrer auf dem dritten Rang. Da zwei Drittel der Distanz zurückgelegt absolviert waren, gab es keinen Neustart. Auch beim zweiten Rennen konnte Philipp lange um das Podium kämpfen. Nach einen guten Start hielt er sich bis Rennmitte immer unter den besten Drei. Erst am Ende verlor er etwas den Anschluss und musste sich nach 19 Runden mit dem vierten Rang zufrieden geben. Dennoch konnte er seinen dritten Platz in der WM Wertung festigen. In zwei Wochen finden in Navarra, Spanien die nächsten beiden Rennen statt.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Most:

„Insgesamt war es ein gutes Wochenende in Most. Nach einen etwas schwierigen Freitag, konnten wir uns im Qualifying entscheidend verbessern. Durch den Platz in der ersten Startreihe war ich in den Rennen gleich zu Beginn vorne dabei. Wir entschieden uns in den Rennen die weichere Reifenmischung zu verwenden. Nur so konnte ich das Tempo an der Spitze mitgehen. Jedoch war es dadurch schwierig die Rundenzeiten am Rennende zu halten. Ich habe wirklich hart in den Rennen gearbeitet und meinen Fahrstil immer wieder an die Erfordernisse angepasst. Im Vergleich zu Assen ist mir das besser gelungen. Durch unsere konstanten Ergebnisse konnte ich den dritten WM Platz festigen. Ich habe heute mein Bestes gegeben, aber manchmal ist es das maximale Ergebnis, Vierter zu werden.“

WM Prämiere in Most / Tschechien

Am kommenden Wochenende findet in Most in Tschechien die fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft statt. Das Autodromo Most ist erstmal im Kalender der WM. Die 4,2 Kilometer lange Strecke mit 21 Kurven wurde 1983 erbaut. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team holte sich beim vorherigen Meeting in Assen mit zwei Podest Plätzen den dritten WM Zwischenrang zurück. Entsprechend motiviert fährt der Ainringer nach Most. Auch wenn er die Strecke nur von einen kurzen Training in der Sommerpause kennt, will er auch in Tschechien wieder um Podiumsplatzierungen kämpfen.

 

Philipp Öttl vor dem Rennen in Most:

„Ich freue mich auf die Veranstaltung in Most. Auch weil wir einige Sponsoren als Gäste dabei haben dürfen. Es ist eine Strecke die nicht allen kennen. Wir hatten ein kurzes Training dort, was mir am Beginn etwas helfen sollte. Andererseits hatten einige Teams ausgiebige Tests absolviert. Wir werden weiter Arbeiten wie bisher, das hat in Assen sehr gut funktioniert. Dann können wir auch in Most ein gutes Ergebnis erreichen.“

 

Zwei Podium für Philipp Öttl in Assen

Nach einer sechswöchigen Sommerpause wurde die vierte Veranstaltung der Supersport Weltmeisterschaft auf dem TT Circuit Assen in den Niederlanden durchgeführt. Seit 1992 ist die Traditionsstrecke im Kalender der Weltmeisterschaft. 35.000 Zuschauer waren auf den Tribünenplätzen pro Tag zugelassen. Die Freien Trainings am Freitag liefen für Philipp nach der langen Pause sehr gut. Mit den Rängen drei und vier konnte der Kawasaki Fahrer zufrieden sein. Im Qualifying konnte er seine beste Zeit deutlich verbessern und qualifizierte sich für den starken dritten Startplatz. Auch den Rückstand zur Spitze konnte er in jedem Training verringern. Nach den Start zum ersten Rennen übernahm er in der dritten Kurve den zweiten Rang und beendete die Startrunde sogar als Führender. Die nächsten Runden überquerte er als Dritter die Linie, bevor er sich wieder auf den zweiten Rang verbesserte. Bald konnte er sich mit zwei weiteren Fahrern absetzen und kämpfte bis vier Runden vor Ende um den Sieg. Dann konnte Philipp das Tempo nicht mehr halten und verwaltete seinen Vorsprung zu den Verfolgern. Nach 18 Runden überquerte er als Dritter die Ziellinie. Auch beim zweiten Rennen startete der 25-jährige sehr gut und konnte wiederum in der ersten Runde die Führung übernehmen. Diese konnte er fünf Runden lang verteidigen. Im Anschluss setzte er sich mit dem Führenden von den Verfolgern ab. Wiederum kämpfte er bis ins letzte Renndrittel um den Sieg, als er abermals zurückstecken musste. Trotz Problemen mit Vibrationen am Hinterrad, konnte er seinen zweiten Platz knapp ins Ziel bringen. Mit dem fünften Podium sicherte er auch den dritten Rang in der Gesamtwertung ab. Die nächste Veranstaltung findet in zwei Wochen im Tschechischen Most statt.

 

Philipp Öttl zur Veranstaltung in Assen:

„ Trotz der langen Pause war ich vom ersten Training an konkurrenzfähig. Darüber war ich sehr erleichtert. Die Platzierung am Freitag war in Ordnung, jedoch hat mich der Rückstand beunruhigt. Nach dem Qualifying wusste ich, dass ich zumindest um das Podium kämpfen konnte. Ich musste mindestens bis ins letzte Renndrittel den Anschluss halten, um im Anschluss den Vorsprung zu verwalten. Das ist mir gut gelungen. Mehr war mit unseren Paket nicht möglich. Auch im zweiten Rennen war meine Strategie ähnlich. Doch dieses Mal ließ mein Hinterreifen im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich mehr nach. Zum Glück hatte ich genügend Vorsprung, durch das hohe Anfangstempo. Ansonsten bin ich mit dem Wochenende sehr zufrieden. Nach einer kurzen Pause, freue ich mich auf das Rennen in Most.“

Rückkehr der Supersport WM nach Assen

Nach einer sechswöchigen Sommerpause wird am 23.-25. Juli die Supersport Weltmeisterschaft fortgeführt. Die vierte Veranstaltung findet auf dem 4,5 Kilometer langen TT Circuit Assen in den Niederlanden statt. Nach einer Corona bedingten Pause im Vorjahr, sind dieses Jahr 35.000 Zuschauer auf den Tribünen Plätzen zugelassen. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die Strecke sehr gut. 2009 hat er dort sein erstes Rennen im ADAC Junior Cup gewonnen. Seit dem hat er bis 2018 jedes Jahr ein Rennen in Assen bestritten. Mit dem Supersport Motorrad fährt er dort erstmals. Nach sechs Rennen liegt der Kawasaki Fahrer auf dem vierten Gesamtrang. Drei Rennen hat er bereits auf dem Podium beendet.

 

Philipp Öttl vor dem Rennen in Assen:

„Ich freue mich schon sehr auf Assen, auch wenn ich dort noch keine Erfahrungen mit stärkeren Motorrädern habe. Aber das sollte mich nicht zu stark beeinträchtigen. Die Pause war sehr lange, doch jetzt folgen sehr viele Rennen, zum Teil im wöchentlichen Rhythmus. Ich habe in den letzten Wochen gut trainiert und bin Fit für den zweiten Teil der Saison. Meine Zielsetzung ist nach wie vor die Saison unter den besten Drei zu beenden.“

Zwei harte Rennen für Philipp Öttl in Misano

Die dritte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand auf dem Circuito Marco Simoncelli in Misano an der Adria Küste statt. Für das Team Kawasaki Puccetti Racing von Philipp Öttl war es das Heimrennen. An allen drei Veranstaltungstagen war das Wetter sommerlich heiß. Das erste Training am Freitag begann für den 25-jährigen mit einen Sturz nach nur wenigen Runden. Sein Team konnte jedoch die Kawasaki reparieren und Philipp ging für die letzten Minuten wieder auf die Strecke. Am Nachmittag konzentrierte er sich auf die Rennabstimmung und Reifenwahl. In der kombinierten Zeitenliste schloss er die Freien Trainings auf den elften Rang ab. Im Zeittraining qualifizierte er sich für den siebten Startplatz, nur 0,2 Sekunden hinter der Bestzeit. Das erste Rennen am Samstag Nachmittag war nicht einfach. Zu Beginn fehlte dem Kawasaki Werksfahrer das Gefühl bei den hohen Temperaturen und er verlor zwei Plätze und den Anschluss an die Spitze. Im weiteren Rennverlauf passte er seinen Fahrstil besser an und konnte sich noch auf den sechsten Rang verbessern. Auch der Start zum zweiten Rennen misslang. Nur Rang 12 nach der ersten Rennrunde. Doch dann kämpfte sich Philipp innerhalb sechs Runden auf den achten Rang. Wegen eines Sturzes musste das Rennen abgebrochen werden und wurde über die restliche Distanz neu gestartet. Dieses Mal war der Ainringer nach erneut schlechten Start gleich schnell wie die Spitzengruppe, was jedoch nicht reichte um sie einzuholen. Nach 18 Runden überquerte er erneut auf Platz sechs die Ziellinie. Mehr war für den einzigen Deutschen Teilnehmer an diesen Wochenende nicht möglich. Nach einer fünfwöchigen Pause geht es am dritten Juli Wochenende in Assen weiter.

 

Philipp Öttl zum Rennen in Misano:

„ Nach dem guten Test im März habe ich mir in Misano mehr erwartet. Doch die Bedingungen waren Aufgrund der hohen Temperaturen komplett anders. Der Sturz gleich zu Beginn am Freitag war auch nicht hilfreich, auch wenn wir uns am Nachmittag bei einer Rennsimulation gut gefühlt haben. Der Rückstand im Qualifying war gering, aber der siebte Startplatz keine gute Ausgangslage. Ich denke mit dem sechsten Platz im ersten Rennen habe ich das maximale Ergebnis erreicht, dass mit unseren Paket möglich war. Am Sonntag habe ich mich besser auf die Bedingungen eingestellt und wir konnten das Motorrad auch etwas verbessern. Leider waren in beiden Rennen die Starts schlecht, sodass ich meinen sechsten Rang nicht verbessern konnte. Fahrerisch war ich zufrieden. Ich musste hart kämpfen für diese Platzierung.“

Philipp Öttl freut sich auf Misano

Die dritte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Misano statt. Auf dem Circuito Marco Simoncelli hatte Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team bereits im März zwei Tage getestet. Der 25-jährige kennt die Strecke gut, da er seit 2013 dort an sechs Rennen in der Moto3 WM teilgenommen hat. Da in seiner ersten Supersport WM Saison der Lauf in Misano abgesagt wurde, ist es in dieser Kategorie sein erstes Rennen auf der 4,2 km langen Strecke an der Adria Küste. In den ersten vier Rennen erreichte der 25-jährige drei Podiumsplätze und liegt auf dem dritten Gesamtrang. An diese Leistungen will er beim Heimrennen seines Team anschließen und möglichst den Rückstand auf die beiden Erstplatzierten verringern.

 

Philipp Öttl vor dem Rennen in Misano:

„Für Misano sollten wir gut vorbereitet sein, da wir bereits beim Testen dort waren. Da hat meine Kawasaki sehr gut funktioniert und die Rundenzeiten waren konkurrenzfähig. Für mein Team ist Misano etwas Besonderes, da es ihr Heimrennen ist. Für die Meisterschaft ist es wichtig wieder zwei gute Rennen zu fahren, um meinen Spitzenplatz zu festigen und wenn möglich den Abstand etwas zu verringern.  Pirelli wird auch einen neuen Reifen bringen, den wir am ersten Trainingstag auf die Renndistanz prüfen werden. Die Strecke in Misano passt für mich gut und ich freue mich darauf.“

Zweifaches Podium für Philipp Öttl in Estoril

Nur eine Woche nach dem Auftakt der Supersport Weltmeisterschaft in Aragon, ging es weiter nach Estoril. Auf der Strecke in der Nähe von Lissabon wurde im Vorjahr das Finale Rennen veranstaltet. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team erreichte dort mit Rang zwei sein bestes Saison Ergebnis. An allen drei Veranstaltungstagen war es sonnig bei guten 20 Grad. Lediglich starker Wind beeinträchtigte die Bedingungen. Philipp zeigte in den Freien Trainings mit Rang zwei und vier eine starke Leistung. Diese bestätigte er im Zeittraining mit seinen bisher besten Startplatz in der Supersport WM. Mit Rang zwei verfehlte er die Bestzeit nur um 0.12 Sekunden. Philipp startete gut ins erste Rennen und ordnete sich als Dritter ein. Doch schnell verbesserte er sich auf Rang zwei und nach vier Runden ging er erstmals in Führung. Insgesamt führte der 25-jährige 12 der 18 Runden an. Eingangs der letzten Runde musste er sich jedoch am Ende der 1 Kilometer langen Zielgeraden überholen lassen. Der Kawasaki Fahrer versuchte vergeblich nochmals an die Spitze zu gehen. Mit 0,3 Sekunden Rückstand überquerte er als zweiter die Ziellinie. Die ersten Fünf lagen innerhalb von nur einer Sekunde. Ähnlich knapp verlief das zweite Rennen. Philipp übernahm bereits in der ersten Kurve dir Führung und hielt diese bis fünf Runden vor Rennende. Nach einen kleinen Bremsfehler fiel er auf den sechsten Rang zurück. Doch in den letzten zwei Runden kämpfte er sich wieder bis an die dritte Stelle nach vorne die er nach 18 Runden ins Ziel brachte. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf den dritten Platz. In zwei Wochen findet in Misano die dritte Veranstaltung zur WM statt.

 

Philipp Öttl zum WM Lauf in Estoril:

„Estoril war ein erfolgreiches Wochenende für uns. Erste Startreihe und zwei Podium Platzierungen sind ein sehr gutes Ergebnis. Meine Kawasaki war immer Konkurrenzfähig und das Team hat fehlerfrei gearbeitet. Die Poleposition und den ersten Sieg habe ich nur knapp verfehlt. Dennoch bin ich zufrieden, da ich im ersten Rennen keine Fehler gemacht habe. Ich habe an der Spitze das Tempo hoch gehalten, so dass meine Verfolger kaum Möglichkeiten hatten mich zu überholen. Beim zweiten Rennen habe gleich nach dem Start versucht weg zu fahren. Dabei habe ich meine Reifen zu sehr beansprucht und bekam zum Rennende Probleme. Da muss ich meine Strategie in Zukunft etwas anpassen. Es freut mich, dass es dennoch ein weiteres Podium wurde und ich somit den Rückstand auf die Spitze verringern konnte. Nach zwei Rennen hintereinander freue ich mich auf ein wenig Pause um dann in Misano wieder anzugreifen.“

Philipp Öttl startet mit Podium in Aragon

Nach einer über halbjährigen Pause startete die Supersport Weltmeisterschaft am Wochenende in Aragon. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die 5,1 Kilometer lange Strecke in Alcaniz sehr gut. Seit 2012 ist er dort regelmäßig Rennen gefahren. Mit Spannung wurden die ersten Trainings erwartet, um das erste Kräfteverhältnis zu bewerten. Der 25-jährige war von Anfang konkurrenzfähig und beendete die Freien Trainings auf dem sehr guten Dritten Platz. Der WM Dritte bestätigte seine Leistung im Zeittraining wo er sich den dritten Startplatz für die  beiden Rennen sicherte. Philipp startete zum ersten Rennen sehr gut und beendete die Startrunde auf dem zweiten Rang. Zu Rennmitte verlor einen Rang. Doch dann kollidierten die Führenden und der Kawasaki Fahrer übernahm bis vier Runden vor Schluss die Führung. Doch Philipp kämpfte bereits zu Rennmitte mit nachlassenden Hinterrad Gripp. Er verlor noch zwei Ränge und beendete das Samstagrennen auf dem dritten Rang. Am Sonntag Morgen begann es zu regnen. Philipp kam auch mit diesen  Bedingungen gut zurecht und belegte im Warm Up den fünften Rang. Zum zweiten Rennen hörte der Regen auf und die Reifenentscheidungen wurden am Startplatz getroffen. Der Kawasaki Fahrer entschied sich für Intermediate Bereifung. Der Ainringer startete perfekt und übernahm sofort die Führung. Doch bereits in der ersten Runde rutschte ihm das Vorderrad weg und er kam zu Sturz. Philipp versuchte das Rennen fortzusetzen, doch war der Sturzschaden zu groß und er steuerte die Box an. Schade, denn die Reifenwahl stellte sich als die richtige heraus. Bereits am kommenden Wochenende geht es in Estoril zur zweiten Veranstaltung.

 

Philipp Öttl zum Saisonauftakt in Aragon:

„ Ich war froh, dass die WM in Aragon endlich startete. Seit letzten Dezember habe ich mich darauf vorbereitet.  Mit den Trainings und meinen dritten Startplatz war ich sehr zufrieden. Ebenso mit dem dritten Rang im  ersten Rennen. Ich wusste schon zu Rennhalbzeit, dass ich die Führung nicht bis zum Ende verteidigen konnte. Der dritte Rang war das maximale Ergebnis an diesen Tag. Als es am Sonntag regnete, habe ich versucht mich schnell an die Verhältnisse anzupassen. Das ist mir gut gelungen und ich wusste ich kann im Rennen vorne mitfahren. Mir war klar, dass ich mit den Intermediate Reifen zu Beginn aufpassen muss, bis es eine trockene Linie gibt. Die Entscheidung war richtig. Ich habe so weich Gas gegeben wie nur möglich und dennoch ist das Vorderrad weggerutscht. Darüber ärgere ich mich sehr, denn ich habe eine große Chance auf ein weiteres Top Resultat vergeben. Ich kann es nicht mehr ändern und schaue jetzt nach vorne. Es ist gut, dass wir in einer Woche in Estoril schon wieder ein Rennen haben.“

Philipp Öttl bereit für den WM Start in Aragon

Nach einer ungewöhnlich langen Pause von einen halben Jahr, startet am Wochenende in Aragon die Supersport Weltmeisterschaft. Seit dem Saison Finale in Estoril hat sich Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team intensiv auf seine zweite Saison in der Supersport WM vorbereitet. Von Dezember bis Februar war er zum Training in Spanien um seinen Fahrstiel auf der ZX6R zu perfektionieren. Nach dem der Saisonbeginn zweimal verschoben wurde, hat er sein Trainingsprogramm entsprechend angepasst. Neben einen Zweitagestest mit seinem Team in Misano, war er zuletzt noch in Aragon und Navarra. Insgesamt hat der 25-jährige auf acht Rennstrecken trainiert und getestet. Das Motorland Aragon kennt Philipp sehr gut. Auf der Anspruchsvollen fünf Kilometer langen Strecke hat Philipp seit 2012 jedes Jahr ein Rennen bestritten. Seine beste Platzierung war ein dritter Rang im Vorjahr. Insgesamt treten 29 Fahrer aus 17 Nationen in der Supersport Klasse an. Es wird eine spannende Saison erwartet, da es sehr viele Favoriten gibt. Nach dem dritten Platz im Vorjahr zählt auch Philipp zu den besten Fahrern. Bei Kawasaki ist der einzige Deutsche Teilnehmer die Nummer Eins.

 

Philipp Öttl:

„ Ich freue mich sehr auf das erste Rennwochenende, da ich bin gut vorbereitet bin. Die Strecken in Aragon und eine Woche später in Estoril gefallen mir sehr gut. Ich habe viele Runden auf meiner Kawasaki ZX6R zurückgelegt und kenne es in allen Details. Das einzige was mir fehlt, waren ausreichend Tests mit dem Rennmotorrad. Da konnte ich nur in Misano und Mugello fahren. Wenn es uns gelingt eine perfekte Abstimmung für die jeweilige Strecke zu erarbeiten, können wir erfolgreiche Rennen haben. Nach der langen Pause wird es Zeit wieder in den Wettbewerb zu starten.“

Philipp Öttl gewinnt beide Rennen in Mugello

Als Vorbereitung zur Supersport Weltmeisterschaft nahm das Team Kawasaki Puccetti am ersten Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Mugello teil. Bereits am Donnerstag konnte Philipp Öttl seine Kawasaki ZX6R in drei Session testen. Am Freitag überzeugte er im Freien- als auch im ersten Zeittraining mit der Bestzeit. Sechs weitere Fahrer aus der WM nutzten ebenfalls die Trainingsmöglichkeit. Am Samstag verbesserte er sich im zweiten Zeittraining erneut und bestätigte den ersten Startplatz für die beiden Rennen. Beim ersten Lauf überzeugte der Kawasaki Fahrer mit konstanten Rundenzeiten und konnte sich zum Rennende deutlich absetzen. Somit konnte er die Erwartungen voll erfüllen und verbesserte auch den Rundenrekord von Weltmeister Andrea Locatelli aus dem Vorjahr. Im zweiten Rennen verbesserte er den Rundenrekord um weitere 0,3 Sekunden und konnte das Rennen deutlich gewinnen. Die Renndistanz bewältigte er in sechs Sekunden weniger als am Samstag. Vor dem WM Start im Mai in Aragon ist noch ein weiterer Test geplant.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Mugello:
„Das Qualifying verlief sehr gut und ich hatte Spaß bei den Rennen. Es war ein gutes Training, da das Adrenalin des Rennens vorhanden war und das Team wieder mit all dem Stress und dem Geist der Rennen arbeitet. Dies wird vor der Eröffnungsrunde sehr nützlich sein. Beim Rennen am Samstag habe ich einige Runden damit verbracht, in den richtigen Rhythmus zu kommen, auch weil es starken Wind gab, der mich störte. Aber dann fand ich ein gutes Tempo und konnte mich von meinen Rivalen lösen. Am Sonntag lief es besser. Ich habe sofort ein sehr gutes Gefühl mit meinem Motorrad gefunden und konnte während des gesamten Rennens das Tempo hoch halten. Über das Ergebnis bin ich sehr froh, zwei Rennen absolviert zu haben und ich denke, damit bin ich für die Weltmeisterschaft gut vorbereitet. “

Philipp Öttl fährt Rennen in Mugello als Test

Als weitere Vorbereitung für die Supersport Weltmeisterschaft nimmt das Team Kawasaki Puccetti Racing kommendes Wochenende am ersten Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Mugello teil. Bereits vergangen Saison nutzt man den Lauf in Misano, um sich an den Ablauf eines Rennwochenendes wieder reinzuarbeiten. Es ist nicht nur ein spezieller Test für die Fahrer, sondern für das gesamte Team, um optimal abgestimmt die WM im Mai zu beginnen. Philipp kennt die 5,4 Kilometer lange, anspruchsvolle Strecke aus seinen Jahren in der Motorrad WM. Letztmals war er 2019 in der Moto2 Klasse auf dem Kurs in der Toskana. Die Trainings beginnen bereits am Donnerstag und am Wochenende werden zwei Läufe ausgetragen. Neben den Fahrern zur Italienischen Meisterschaft nehmen auch sechs WM Fahrer die Trainingsmöglichkeit wahr.

 

Philipp Öttl vor dem Rennen in Mugello:

„Ich freue mich darauf nach zwei Jahren wieder ein Rennen in Mugello zu fahren. Ich bin dort schon mit der Moto3 und Moto2 gefahren, jedoch noch nie mit einer 600er Supersport. Das Wetter wird hoffentlich gut sein, da wir das Rennwochenende als Test nutzen und viel zu probieren haben. Einiges Neues, aber auch ein Rücktest was wir bereits in Misano verglichen haben. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder ein Rennen zu fahren. Die Pause war doch ungewöhnlich lange. Die Meisterschaft ist sehr stark, mit vielen schnellen Fahrern. Das konnte ich bereits im Vorjahr sehen. Doch wichtiger als das Resultat, ist für mich das perfekte Gefühl für meine Kawasaki zu entwickeln.“

Erfolgreicher erster Team Test für Philipp Öttl in Misano

Montag, Dienstag dieser Woche konnte Philipp Öttl erstmals mit seinen Team Kawasaki Puccetti Racing gemeinsam testen. Auf dem Circuito Marco Simoncelli in Misano legte Philipp bei guten Bedingungen 113 Runden auf seiner neuen ZX6R zurück. Der Ainringer war von Beginn an schnell und führte die Zeitenliste über zwei Tage ununterbrochen an. Das Team testet verschiedene Gabeln, arbeitete an der Motorbremse und probierte für Pirelli neue Vorderreifen. Der Kawasaki Werksfahrer überzeugte vor allem durch konstant schnelle Rundenzeiten. Den Rundenrekord unterbot er um eine halbe Sekunde. Der nächste Test für das Team ist die Teilnahme an der Italienischen Meisterschaft in Mugello im April. Der Saisonauftakt zur Weltmeisterschaft findet am dritten Mai Wochenende in Aragon statt.

 

Philipp Öttl über seinen ersten Team Test in Misano:

„ Das waren für mich und mein Team zwei wichtige Test Tage hier in Misano. Erstmals konnte ich die neue ZX6R testen und nach der Pause wieder mit dem Team arbeiten. Das hat gewohnt perfekt einen sehr guten Job gemacht und wir hatten keine Probleme. Wichtig war meine Konstanz, was für die Rennen ausschlaggebend ist. Jetzt bereite ich mich weiter zuhause vor und freue mich auf meinen nächsten Einsatz in Mugello.“

Philipp Öttl schließt Saisonvorbereitung in Spanien ab

Seit letzten Dezember war Philipp Öttl zu monatlichen Trainingsblöcken von jeweils zwei bis drei Wochen in Spanien. Dabei hat er auf den Strecken von Ribera, Valencia, Almeria und Jerez viele Runden mit seiner Kawasaki ZX6R gedreht. Dazu kam Supermoto und Mountainbike Training. Zum zweiten Mal hat er dieses intensive Wintertraining in Spanien durchgeführt. Dabei war seine Basis immer auf der Strecke in Chiva. Bei seinen dritten Trainingsaufenthalt hat er in Valencia und Almeria trainiert. Wie schon in den beiden Monaten zuvor, hatte er auch im Februar gutes Wetter und hervorragende Trainingsbedingungen. In Valencia standen neben dem  Training auch Tests mit verschiedenen Federungskomponenten auf seinen Plan. Auch viele starke Fahrer aus allen Weltmeisterschaftsklassen nutzten die Trainingsmöglichkeit. Somit hatte der Kawasaki Fahrer bezüglich Rundenzeiten immer eine Referenz. Mitte März testet der 24-jährige erstmals mit seinen Team Kawasaki Puccetti Racing. In Misano hat er zwei Tage die Möglichkeit sein neu aufgebautes Rennmotorrad zu testen und mit seinem Team an der Abstimmung zu arbeiten. Nach dem das erste Rennen zur Weltmeisterschaft in Assen verschoben wurde, soll der Saisonauftakt am 8./9. Mai in Estoril in Portugal stattfinden. 

 

Philipp Öttl über seine Wintervorbereitung in Spanien:

„ Die beiden finalen Trainings in Valencia und Almeria waren sehr gut. Das Wetter war perfekt und ich konnte mit vielen schnellen Fahrern trainieren. Meine Rundenzeiten waren sehr konkurrenzfähig und konstant. Damit bin ich gut für den ersten  Test mit meinem Team in Misano vorbereitet. Jetzt freue ich mich auf die nächsten zwei Wochen zu hause. Hauptsächlich werde ich mit dem Rad trainieren und auch Motocross steht auf dem Programm.“

Weiteres gutes Training von Philipp Öttl in Spanien

Kurz vor Weihnachten ist Philipp Öttl von seinen ersten Trainingsaufenthalt in Valencia nach Hause zurückgekehrt. Nach zwei Wochen Pause ging es am 10. Januar für die weitere Saisonvorbereitung wieder nach Spanien. Zuerst stand ein dreitägiges Training in Jerez auf dem Programm. Bei perfekten Bedingungen konnte er ausreichend viele und schnelle Runden auf seiner Kawasaki ZX6R zurücklegen. Dabei erzielte er mit seinem Trainingsmotorrad die gleichen Rundenzeiten wie im Vorjahr mit seinem Rennmotorrad. Als nächstes trainierte der Ainringer in Almeria. In einer Trainingsgruppe mit Fahrern aus der Moto3 und Moto2 WM hatte er sehr starke Trainingspartner. Der 24-jährige kam bald mit der für ihn neuen Strecke zurecht und überzeugte auch in Almeria mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten. Die weitere Zeit verbrachte er mit Supermoto Training in Chiba und abwechslungsreichen Mountenbike Touren. Nach knapp drei Wochen war sein zweiter Trainingsaufenthalt in Spanien zu Ende. Mitte Februar geht es dann mit den finalen Trainingseinsätzen in Valencia weiter, bevor es im März erstmals mit dem kompletten Team und seinen Rennmotorrad zum Testen geht.

 

Philipp Öttl über sein Training in Spanien:

„Auch mein zweites Training in Spanien was sehr gut. Es war nicht ganz so warm wie im Dezember. Dennoch konnten wir an den Trainingstagen ausreichend Runden fahren. Sehr hilfreich war, dass Francisco Martinez aus dem Moto3 Team meines Vaters, mir als Mechaniker geholfen hat. Er wohnt in Almeria und war bei allen Rennstrecken Trainings mit dabei. Das hat die Qualität meines Trainings enorm gesteigert. Auch das Training in Jerez war von Bike Promotion Corona konform perfekt organisiert. In Almeria hat es Spaß gemacht mit Aron Canet, Tiro Rabatt, Toni Arbolino, Jorge Martin, Xavier Fores und einigen Fahrern aus der Moto3 WM zu trainieren. Jetzt freue ich mich auf die Zeit zuhause um dann den letzten Teil meines Wintertrainings vorzubereiten.“

Philipp Öttl beginnt mit Saisonverbereitung

Aufgrund der guten Erfahrungen aus dem letzten Winter, entschied sich Philipp auch für die anstehende Saisonvorbereitung wieder in Valencia zu trainieren. Dort kann er auf mehrere Strecken in verschiedenen Disziplinen trainieren. Am 8. Dezember machte er sich auf den Weg und bereits zwei Tage später nahm er das Training auf. Nach der fast zweimonatigen Pause, seit dem WM Finale in Estoril war es wichtig, wieder ein gutes Gefühl für die Motorräder aufzubauen. Das gelang dem 24-jährigen sehr schnell. Egal ob mit seiner Kawasaki ZX6R Supersport, oder mit der KX450 Supermoto. Die Rundenzeiten waren auf sehr hohen Niveau. Zwischendurch gab es immer wieder Einheiten mit dem Mountainbike. Insgesamt war er sechs Tage auf der Rennstrecke unterwegs.  Auch das Wetter war perfekt für lange Trainingstage. Nach einer zweiwöchigen Pause zu Weihnachten in der Heimat, wird er Anfang Januar wieder nach Spanien zurückkehren um sich weiter perfekt auf seine zweite Saison in der Supersport Weltmeisterschaft vorzubereiten.

 

Philipp Öttl zur Saisonvorbereitung:

„Für diesen Winter habe ich eine Trainingsgemeinschaft mit Patrick Hobelsberger beschlossen. Wir sind diese Saison zusammen in der Supersport WM gefahren und werden die meiste Zeit zusammen trainieren. Er hat auch seinen Mechaniker Christoph mit dabei, der auch bei mir mithilft. Das ist ein großer Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr, wo ich alles selbst machen musste. Wir sind ein sehr gutes Trio, dass sich gegenseitig unterstützt. Das Wetter war wirklich gut. Oft sind wir im Dunkeln am Morgen aufgebrochen und erst abends wieder zurückgekehrt. Es hat viel  Spaß gemacht und das Gefühl auf dem Motorrad war sehr gut. Jetzt freue ich mich auf die Zeit zuhause, aber auch auf das Training im Januar. Dann werde ich auch in Valencia und Jerez auf den Grand Prix Strecken trainieren.“

World Supersport Kalender 2021

Der Motorrad Weltverband FIM und Promoter Dorna haben den vorläufigen Kalender der Supersport Weltmeisterschaft veröffentlicht. Insgesamt sind es zwölf Veranstaltungen. Die Saison beginnt vom 23.-25. April in Assen in den Niederlanden. Zwei Termine sind im Mai geplant. Estoril in Portugal und das Motorland Aragon in Spanien. Am Wochenende vom 11.-13. Juni kehrt die Meisterschaft nach Italien zurück, wo in Misano die vierte Veranstaltung ausgetragen wird. Die Sommerpause wird sehr lange sein, da erst Anfang September auf der Rennstrecke in Magny Cours in Frankreich die WM fortgesetzt wird. Zwei weitere Rennen finden in diesen Monat in Barcelona und Jerez statt. Die achte Rund ist für Anfang Oktober auf dem Autodromo do Algarve in Portugal geplant. Das wird wahrscheinlich die letzte europäische Runde sein. Tatsächlich enthält der Kalender vier weitere Veranstaltungen, von denen drei außerhalb Europas vergeben werden. Die neunte Runde findet auf dem San Juan Villicum Circuit in Argentinien statt. Von Südamerika zieht der World SSP Zirkus weiter nach Indonesien, wo vom 12.-14. November auf dem brandneuen Mandalika International Street Circuit in Lombok gefahren wird. Das vorletzte Rennen soll auf der Traditionsstrecke in Phillip Island stattfinden, während die zwölfte Veranstaltung noch zu vergeben ist.

Die Weltmeisterschaft von Philipp Öttl in Zahlen

Insgesamt umfasste die verkürzte Saison acht Veranstaltungen. Außer beim Auftakt in Australien wurden an jedem Wochenende zwei Rennen ausgetragen. Dieses Format ist auch für die kommende Saison geplant. Philipp hatte bei den 15 Rennen nur einen Ausfall. Dies passierte gleich beim Saisonauftakt in Australien, als der 24jährige an vierter Stelle liegend stürzte. Nur zwei weitere Fahrer wiesen die gleiche Konstanz auf. Nur einen Fahrer gelang es in allen Rennen zu punkten. Viermal schaffte er es auf das Podium. Schon bei seinen zweiten Supersport-WM Rennen schaffte er in Jerez als Dritter den Sprung aufs Podium. Zwei weitere dritte Plätze folgten in Barcelona und Aragon. Sein bestes Resultat erreichte er beim Saisonfinale in Estoril mit dem zweiten Rang. Außer beim Regenwochenende in Magny Course startete er immer in den ersten zwei Startreihen. In Jerez, Aragon und Estoril aus der ersten Reihe. Seinen besten Startplatz erreichte Philipp mit Rang zwei in Aragon. In der Gesamtwertung startete der Kawasaki Pilot mit den ersten Punkten in Jerez auf Rang acht. Ab der dritten Veranstaltung festigte er den fünften Platz. Zu Saisonmitte war er konstant auf der vierten Position. Nach dem letzten Rennen in Estoril, verbesserte er sich in einem spannenden Finale noch auf dem dritten Rang der WM Gesamtwertung. Philipp und sein Französischer Team Kollege Lucas Mahias sicherten Kawasaki Puccetti Racing den ersten Platz in der Teamwertung der Weltmeisterschaft.

 

Philipp Öttl zu seiner ersten Supersport WM Saison:

„Mit meiner ersten Saison in der Supersport WM war ich sehr zufrieden. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Verhältnis mit dem Team. Das ist etwas sehr wichtiges. An die Kawasaki ZX6R habe ich mich schnell gewöhnt und kam in der neuen Kategorie sofort gut zu recht. Leider konnte ich aufgrund der verkürzten Saison nicht alle neuen Strecken, wie Donington oder Imola kennenlernen. Das hätte mir für meine zweite Saison auf jeden Fall genützt. Mein Team hat sehr gut gearbeitet. Es gab keine technischen Defekte, oder Ausfälle. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Das wollen wir dann in unserer zweiten gemeinsamen Saison schaffen.“

Philipp Öttl ist WM -Dritter

Das Finale der Supersport Weltmeisterschaft fand in Estoril statt. Die Rennstrecke in Portugal ist 30 km von Lissabon entfernt und war zuletzt 1993 Austragungsort. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team war letztmals 2012 in Estoril und hat dort beim Red Bull MotoGP Rookies Cup Rennen den zweiten Platz belegt. Der 24-jährige lag nach 13 Rennen auf Rang vier der Gesamtwertung. Der Ainringer hatte noch die Möglichkeit sich auf den dritten Rang zu verbessern. Dafür musste er 15 Punkte aufholen. Die Bedingungen in Estoril waren mit sonnigen 20 Grad sehr gut. Am ersten Trainingstag lief es wegen einiger technischer Probleme nicht rund und es reichte nur für den neunten Rang. Doch Am Samstag Morgen überzeugte der Kawasaki Fahrer mit einer überragenden Bestzeit. Diese Leistung bestätigte Philipp im Zeittraining, wo er sich auf seiner letzten Runde noch mit Rang drei in die erste Startreihe schob. Im Anschluss fand am Samstag bereits das erste Rennen statt. Philipp startete schlecht und fiel auf Rang sechs zurück. Doch dann fuhr er innerhalb von drei Runden auf den vierten Rang mit Anschluss an die Spitze. Jedoch wurde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen und kurze Zeit später erneut gestartet. Dieses mal klappte sein Start und er war gleich auf der dritten Position. Nur zwei Runden später verbesserte er sich auf den zweiten Rang. Er versuchte den führenden einzuholen doch der Abstand blieb bis ins Ziel konstant eine Sekunde. Den zweiten Rang konnte er mit einer halben Sekunde Vorsprung verteidigen. Damit verringerte er den Rückstand zum Gesamtdritten auf zwei Punkte. Das zweite Rennen am Sonntag war das spannendste der ganzen Saison. Acht Fahrer kämpften um den Sieg. Philipp startete wieder gut und war sofort zweiter. Mehrmals übernahm er die Führung und war nie schlechter als auf Platz drei. Der Ainringer wollte das Finale unbedingt mit einen Sieg abschließen. Auch in der letzten Runde führte er die Gruppe an. Zu zweit nebeneinander ging es in die erste Kurve. Dabei wurde Philipp abgedrängt und er rutschte auf den fünften Rang zurück. Leider konnte er seine Position in den letzten Kurven nicht mehr verbessern. Doch die entscheidenden drei Punkte in der WM konnte er aufholen und schloss seine erste Saison in der Supersport Weltmeisterschaft auf den hervorragenden dritten Gesamtrang ab.

 

Philipp Öttl:

„ Es war ein sehr gutes Wochenende in Estoril. Am Freitag hatten wir etwas Probleme, die wir aber alle lösen konnten. Das hat sich dann im dritten Training mit der Bestzeit bestätigt. Auch die letzte Runde im Qualifying war sehr stark. Im ersten Rennen habe ich mit Platz zwei eine gute Ausgangslage für den Sonntag geschaffen. Im Finalen Rennen habe ich nicht geschaut was mein Konkurrent um den dritten Gesamtrang macht, sondern habe versucht zu gewinnen. Als ich dann in der letzten Runde von eins auf fünf zurückfiel, wusste ich nach dem Zieleinlauf nicht, ob es gereicht hat. Erst im Parc Ferme hat mich mein Team informiert. Diesen Moment möchte ich nutzen, um allen zu danken, die nach der schwierigen letzten Saison mich weiter unterstützt haben und diesen Erfolg erst möglich machten. Mein Team Kawasaki Puccetti hat mein Motorrad immer perfekt vorbereitet und ich hatte eine geniale Mannschaft, mit der ich super arbeiten konnte. Allen nochmals ein großes Dankeschön.“

Philipp Öttl strebt dritten WM Rang beim Finale in Estoril an

Am kommenden Wochenende findet in Estoril das Finale der Supersport Weltmeisterschaft statt. Die Rennstrecke in Portugal ist 30 km von Lissabon entfernt und war zuletzt 1993 Austragungsort. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team war letztmals 2012 in Estoril und hat dort beim Red Bull MotoGP Rookies Cup Rennen den zweiten Platz belegt. Der 24-jährige liegt nach 13 Rennen auf Rang vier der Gesamtwertung. Theoretisch haben noch sechs Fahrer die Möglichkeit den begehrten dritten Rang zu erreichen. Philipp liegt 15 Punkte zurück und hat einen Vorsprung von 12 Punkten auf seinen nächsten Verfolger.

 

Philipp Öttl vor dem Event in Estoril:

„Meine Streckenkenntnisse liegen zwar schon einige Jahre zurück, doch das sollte mich nicht daran hindern, ein gutes Ergebnis zu erreichen. Mein Ziel ist der dritte WM Rang, denn ich habe bereits fünf Meisterschaften auf den undankbaren vierten Platz abgeschlossen. Das will ich dieses mal verhindern. Dafür sind zwei starke Rennen erforderlich. Im besten Fall zweimal auf dem Podium. Sollte mir das gelingen habe ich gute Chancen mich um den einen Platz zu verbessern.“

Philipp Öttl holt wichtige WM Punkte unter schwierigen Bedingungen

Die siebte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Magny Couse statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team waren die 17 Kurven der 4,4 Kilometer langen Strecke Neuland. Erstmals in dieser Saison kam er auf eine für ihn völlig neuen Strecke. Dazu kam unbeständiges Wetter. Keine einfachen Voraussetzungen um den angestrebten dritten Gesamtrang in der Weltmeisterschaft noch zu verwirklichen. Die Trainings fanden alle im Nassen statt. Philipp lernte die Strecke unter diesen Bedingungen immer besser kennen und belegte in den drei Freien Trainings die Ränge 12, 11 und 8. Doch gerade im wichtigen Qualifying waren am Ende mit einer schmalen trockenen Spur ganz andere Voraussetzungen. Philipp konnte für diese Bedingungen nicht das richtige Gefühl aufbauen und musste sich mit den 18. Startplatz für die beiden Rennen zufrieden geben. Zum ersten Rennen gelang Philipp ein guter Start und er verbesserte sich auf die 14. Position. Der Kawasaki Fahrer fand einen guten Rhythmus und war bei Rennhalbzeit bereits auf dem achten Rang. Doch in den letzten Runden bekam er Probleme mit seinem Helmvisier und die Sicht war beeinträchtigt. So verlor er allein in den letzten beiden Runden vier Ränge und kam auf den enttäuschenden 14. Platz ins Ziel. Auch der Sonntag war verregnet. Philipp beendete die Startrunde des zweiten Rennens auf dem 14. Rang. Verbesserte sich bis weiter auf den guten achten Platz. Dann rutschte sein direkter Konkurrent um den dritten Gesamtrang vor ihm aus und der 24-jährige nahm etwas Tempo heraus. Unter den rutschigen Verhältnissen vermied er jeden Fehler, auch wenn er dadurch einige Plätze wieder einbüßte. Nach 18 Runden passierte er auf dem elften Rang die Ziellinie und sicherte den vierten WM Rang. Beim Finale in zwei Wochen muss er 15 Punkte aufholten um noch WM Dritter zu werden. Sein direkter Verfolger liegt 12 Punkte hinter dem Kawasaki Fahrer.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Frankreich:

 

„Mein erstes Rennwochenende in Magny Cours war nicht einfach. Eine neue Strecke und Regenbedingungen erschwerten es zusätzlich. Leider habe ich das ganze Wochenende nicht das richtige Gefühl für die Bedingungen gefunden. Am Anfang waren beide Rennen ganz in Ordnung. Ich bin jeweils bis auf Rang acht vor gefahren und schaffte gute Rundenzeiten. Am Rennende musste ich jeweils zurückstecken, um wichtige Punkte zu sammeln. Ich hoffe in Estoril komme ich wieder besser zurecht. Es wird nicht einfach den Rückstand aufzuholen, aber mein Ziel ist klar der dritte Gesamtrang.“

 

 

Neue Strecke für Philipp Öttl in Magny Cours

Die siebte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Magny Couse statt. Die Rennstrecke in der Nähe von Nevers ist seit 2003 ständiger Austragungsort für das Rennen in Frankreich. Für Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team sind die 17 Kurven der 4,4 Kilometer langen Strecke Neuland. Erstmals in dieser Saison kommt er auf eine für ihn völlig neue Strecke. Der 24-jährige liegt auf dem vierten Gesamtrang in seiner ersten Supersport WM Saison. Dreimal stand er bereits als Dritter auf dem Podium. Eine weitere Verbesserung ist möglich, aber er darf sich auch gegenüber seinen Verfolgern keine Fehler leisten. In Frankreich sind erstmals wieder Zuschauer erlaubt, jedoch limitiere auf 5000 pro Tag.  Nach den beiden Rennen in Frankreich, geht es zum Saisonfinale nach Estoril in Portugal.

 

Philipp Öttl zum Rennen in Magny Cours:

„Das Rennen in Frankreich ist für meine stärksten Konkurrenten das Heimrennen. Da werde ich es als Streckenneuling nicht einfach haben. Doch ich habe mich gut vorbereitet und freue mich auf die Herausforderung. Ich hoffe wir haben konstante Bedingungen, sodass ich viele Runden im Training zurücklegen kann. Natürlich müssen wir auch mit unterschiedlichen Wetter um diese Jahreszeit rechnen. Mein Team hat zum Glück viel Erfahrung und somit hoffe ich, dass wir schnell eine passende Abstimmung für meine Kawasaki finden.“

Philipp Öttl in Barcelona zurück auf dem Podium

Die sechste Veranstaltung der Supersport Weltmeisterschaft wurde in Barcelona ausgetragen. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und war erstmals Austragungsort für die Rennen im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kannte die 4,6 km lange Strecke aus seinen Einsätzen in der Moto3 Weltmeisterschaft. Der erste Trainingstag verlief für Philipp sehr gut. Er verfehlte die Bestzeit nur um 0,2 Sekunden und platzierte sich auf den dritten Rang. Im Qualifying konnte er die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Dennoch platzierte er sich mit Rang sechs für die zweite Startreihe. Das erste Rennen war verrückt. Philipp startete sehr gut und zeigte starke  Überholmanöver, die ihn auf dem zweiten Rang brachten. Er war komfortabel auf Podiumskurs. Es ging um Rang zwei oder drei. Der Vorsprung auf den vierten betrug bereits drei Sekunden. Dann setzte starker Regen ein. Es herrschte Chaos und Philipp fuhr, wie die meisten zum Reifenwechsel an die Box. Währenddessen wurde das Rennen wegen zu viel Wasser auf der Strecke abgebrochen. Die Runde vor dem Abbruch wurde gewertet und Philipp wurde der achte Rang „zugeteilt“. Damit konnte der Ainringer nicht zufrieden sein. Am Sonntag hatte Philipp die Möglichkeit das verlorene Podium nachzuholen. Er startet gut und bog als vierter in die erste Kurve ein. Es gelang ihm eine unglaubliche erste Rennrunde die er auf Platz eins beendete. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen in dem sechs Fahrer um die Führung kämpften. Philipp fiel nie weiter als auf Platz drei zurück. Zur Halbzeit übernahm er erneut für zwei Runden die Führung. Im Endspurt konnte er nicht mehr ganz das Tempo der beiden Führenden halten und sicherte sich nach 30 Minuten sein drittes Podest in dieser Saison. Damit festigte er seinen vierten Gesamtrang. Das vorletzte Rennen findet in zwei Wochen in Magny Cours in Frankreich statt.

 

Philipp Öttl nach dem Wochenende in Barcelona:

„ Mit dem Freitag Training war ich sehr zufrieden. Auch das erste Rennen verlief zu Beginn perfekt. Ich hatte mich für den weichen Hinterreifen entschieden und diese Wahl schien die richtige zu sein. Leider hat der Regen das sichere Podium verhindert. Eigentlich hätte früher abgebrochen werden müssen, denn selbst mit Regenreifen war es nicht mehr möglich zu fahren. Das zweite Rennen war kein einfacher Job. Die erste Runde war unglaublich. Ich konnte sechs Positionen gut machen und die Führung übernehmen. Es waren spannende Zweikämpfe und in Führung zu sein ist immer eine schöne Sache. Ich bin sehr glücklich über das Podium, dass ich in den beiden vorherigen Rennen unglücklich verpasst habe. Vielen Dank auch an mein Team. Meine Kawasaki war an diesen Wochenende sehr konkurrenzfähig.“

Philipp Öttl fährt zuversichtlich nach Barcelona

Am kommenden Wochenende findet in Barcelona die sechste Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft statt. Die Rennstrecke in Montmelo, ist 20 km von Barcelona entfernt und erstmals Austragungsort für die Rennen im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team liegt nach neun Rennen auf dem vierten WM Rang. 19 Punkte trennen ihn vom Dritten. Der 24-jährige kennt die 4,6 km lange Strecke aus seien Einsätzen in der Moto3 Weltmeisterschaft. Dies will der 24-jährige nutzen, um in der Gesamtwertung weiter aufzuschließen.

 

Philipp Öttl vor der Veranstaltung in Barcelona:

„Nach einer Woche Pause freue ich mich auf das nächste Rennen in Barcelona. Es ist die letzte Strecke im diesjährigen Kalender, wo ich bereits Erfahrungen sammeln konnte. Die nächste Strecke in Magny Course ist für mich neu und meine Erfahrungen in Estoril liegen schon acht Jahre zurück. Darum will ich die Chance nützen um möglichst viele Punkte in den beiden Rennen in Montmelo zu sammeln. Diese sollte auch meiner Kawasaki gut liegen.“

Philipp Öttl verfehlt weiteres Podium nur knapp

Die fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand als Doppel Event in Aragon statt. Vor einer Woche wurden am gleichen Ort bereits die Rennen sechs und sieben ausgetragen. An diesem Wochenende kehrte der Spanische Sommer mit Temperaturen über 30 Grad zurück. Auch der Wind blies nicht mehr so stark, sodass die Rundenzeiten auf der anspruchsvollen Strecke in der Nähe von Alcaniz abermals verbessert wurden. Aber auch die Abstimmung musste auf die höheren Asphalt Temperaturen von über 50 Grad angepasst werden. Nachdem Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team am Freitag noch vieles aussortieren musste, überzeugte er nach Abschluss der Freien Trainings mit dem zweiten Rang. Im Zeittraining hielt er sich zu Beginn auf dem fünften Platz. Doch dann kam der Kawasaki Fahrer auf seiner schnellsten Runde zu Sturz, als ihm das Vorderrad wegrutschte. Zum Glück ist dem 24-jährigen nichts passiert. Seine Zeit reichte immerhin noch für den sechsten Startplatz. Unter diesen Umständen war das erste Rennen nicht einfach. Erst musste er wieder etwas Vertrauen aufbauen. Nachdem er als fünfter die erste Runde beendete, verlor zuerst etwas den Anschluss. Dann stellte er sich immer besser auf die rutschigen Bedingungen ein und verfehlte nach 15 Rennrunden den vierten Rang nur knapp. Unter diesen Umständen ein respektables Ergebnis. Beim zweiten Rennen kam Philipp nicht gut vom Start weg und beendete die erste Runde auf dem siebten Platz. Doch in den folgenden vier Runden gelangen ihn sehenswerte Überholmanöver und er verbesserte sich auf die dritte Position. Von da an führte er eine sechs Fahrer starke Verfolger Gruppe bis zur letzten Runde an. Er machte taktisch alles richtig, konnte jedoch einen Angriff vor der Zielkurve nicht mehr abwehren. Philipp beschleunigte aus der Zielkurve zwar besser, musste sich jedoch um 0,03 Sekunden geschlagen geben. Leider wurde seine Leistung nicht mit dem Podium belohnt. Durch seine Konstanz konnte der Ainringer seinen vierten WM Rang festigen. Die nächste Veranstaltung findet am 20. September in Barcelona statt.

 

Philipp Öttl nach der Veranstaltung in Aragon:

„Die zweite Veranstaltung hier in Aragon war für uns schwieriger. Hauptsächlich wegen der höheren Temperaturen. Dennoch hätte ich beinahe ein weiteres Podium geschafft. Der Sturz in Qualifying kostete Vertrauen und das musste beim Samstag Rennen erst wieder zurückkommen. Dies gelang mir im Rennverlauf gut und ich verpasste den vierten Rang nur knapp. Am Sonntag waren wir konkurrenzfähiger und ich konnte wieder um das Podium kämpfen. Ich spielte meine Stärken in den schnellen Kurven aus und konnte die Gruppe hinter mir halten. Gegen den Abgriff vor der letzten Kurve aus dem Windschatten konnte ich nichts machen. Leider ist der vierte Gang erst beim zweiten Schaltwechsel reingegangen. Das war die Entscheidung. Sonst wäre ich um eine Winzigkeit vorne gewesen.“

Weiteres Podium für Philipp Öttl in Aragon

Die vierte Veranstaltung mit den Rennen sechs und sieben zur Supersport Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Aragon statt. Es ist das einzige Doppel Event im diesjährigen Kalender, da in der kommenden Woche gleich die nächsten beiden Rennen auf der anspruchsvollen Strecke in der Nähe von Alcaniz stattfinden. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die fünf Kilometer lange Strecke sehr gut. Erstmals hat er dort  2012 in der Spanischen Meisterschaft teilgenommen. Später sammelte er gute Erfahrungen beim jährlichen Grand Prix. Das ganze Wochenende gab es schönes Spätsommer Wetter, auch wenn es am Morgen noch frisch war und  ständig starker Wind wehte. Am ersten Trainingstag musste Philipp noch einiges aussortieren und dennoch schloss er den Freitag auf Rang fünf ab. Am Samstag steigerte er sich um 1,3 Sekunden und erreichte den dritten Rang nach den Freien Trainings. Im Zeittraining verbesserte er sich um weitere 0,7 Sekunden und qualifizierte sich sensationell für den zweiten Startplatz. Im Samstagsrennen startete er sehr gut und beendete die erste Runde auf der zweiten Position. Am Anfang gab es viele Positionswechsel, sodass Philipp kurzzeitig auf den fünften Platz zurück fiel.  Als er sich wieder auf den dritten Rang nach vorne kämpfte, war schon eine Lücke von knapp 2 Sekunden auf die Führenden. Schnell konnte er den Rückstand auf eine Sekunde reduzieren, doch dann blieb der Abstand bis Rennende gleich. Der 24-jährige konnte sich mit seinem Kawasaki Team über das zweite Podium in dieser Saison freuen. Der Start zum Sonntags Rennen war nicht optimal und Philipp beendete die Start Runde auf dem vierten Rang. Bis kurz vor Rennende kämpfte der Ainringer in einer Vier Fahrer Gruppe um den zweiten Rang. Doch drei Runden vor Schluss verlor er den Anschluss und musste sich mit dem fünften Rang zufrieden geben. Dennoch zeigte sich der Kawasaki Fahrer nicht unzufrieden. In der Gesamtwertung hat er sich um einen Rang auf Platz vier verbessert und den Rückstand auf den Dritten auf 10 Punkte reduziert. Philipp wird nach einer kurzen Pause mit seinem Team alles analysieren, um am kommenden Wochenende wieder erfolgreich zu sein.

 

Philipp zum Wochenende in Aragon:

„Mit dem ersten Wochenende in Portimao bin ich zufrieden. Vor allem mit dem Qualifying und dem Podium am Samstag. Am Freitag haben wir noch aussortieren müssen, doch ab dem dritten Freien Training am Samstag Vormittag  waren wir sehr stark. Obwohl ich mir für Sonntag nochmals eine Steigerung vorgenommen habe, war es kaum möglich besser als Fünfter zu werden. Ich konnte zwar lange in der Gruppe um Platz zwei mithalten, aber über die Distanz konnte ich das Tempo nicht halten. Jetzt müssen wir die Daten analysieren um in der kommenden Woche möglichst noch stärker zu sein.“

Doppelveranstaltung für Philipp Öttl in Aragon

Die vierte und fünfte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft findet am letzten August- und ersten September Wochenende in Aragon statt. Es ist das einzige Doppel Event im neuen Kalender. Somit finden innerhalb einer Woche vier Rennen auf der anspruchsvollen Strecke in  der Nähe von Alcaniz statt. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team kennt die fünf Kilometer lange Strecke sehr gut. Erstmals hat er dort  2012 in der Spanischen Meisterschaft teilgenommen. Später sammelte er gute Erfahrungen beim jährlichen Grand Prix. Nach fünf Rennen liegt der 24-jährige auf dem fünften Gesamtrang. Nach seinem Podium in Jerez und einen etwas schwierigeren Wochenende in Portimao will der Kawasaki Werksfahrer wieder ganz vorne mitfahren um in der Tabelle weiter Punkte gutmachen.

 

Philipp Öttl vor der Doppelveranstaltung in Aragon:

„Nach der Pause hatten wir gleich drei Veranstaltungen hintereinander. Da war die zweiwöchige Pause jetzt ganz gut. Aber jetzt freue ich mich auf Aragon. Im Vergleich zu Portimao, habe ich dort viel mehr Streckenkenntnisse. Das sollte mir und meiner Kawasaki entgegenkommen. Ich habe mich gut vorbereitet und freue mich wieder mit meinem Team zu arbeiten.“

Kalender Up Date

Wie schon zu erwarten, wurde das für Anfang November datierte Rennen in Misano abgesagt. Dafür rückt als Saisonfinale ein zweites Rennen in Portugal nach. Am 18. Oktober ist in Estoril die achte Veranstaltung geplant. Erst zweimal wurde dort ein Rennen zur Supersport WM ausgetragen. Für die meisten Fahrer ist die Strecke Neuland und birgt somit noch mehr Spannung zum Saisonende.

Philipp Öttl zum Rennen in Estoril:

„ Ich freue mich über ein weiteres Rennen. Somit fahren wir in dieses Saison 15 Rennen bei acht Veranstaltungen. Meine Streckenkenntnisse in Estoril sind eher gering und liegen weit zurück. 2011 bin ich dort im Red Bull Moto GP Rookies Cup gefahren. Ein zweiter Rang war mein bestes Ergebnis. Zu Beginn der Sasion 2012 hatten wir dort auch einen Test. Aber das war alles noch mit einer 125er.“

Starkes Rennen von Philipp Öttl in Portimao

Die dritte Veranstaltung zur Supersport Weltmeisterschaft fand in Portimao in Portugal statt. Die 5,5 Kilometer lange Berg-und Talbahn gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken und ist nicht leicht zu lernen. Nach der Hitzeschlacht von Jerez, herrschten an der Algarve angenehme Temperaturen um die 30 Grad. Philipp Öttl vom Team Kawasaki Puccetti Racing konnte die Strecke bei einen Test im Februar bereits kennenlernen. Dennoch überraschte er sein Team gleich mit einen fünften Rang im ersten Freien Training. Auch das Qualifying verlief mit dem sechsten Startplatz zufriedenstellend. Am späten Samstag Nachmittag fand der erste Lauf statt. Der 24-Jährige startete gut und verteidigte bis zur Rennhälfte seinen sechsten Rang. Jedoch verlor er nach einigen Runden den Anschluss an die Spitzengruppe und verlor einen Rang. Da am späten Samstag andere Bedingungen herrschten, passte die Abstimmung seiner Kawasaki nicht perfekt und er kämpfte immer wieder mit einen rutschenden Vorderreifen. Philipp bemühte sich Fehler zu vermeiden und den sicheren siebten Platz ins Ziel zu bringen. Nach dem Rennen wurden alle Daten analysiert und eine Strategie für den Sonntag festgelegt. Auch beim zweiten Rennen startet Philipp gut und übernahm sofort die fünfte Position. Anfangs konnte er gut folgen, doch dann schien es schwierig wie am Vortag und der Ainringer fiel auf den siebten Rang zurück. Doch der Kawasaki Fahrer hielt den Anschluss und die letzten beiden Runden griff er an. Mit gekonnten Überholmanöver kämpfte er sich den fünften Rang wieder zurück und brachte ihn mit knappen Vorsprung ins Ziel. Das nächste Rennen findet am 30. August in Aragon statt. Dort ist eine Doppelveranstaltung geplant, mit zwei Veranstaltungen innerhalb einer Woche.

 

Philipp Öttl nach den beiden Rennen in Aragon:

„Ich hatte in beiden Rennen einen guten Start. Doch im ersten Lauf tat ich mich im Vergleich zum Training sehr schwer. Ich konnte nicht umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Mit dem siebten Rang war ich nicht zufrieden, aber mehr war für mich unter diesen Bedingungen nicht möglich. In diesen Fall war es wichtig Punkte mit zu nehmen. Am zweiten Tag passte es viel besser. Meine Kawasaki passte wieder gut und ich konnte einen guten Rhythmus fahren. Am Rennende habe ich nochmals alles mobilisiert und die beiden Überholmanöver sind gelungen. Zusammenfassend war ich mit dem Qualifying und Lauf zwei zufrieden. Mein Team hat wieder super gearbeitet. Nach den drei Rennwochenenden freue ich mich auf die Pause bis Aragon zu hause.“

Philipp Öttl hofft auf weiteres Top  Resultat in Portimao

 

Nur eine Woche nach der Fortsetzung der Supersport WM in Jerez de la Frontera,  findet in Portimao an der Algarve der nächste Event statt. Das Autodromo Internationale do Alagarve ist nur wenige Kilometer von Portimao entfernt. Seit der Eröffnung 2008 wurde auf der 5,5 Kilometer langen Berg-und Talbahn in jedem Jahr ein Lauf zur Supersport WM ausgetragen. Die Strecke in gilt als sehr anspruchsvoll. Philipp Öttl vom Kawasaki Puccetti Racing Team konnte sie im Februar bei einen zweitägigen Test bereits kennenlernen. Nach dem Philipp Öttl letzte Woche in Jerez es bereits bei seinen  zweiten Rennen in der neuen Kategorie auf das Podium schaffte, ließ er einen starken vierten Rang am Sonntag folgen. Dadurch liegt er nach drei Läufen auf dem fünften Rang der Gesamtwertung. In Portugal will er an diese Leistung anknüpfen und sich weiter verbessern.

 

Philipp Öttl:

„In Jerez hatte sich unsere gute Vorbereitung für die Fortsetzung der WM bewährt. Ich hatte gut trainiert und das Vorbereitungsrennen in Misano was sehr hilfreich, um sich an alle Abläufe wieder zu gewöhnen. Die Tage in Jerez waren durch die Hitze, aber auch die beiden Rennen sehr anspruchsvoll. Da ist die kurze Pause  jetzt ganz gut. In Portimao bin ich erst einmal bei einen Test gefahren. Sie ist sehr technisch und nicht leicht zu lernen. Wir beginnen mit der Abstimmung vom Test und passen es den heißeren Wetterbedingungen an. Ich hoffe mein Gefühl für das Bike und die Reifen weiter zu verbessern und ein gutes Resultat zu erreichen.“

Erfolgreiches Wochenende für Philipp Öttl in Jerez

Nach fast fünf Monaten Pause wurde in Jerez de la Frontera die Supersport Weltmeisterschaft fortgesetzt. Nach dem einige Rennen abgesagt werden mussten, entschloss man sich an jeder Veranstaltung zwei Läufe durchzuführen. Wie zu erwarten herrschten in Südspanien das ganze Wochenende Temperaturen von 40 Grad. Eine besondere Herausforderung für Fahrer und Teams. Philipp Öttl vom Team Kawasaki Puccetti Racing kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht. In allen freien Trainings platzierte er sich zwischen Rang drei und vier. Diese Leistung konnte er auch im Qualifying am Samstag mit dem dritten Startplatz bestätigen. Das erste Rennen fand unter extremen Bedingungen statt. 42 Grad Luft – und  62 Grad Asphalttemperaturen stellten für Fahrer und Material extreme Bedingungen dar. Philipp startete gut in das 17 Runden Rennen und reihte sich an dritter Stelle ein. Das Tempo der ersten Drei war sehr hoch, so dass sie sich schnell von den Verfolgern absetzen konnten. Der 24 Jährige griff gleich zu Beginn immer wieder den zweitplatzierten an, doch fand keinen Weg vorbei. Zu Rennmitte konnte er das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und entschied sich, unter diesen heißen Bedingungen seinen dritten Platz zu sichern. Somit beendete der Kawasaki Fahrer bereits sein zweites Supersport Rennen auf dem Podium. Das zweite Rennen verlief zu Beginn sehr  ähnlich. Der Ainringer fuhr auf Rang drei, doch dieses Mal war es eine Gruppe von vier Fahrer die vorne weg fuhren. Bis Rennmitte verteidigte Philipp seinen Rang, doch bei einen Überholversuch kam er von der Linie ab und verlor wertvolle Zeit, die er nicht mehr aufholen konnte. Dennoch war er mit dem vierten Rang zufrieden, da es sehr leicht war, einen Fehler zu machen und zu stürzen. In der Gesamtwertung konnte er sich nach seinen Ausfall in Australien durch die beiden Ergebnisse auf den fünften Rang verbessern. Schon am kommenden Wochenende geht es mit den nächsten beiden Rennen in Portimao an der Agave weiter.

 

Philipp Öttl zu den Rennen in Jerez:

“Ich freue mich sehr, dass ich es bereits bei meinen zweiten Rennen in der Supersport WM auf das Podium geschafft habe. Schon in Australien hatte ich ein gutes Gefühl mit meiner Kawasaki und den Pirelli Reifen und dachte ich kann es schaffen. Im Training haben wir gut gearbeitet und der Startplatz in der ersten Reihe war eine gute Ausgangslage. Im ersten Rennen bin ich ruhig geblieben und habe Fehler vermieden. Es war wichtig, nach dem Ausfall in Philip Island möglichst viele Punkte zu sammeln. Durch die Hitze war es schwierig das Limit einzuschätzen, da konnte man schnell einen Fehler machen. Mit dem vierten Rang im zweiten Lauf war ich nicht ganz zufrieden. Dennoch konnte ich viel lernen, was mir in den nächsten Rennen sicher helfen wird. Jetzt freue ich mich auf ein paar Tage Pause und dann auf das Rennen in Portimao.“

 

Finales Testrennen für Philipp Öttl in Misano

Kawasaki Puccetti Racing hat den zweiten Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Misano ausgewählt um sich mit dem gesamten Team auf die Fortsetzung der Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in Jerez de la Frontera vorzubereiten. Nach fast fünf Monaten Pause konnte Philipp Öttl erstmals wieder seine Kawasaki ZX6R Rennmaschine einsetzten und mit dem Team an der Abstimmung arbeiten. Aber auch die Reifenmischungen auf Renndistanz kennenlernen, war einer der wichtigen Punkte die auf dem Plan standen. Im Zeittraining am Samstag Morgen qualifizierte sich Philipp für den sechsten Startplatz. Beim ersten Lauf gelang kein perfekter Start und er verlor einige Positionen, die er jedoch schnell wieder gut machen konnte. Als er wieder auf Rang sechs lag war bereits eine kleine Lücke nach vorne, die er nicht mehr schließen konnte. Nach 16 Runden überquerte er mit sieben Sekunden Rückstand auf Platz sechs die Ziellinie. Aus den Erfahrungen des ersten Rennens, wurde das Setting an der Kawasaki angepasst und Philipp wusste auch wo er sich verbessern kann. Mit Rang drei im Warmup und der bis dahin besten Zeit konnte man bereits den nächsten Schritt machen. Auch im zweiten Rennen lief es besser. Philipp verstand es besser die Reifen zu nutzen und konnte dieses Mal die ganze Distanz einen guten Rhythmus fahren. Nach Rang sieben am Start verbesserte er sich auf den fünften Rang und fuhr bis Rennende in der Spitzengruppe. Da sein Team außer Wertung mitfuhr riskierte er am Ende kein Überholmanöver um mischte sich nicht in die Entscheidung ein. Somit überquerte er auf Rang fünf nach 16 Runden die Ziellinie. Für Philipp und sein Team war es ein gelungener Abschlusstest für die WM in Jerez.

 

Philipp Öttl nach den beiden Rennen in Misano:

“Wir haben uns die vier Tage in Misano kontinuierlich verbessert. Ich habe mein Rennmotorrad für fünf Monate nicht gefahren und bin dankbar für dieses nützliche Training und die gewonnenen Erfahrungen. Für mich war es neu, die weichen Reifenmischungen bei hohen Temperaturen zu fahren. Es war unglaublich welch guten Gripp die Reifen bieten. Selbst im zweiten Rennen habe ich das ganze Potential noch nicht konstant genutzt. Diese Erfahrung wird mir nächste Woche in Jerez nützlich sein. Dort wird es voraussichtlich nochmals 10 Grad heißer sein.“

Finale Vorbereitung für Philipp Öttl

Am ersten August Wochenende wird die Supersport Weltmeisterschaft mit dem zweiten Lauf in Jerez de la Frontera fortgesetzt. Philipp Öttl vom Puccetti Kawasaki Racing Team hat sich bestmöglich für die Rückkehr vorbereitet. Insgesamt war er bei fünf Trainingseinsätzen mit seiner Kawasaki ZX6R unterwegs. Zweimal war er auf dem Pannoniaring, je einmal in Spielberg, Brünn und in Oschersleben. Als finalen Test hat sein Team beschlossen, am Lauf zur Italienischen Meisterschaft in Misano teilzunehmen. Dieses findet nur eine Woche vor dem WM Lauf in Jerez statt. Dabei sollen sich die Fahrer wieder an die Abläufe im Team und an die Rennbedingungen gewöhnen. Das Team kann bereits ab kommenden Donnerstag trainieren und am Wochenende zwei Rennen fahren. Somit hofft man bestmöglich für die Wiederaufnahme der Weltmeisterschaft gerüstet zu sein.

Philipp Öttl zu seiner Vorbereitung und dem Rennen in Misano:

„Ich kann es kaum erwarten endlich wieder ein Rennen zu fahren und mit meinem Team zu arbeiten. Ich habe in der Pause nicht aufgehört zu trainieren und bin fit. Zum Glück konnte ich mit meinem Trainingsbike auf mehreren Strecken fahren. Die Umstellung auf mein Rennmotorrad sollte nicht groß sein und ich fühle mich bereit für die beiden Rennen in Misano. Sollte auch der WM Lauf im November dort durchgeführt werden, ist es auch eine gute Vorbereitung.“

Der neu gestaltete Kalender für 2020 ist offiziell

WM Promoter Dorna hat jetzt den neuen Kalender 2020 für die Superbike- und Supersport-Weltmeisterschaften veröffentlicht. Die lange Pause aufgrund der Corona Pandemie endet am 31. Juli, wenn auf der Rennstrecke in Jerez de la Frontera die zweite Runde der Supersport Weltmeisterschaften nach Phillip Island ausgetragen wird. Von Spanien aus reisen die Teams weiter nach Portugal zum Autodromo do Algarve in Portimao, wo die dritte Runde vom 7. bis 9. August ausgetragen wird. Darauf folgt am 30. August und 6. September eine Doppelveranstaltung im Motorland Aragon in der Nähe von Alcaniz in Spanien. Die Superbike- und Supersport-Teams bleiben dann für die sechste Runde in Spanien, die vom 18. bis 20. September auf der Strecke Catalunya in Barcelona ausgetragen wird. Nach einer einwöchigen Pause geht es vom 2. bis 4. Oktober nach Magny-Cours in Frankreich. Für die achte Runde, die in Argentinien auf der Strecke San Juan Villicum stattfinden soll, gibt es noch keine endgültige Bestätigung. Gleiches gilt für das Saisonfinale 2020, das möglicherweise in Italien auf dem Misano World Circuit ausgetragen wird. Mögliche Rennen in Donington Park in Großbritannien, in Assen in den Niederlanden und in Losail in Katar müssen noch definiert werden. In der Supersport-Kategorie werden nun jeweils zwei Rennen pro Wochenende stattfinden. Das erste am Samstagnachmittag und das zweite am Sonntagmittag.

 

Philipp Öttl zum neuen Kalender:

„Ich freue mich, dass nach der ersten Ankündigung von drei Veranstaltungen jetzt weitere in den Kalender aufgenommen wurden. Auch ist es super, dass jetzt in der Supersport Weltmeisterschaft zwei Rennen am Wochenende stattfinden. Das hebt den Stellenwert der Meisterschaft noch weiter an. Auch wird die Konstanz damit noch wichtiger, was in der Vergangenheit stets eine meiner Stärken war.“

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